Handballer fühlen sich im Sand wohl

Weiblicher und männlicher Nachwuchs aus Arsten und Habenhausen spielt bei der HVN-Beach-Tour groß auf

Bremen. Die weibliche Handball-Jugend des TuS Komet Arsten sorgt derzeit wiederholt für positive Schlagzeilen: Während es der A-Jugend gelang, sich in der Relegation zur Bundesliga durchzusetzen und in der kommenden Saison im Oberhaus auf Tor-und Punktejagd zu gehen, sicherte sich die weibliche B-Jugend im Rahmen der  „HVN-Beach-Tour“ den Landespokal im Beachhandball. „Ich bin mega stolz auf mein Team“, freute sich TuS-Trainerin Tanja Theilig, „und ich glaube, dass, wenn sie als Team in dieser Konstellation weiter trainieren und spielen, sie eine große Zukunft im Beachhandball vor sich haben.“

In den Finalspielen der „HVN-Beach-Tour“ krönte sich das Team um sein Trainergespann Tanja Theilig, Per Theilig und Jens Ellrott auf eigener Anlage zum verdienten Sieger .“Es ging darum, uns bei beliebig vielen Turnieren möglichst viele Punkte zu sichern, um in diesen Pokal-Wettbewerb mit insgesamt vier Teams  zu gelangen“, erklärte Tanja Theilig das Prozedere. Außerdem sei der Hintergrund gewesen, führte die Trainerin weiter aus, „über die Teilnahme und den Erfolg beim Landespokal bei den aufgrund der Corona-Pandemie nun doch ausgefallenen Deutschen Meisterschaften zu starten“.

Bereits die erste Partie gegen den Hannoverschen SC entschieden die Kometinnen ungefährdet mit 2:0 für sich. Auch gegen die HSG Verden-Aller war der Sieg nie gefährdet und der TuS Komet Arsten gewann auch diese Begegnung mit 2:0 Sätzen. Das abschließende Spiel gegen die HSG Schwanewede wurde damit zu einem echten Endspiel, da beide Mannschaften mit jeweils zwei Siegen in diese Partie gingen. Im finalen Spiel drehte „Ohana“ Arsten (so der Spitzname) schließlich noch einmal voll auf und stellte seine Klasse unter Beweis: „Das Spiel haben wir ebenfalls sehr deutlich mit 2:0 Sätzen gewonnen“, berichtete die stolze Trainerin und fügte erklärend hinzu, „da es in der Jugend im Beachhandball leider noch nicht so viele Spitzenmannschaften gibt, spielen wir seit dieser Saison schon bei den Damen mit“.

Beim GBO-Turnier in Herrenhausen nahe Hannover konnte bereits ein vierter Platz eingefahren werden, „obwohl die Mannschaft ausschließlich aus den Jahrgängen 2005 und 2006 besteht“, wie Tanja Theilig verdeutlichte. Besonders freue sich Theilig über die Unterstützung von Anika Paeslack. „Sie gibt unserer Abwehr den entsprechenden Halt und ist zusammen mit Finja Tjardes und unserer Torfrau Merle Theilig maßgeblich für den Erfolg dort verantwortlich“, konstatierte die Trainerin. Besonders stolz zeigte sich das Trainerteam vor allem auf die vielen Zwei-Punkt-Treffer, die sowohl als „Spinshot-Tor“, aber auch als „Kempa-Trick“ erzielt wurden. „Unser Ziel ist es, mit dieser Mannschaft bei der Deutschen Beach-Meisterschaft der Senioren im kommenden Jahr zu starten“, warf Tanja Theilig einen Blick in die nahe Zukunft. „Meine Mädels haben in diesem Jahr erkannt, dass es viel mehr Spaß macht, gegen Mannschaften zu spielen, die dieses Spiel ebenfalls toll beherrschen“, betonte Theilig, „auch wenn es dann mal die eine oder andere Niederlage gibt“.

Auch die männliche D-Jugend des ATSV Habenhausen mit den Jahrgängen 2009 und 2010 sicherte sich den Landespokal im Beachhandball. Die Mannschaft um das Trainer-Duo Thomas Krüger und Tim Meier hatte im Vorfeld des Pokals zwei Turniere gespielt. Auf einem Qualifikationsturnier in Verden erreichten sie den zweiten Platz, nach Siegen gegen Verden I und II gewannen sie schließlich auch die abschließende Begegnung gegen den Stadtrivalen vom HC Bremen. Im Endspiel verloren die Habenhauser  dann allerdings knapp gegen den Hannover SC. „Gegen diesen Gegner hatten sie bereits auf einem weiteren Beachturnier in Damp knapp verloren“, berichtete ATSV-Coach Thomas Krüger.

Auf dem eigenen Turnier, das auf der erst vor kurzem erstellten Beachsportanlage an der Kästnerstraße (wir berichteten) ausgetragen wurde, blieben die Habenhauser Jungs dann ohne Niederlage und belegten vor eigenem Publikum den viel umjubelten ersten Platz. Durch diese fulminanten Platzierungen qualifizierten sich die jungen Nachwuchs-Handballer schließlich für das Endturnier, das in Hannover ausgetragen wurde.

Gastgeber war hier der „ewige Konkurrent“ vom Hannover SC. „Nach Siegen gegen deren zweite Vertretung und gegen die SG Weserbergland kam es zum erneuten Aufeinandertreffen der beiden Spitzenteams“, berichtete Thomas Krüger – und hatte nach Spielende großen Anlass zur Freude, dieses Mal blieben die Habenhauser Jungen der verdiente Sieger.

Aufgrund mehrerer urlaubsbedingter Absagen einiger Jungen mussten die ATSV-Trainer die Mannschaft mit mehreren jüngeren Spielern aus der zweiten Mannschaft auffüllen, „die sich stark einfügten und mit tollen Leistungen überzeugten“, wie Thomas Krüger lobend mitteilte. Die Habenhauser Jungs gewannen diesen erstmals ausgespielten Pokal gleich bei der Premiere, „und zeigten, dass der ATSV Habenhausen im Jugendbereich gut aufgestellt ist“, betonte Tjomas Krüger. Die Tatsache, dass die eigene männliche C-Jugend des ATSV Habenhausen ebenfalls im Finale gestanden habe, belege dies eindrucksvoll, betonte Krüger.

Ähnlich positiv blicken auch die Verantwortlichen des TuS Komet Arsten in die nahe Zukunft. Die Entwicklung der Jugendabteilungen  sei in den vergangenen Jahren trotz der Covid-19-Pandemie und den zahlreichen Einschränkungen überwiegend erfolgversprechend verlaufen und habe nun mit der erfolgreich absolvierten Qualifikation für die A-Jugend-Bundesliga ihren (vorläufigen) Höhepunkt erreicht, betonte der Abteilungsleiter Per Theilig.

Geschrieben von Christian Markwort, veröffentlicht im Weser Kurier am 05.08.2021

2021-08-05T09:51:51+02:005. August 2021|

Corona Challenge No 1

Klopapier Weitwurf, Wäschekorb-Korbball, Jonglieren? Alles schon im ersten Lockdown ausprobiert!!!
Für die Mädels und Jungs der WB1 und MC1 wurde es mal wieder Zeit für eine richtig harte Challenge mit Wettkampfcharakter und ganz viel Teamspirit. Und so haben sich die beiden Trainerinnen Tanne und Sani für die jungen HandballInnen etwas Besonders ausgedacht: Die 1. vereinsinterne Corona Konditions Challenge. Innerhalb von 8 Tagen hatten die Jugendlichen in den Weihnachtsferien die Aufgaben, 3 x 5 km und 3 x 2 km zu laufen sowie insgesamt 20 km Rad oder Inliner zu fahren. Natürlich alles mit entsprechend anspruchsvollen Zeitvorgaben. Das Verlierer Team muss dem Gewinner Team im Anschluss ein Gedicht schreiben und natürlich auch in entsprechendem Rahmen vortragen. Jeden Tag haben die Trainerinnen die erreichten Zeiten und erarbeiteten Punkte in einer gemeinsamen Gruppe veröffentlicht.

Zu Beginn des Wettkampfes stand es zunächst sehr gut für die Mädels, die richtig Gas gaben und super Laufzeiten lieferten. Doch der Kampfgeist der Jungs wurde geweckt und sie liefen und radelten sich langsam warm. Zur Halbzeit lagen die Jungs dann knapp in Führung und konnten zum Ende diese auch noch durch wirklich super Zeiten ausbauen. Der letzte Challenge Tag sollte die Entscheidung bringen. Und hier zeigte sich dann, dass die Mädels einfach etwas fleißiger sind und gestellte Aufgaben richtig toll durchziehen. Oder war es nur der Ehrgeiz, die Jungs auf absolut überhaupt keinen Fall gewinnen zu lassen? Man weiß es nicht. Um es kurz zu machen: Die Mädels liefen zwar teilweise langsamere Zeiten als einige Jungs, erledigten aber einfach deutlich mehr Aufgaben und gewannen letztendlich überlegen und verdient die 1. Corona Challenge zwischen Jungs und Mädels! Die MC1 ärgert sich, gratuliert aber umso herzlicher. Und wartet auf die Revanche, vielleicht bei einem Handballspiel in der Halle oder im Sand.
Bis dahin: Bleibt alle gesund und munter und lasst euch nicht unterkriegen!

2021-01-31T19:12:02+01:0031. Januar 2021|

Arsten vertreten beim DHB!

Nachdem wir am Donnerstag nach drei Stunden Fahrt in der Jugendherberge in Düsseldorf ankamen, startete der Lehrgang, wie in der heutigen Zeit üblich mit zwei Coronatests für jede Spielerin. Nach kurzem Warten auf das Ergebnis des Schnelltests mussten wir uns in Zimmerquarantäne begeben. Zum Glück waren wir vorerst alle negativ und die Anspannung mit einem positiven Testergebnis nach Hause fahren zu müssen fiel von uns ab. So blieben wir den gesamten Donnerstag auf unserem Zimmer, machten etwas für die Schule, wurden erfinderisch um die viel zu kalte Belüftungsanlage provisorisch abzudecken und langweilten uns. Das war nötig, weil wir noch auf unsere PCR-Tests warten mussten, welche im Labor geprüft wurden. Auch das Essen bekamen wir auf unser Zimmer geliefert. Zwei von uns waren allein auf dem Zimmer, weswegen wir uns kurzerhand entschlossen ein Telefonmeeting mit allen Bremern abzuhalten und gemeinsam zu essen. Bevor wir schlafen gingen schickten unsere Trainer uns noch ein Gute-Nacht-Workout, was wir dann in unseren Zimmern machten. Am nächsten Morgen haben wir alle unserer negativen Ergebnisse bekommen. Zwei Testergebnisse verzögerten sich, weswegen wir unseren Spaziergang um 8 Uhr morgens leider nicht machen konnten und stattdessen noch etwas liegen bleiben durften. Das Frühstück kam also wieder nur aufs Zimmer und so langsam bekamen wir Entzugserscheinungen. Doch kurz darauf waren endlich alle Testergebnisse da und der Lehrgang konnte seinen eigentlichen Start nehmen. So sahen wir uns alle das erste Mal bei einer Besprechung und konnten in voller Stärke in der Kantine auflaufen. Anschließend hatten wir endlich das erste Mal Sand unter den Füßen und drehten fleißig Pirouetten. Nach einer weiteren Besprechung aßen wir zu Abend und fuhren gestärkt zurück in unserer Sandkiste. In dem anschließenden Spiel gegen die Frauen konnten wir schon viele Dinge umsetzen und gewannen den Hochball, was unseren Trainer Frowin Fasold sehr glücklich machte, schließlich sollten wir, wenn schon nicht im Spiel, wenigstens bei einer Sache gegen die Frauen gewinnen. Nachdem wir in unserer Jugendherberge geduscht hatten gingen wir schlafen.

Am Samstag hatten wir, nachdem wir draußen etwas Rundlauf gespielt haben um wach zu werden, alle zusammen ein leckeres Frühstück in der Jugendherberge. Dann hatten wir eine kurze Besprechung und sollten uns anschließend in Teams auf den anstehenden Trickshot Contest vorbereiten. Schließlich sind wir dann zur ersten Trainingseinheit des Tages abgefahren. Als ersten mussten Merle und Carla aber alle Spielerinnen durchzählen, damit auch niemand bei der Jugendherberge vergessen wird. Annikas (SV Werder Bremen) und Jantjes Aufgabe schloss dann direkt an: Sie hatten Balldienst. Das anschließende Training war recht kurz, aber trotzdem anstrengend. Dann sind wir zurück in die Jugendherberge gefahren um zu Mittag zu essen und schließlich einen kurzen Power Nap zu machen. Nach der kurzen Erholung sind wir zurück zur Halle gefahren und haben dort ein Nord-Süd-Derby gegen uns selbst gemacht. Die Süd-Mannschaft hat die erste Halbzeit knapp und auch erst mit dem Siegertor in den letzten Sekunden gewonnen. Die zweite Halbzeit haben sie dann etwas deutlicher mit 18:08 gewonnen. Trotzdem waren die Trainer und auch wir recht zufrieden mit der Gesamtleistung. Angeschlossen an das Spiel hat ein Trickshot Contest. Hierbei sind je vier Leute aus der U17 und von den Damen angetreten und haben ihre besten Trickwürfe gezeigt. Gewonnen hat dabei Claire mit einem Flick Flack, Rückwärtssalto und einem Wurf aus der Rolle. Der Contest war sehr lustig und das Lachen kam nicht zu kurz. Und dann war der Tag auch schon wieder fast vorbei, wir sind zurück in die Jugendherberge gefahren, haben gegessen, geduscht und dann schließlich geschlafen.

Der letzte Tag des Lehrgangs begann bereits um 7:45 Uhr wir haben uns schnell angezogen und dann ging es runter in die Kantine zum Frühstück. Nachdem wir fertig gefrühstückt hatten, packten wir unsere Sachen zusammen und entspannten noch kurz auf unseren Zimmern. Um 9:30 Uhr wurden wir von dem Mannschaftsbus abgeholt und fuhren zur Mitsubishi Arena. Nach einer anderthalb stündigen Trainingseinheit kamen wir um 12:00 Uhr an der Jugendherberge an und gingen direkt zum Mittagessen. Nun hatte jeder Zeit für einen kurzen „Power-Nap“ bis es um 14:00 Uhr wieder mit dem Bus los ging. Das um 14:30 Uhr begonnene Spiel ging für uns Nord-Spielerinnen nicht gut los, denn bereits nach wenigen Minuten führte Team Süd mit 0:6. Nach zwei Shooter Toren und einem schön verwandeltem Kempa von Caro Hübner konnte unser Team ausgleichen. Dennoch konnten wir die erste Halbzeit nicht für uns entscheiden, da Marlene Fuchs auf der anderen Seite einen Ball nach dem anderen hielt. So ging die erste Halbzeit mit einem 10:13 an Team Süd. Die zweite Halbzeit begann gut und bis zum Ende waren wir auch immer auf Augenhöhe, doch die in den letzten Sekunden verwandelte Pirouette von Team Süd brachte uns die 15:16 Niederlage ein. Nach einem aufregendem Wochenende wurden wir gegen 16:30 Uhr von unseren Eltern abgeholt.

2021-01-25T07:59:40+01:0025. Januar 2021|

„Trotzköpfe“ zeigen sich kämpferisch

Die B-Jugend des TuS Komet Arsten will in die Handball-Oberliga und hofft auf einen Saisonstart im Frühjahr

Bremen.Sie machen ihrem Spitznamen alle Ehre: Die weibliche B-Jugend des TuS Komet Arsten wird „Trotzköpfe“ genannt und strebt auch in der Covid-19-Krise mit großer Vehemenz hohe Ziele an. Sie will dem grassierenden Virus standhalten – und dann will die Mannschaft von TuS-Trainerin Tanja Theilig auch die Vorrunde zur Handball-Oberliga erfolgreich bestreiten und sich im kommenden Jahr auf höchster Ebene als geschlossene Einheit präsentieren.

Souverän stand die Mannschaft am Ende der Qualifikation mit 6:0 Punkten und einem Torverhältnis von plus 42 Toren an der Tabellenspitze der Qualifikationsrunde und zog in die Vorrunde zur Oberliga ein. „Aber eigentlich war uns allen klar, dass es nur eine Frage der Zeit sein dürfte, bis uns Corona wieder einholen würde“, unkte die Trainerin bereits unmittelbar nach der Qualifikation – und sollte Recht behalten.

Nachdem die Infektionszahlen nach den Sommerferien noch stetig gesunken waren, stiegen sie im Herbst wieder drastisch an und Bremen wurde zum Risikogebiet erklärt. Viele weitere Bundesländer folgten und zwangsläufig wurde der Spielbetrieb im Amateursport wieder ausgesetzt. Neue Corona-Verordnungen wurden erlassen, Arstens Handball-Abteilung passte sich den ständig wechselnden Situationen immer wieder an und alle „Kometen“ hofften inständig, dass die Sportanlage an der Egon-Kähler-Straße weiter geöffnet bleiben könnte. „Alles ist besser, als wieder alleine laufen zu müssen, Krafttraining in den eigenen vier Wänden zu absolvieren und zusätzlich auch noch keinen sozialen Austausch haben zu dürfen“, betont Tanja Theilig.

Schließlich dürften sich Alle freuen, die Halle und der Kraftraum dürfen seit Anfang November von jeweils zwei Personen sowie einem Trainer genutzt werden. „Nach einer schnellen Abfrage bei den Eltern arbeiten wir jetzt schon seit sechs Wochen in Zweiergruppen“, erläutert die Trainerin, „wöchentlich wird ein neuer Plan erstellt, der es allen Spielerinnen ermöglicht, einmal pro Woche in der Halle und einmal im Kraftraum oder Stadion trainieren zu können.“ Am Wochenende müssten die Spielerinnen eigenständig laufen gehen, was sie zur Freude ihrer Trainerin mit großer Disziplin auch tun: „Wir sind richtig stolz auf unsere Mädels, weil sie alle ihre Aufgaben so toll erledigen“, versichert Tanja Theilig.

Und auch von Rückschlägen lassen sich Team und Trainerin nicht aus der Bahn ­werfen, so musste sich beispielsweise Jantje Uhlenberg für vier Wochen in Corona-Quarantäne begeben, weil beide Elternteile ­positiv getestet worden waren. „Wir sind aber alle wieder gesund“, erklärt die Nachwuchsspielerin und  auch Merle Theilig freut sich auf den Trainingsbetrieb: „Wir können nicht nur endlich wieder miteinander trainieren, sondern auch über alles mögliche quatschen“, sagt sie, „das hat wirklich gefehlt.“

Bis auf eine Spielerin scharrt der zwölfköpfige Kader nun ungeduldig mit den Hufen, lediglich Jule Seebeck wird sich noch länger gedulden müssen: Die junge Frau arbeitet in einem Altenheim und darf deshalb nicht mit ihren Mannschaftskameradinnen trainieren. „Eine logische Vorsichtsmaßnahme“, verdeutlicht die Trainerin, die auf einen Saisonstart im Frühjahr hofft. „Ich denke, wenn wir im März mit der Vorrunde beginnen“, skizziert sie ihre Gedankenspiele, „könnten wir mit der eigentlichen Oberliga-Saison im Mai starten und bis kurz vor den Sommerferien damit durch sein.“

Von Seiten des Vereins wurde ein umfangreiches Hygiene-Konzept für den Spielbetrieb erarbeitet, über die Weihnachtsferien werden sich die Spielerinnen über ein wöchentliches Online-Training fit halten und innerhalb eines virtuellen Raumes können sie sich vor und nach dem Training miteinander austauschen.„Natürlich war die Enttäuschung über den Abbruch im Sommer auch bei uns Trainern groß“, erklärt Theilig, und seitens der TuS-Verantwortlichen sei tatsächlich darüber nachgedacht, den Kopf einfach in den Sand zu stecken. „Aber wir werden uns von Corona nicht schlagen lassen“, betont sie, „und wollen im nächsten Jahr zeigen, zu welchen Leistungen wir fähig sind.“

Erschienen im Weser Kurier am 21.12.2020, geschrieben von Christian Markwort
2020-12-21T17:49:25+01:0021. Dezember 2020|

Unsere wB2 qualifiziert sich erneut für die Landesliga

Die erneute Qualifikation für die Landesliga war für die Trainer keine echte Überraschung, sondern eher eine Bestätigung, sind sie von der Qualität dieser Mannschaft sehr überzeugt und von der konzeptionellen Entwicklung in dieser kurzen Vorbereitungszeit vor allem echt beeindruckt.

Unter altem Trainerteam blieb ein Teil des Kaders mit Marina, Lisa, Julia, Mara, Zoe, Emma, Malena und Melda bestehen, während dieser um Lara, Alea, Finja, Anna und Kim ideal ergänzt wurde. Hierbei ist allerdings zu erwähnen, dass mit Emma und Malena zwei der Spielerinnen erst nach der Qualifikation zu uns gestoßen sind, über die wir uns aber natürlich sehr freuen ☺️

Darüber hinaus stehen mit Liv, Madita, Liana und Megan weitere C- Jugend Perspektiv– Spielerinnen sowohl im Training als auch im Spiel jederzeit bereit, so dass den Trainern mit diesem 13+4 Kader eine ideale Mischung aus Spielerinnen für eine erfolgreiche Saison zur Verfügung steht und sie wortwörtlich aus dem Vollen schöpfen können.

Die Vorbereitung, die im April begann, fand dieses Jahr leider ohne die beliebte Turniersaison im Sand statt. Es konnte zwar im Sand trainiert werden – aber eben ohne echten Wettkampf, ohne Übernachtung am Meer und ohne das beliebte „Unter-Flutlicht-Beachen“ in GMH erleben zu können. Das war wirklich sehr schade, denn vor allem die Beachturniere in GMH und CUX tragen immer viel zum Team- Building bei.

So bestritten wir neben den Sandeinheiten, eine tolle Athletik-Einheit in unserer vereinseigenen Outdoor Fitness unter Leitung von Lenni, absolvierten ein intensives Trainingslager sowie diverse Testspiele.

In der Relegation warteten dann 2 Teams aus Bremen auf uns. Am 26.09 hieß es gleich im 1. Spiel Derbytime in Habenhausen. Mit Sarah, Liesa, Lea und Malena liefen gleich 4 Mädels beim Gegner auf, die letztes Jahr noch bei uns in Arsten spielten. Das ist natürlich immer eine schwierige und sonderbare Situation, aber in einem äußerst fairen Spiel, haben unsere Mädels die Situation toll gemeistert und boten mit einem 11-2 Halbzeit Ergebnis insbesondere in der Abwehr eine fast perfekte Leistung in diesen ersten 25 Minuten. Das Spiel konnten wir letztendlich mit 23-10 gewinnen und waren sehr zufrieden. Trotz der darauffolgenden Niederlage gegen Findorff (16-17) wurde das Ziel Landesliga erreicht.

In der Landesliga Nordost treten wir im neuen Jahr gegen die Teams aus Oyten, Bützfleth, Werder 2, Fredenbeck 2, Altenwalde und Delmenhorst an. Bis dahin heißt es aber noch etwas Geduld haben, denn vorerst müssen wir uns alle erst an die Regeln und Auflagen halten, damit wir dann in 2021 hoffentlich noch in den Spielbetrieb starten können!

Bis dahin, bleibt alle gesund, wir freuen uns auf Euch irgendwann J

Eure weibliche B2

2020-11-06T18:49:59+01:006. November 2020|

Unsere wB1 startet nach einer erfolgreichen Quali in der Vorrunde zur Oberliga

Damit auch unsere WB2 die Chance bekommt, in der Landesliga in der Saison 20/21 an den Start zu gehen, mussten auch wir uns erst einmal wieder für die Vorrunde zur Oberliga qualifizieren.

Corona bedingt begann diese bekanntlich nach den Sommerferien.

Im Look Down und auch nach entsprechenden Lockerungen der Pandemie-Maßnahmen arbeiteten wir sehr viel im athletischen Bereich. Die Mädels trainierten sowohl zuhause als auch fleißig zusammen im Sand, an den vom Athletik-Trainer, Jens Ellrott erstellten Trainingsprogrammen.

Das Highlight der Vorbereitung war dann ein 4-tägiges Trainingslager zusammen mit den A-Jugendlichen des HC Bremens in Dötlingen. Täglich wurden 3 Trainingseinheiten absolviert. Am Ende des Tages stand jeweils ein Trainingsspiel auf dem Programm.

In den letzten Wochen der Vorbereitung erarbeiteten wir uns einige Auslösehandlungen, verbesserten unser individuelles und kollektives Abwehrverhalten und übten diverse Wurfvariationen.

In der Qualifikation besiegten wir dann alle Gegner souverän und zogen mit 6:0 Punkten und + 42 Toren in die Vorrunde zur Oberliga ein.

Carla Mattfeld war mit 17 Toren unsere erfolgreichste Werferin und führte damit auch die gesamte Torschützenliste der Gruppe 04 an.

Unser Minimalziel ist damit erreicht.

2020-10-26T11:28:39+01:0026. Oktober 2020|

22.08.19 – Bericht WK … „Arsten feiert DM-Bronze – B-Jugend glänzt im Sand“

Arsten feiert DM-Bronze – B- Jugend glänzt im Sand …

Bericht von Rainer Jüttner…

Mit einem sensationellen dritten Platz bei der deutschen Jugendmeisterschaft im Beachhandball krönten B-Mädchen des TuS Komet Arsten die Freiluft-Saison. Vom Deutschen Handball-Bund vor dem Turnier als „Beachhandball unerfahren“ in den Gruppen und der Spielplangestaltung entsprechend berücksichtigt, entlarvten die Arsterinnen , die Bewertung des DHB als Fehleinschätzung und wurden mit der Bronzemedaille belohnt.

Dabei musste das Team um Marc Albers auf gleich sechs Stammkräfte verzichten, da diese entweder mit der Bremer Auswahl Mannschaft spielten oder krankheits- bzw. urlaubsbedingt fehlten. So ergänzten die Trainer den Kader um die C-Jugendlichen Maresa Möller, Yara Kriewitz und Carla Mattfeld sowie Camille Fiedler von der HSG Delmenhorst.

Der Erfolg ist umso bemerkenswerter, da den Arsterinnen und ihren Trainern für die Vorbereitung auf diese wichtigen Titelkämpfe nur wenig Zeit blieb. In gerade einmal drei Trainingseinheiten musste sich der Arster Beachnachwuchs einspielen, um sich in der Gruppe gegen die Teams der Bayern-Auswahl Beach, Baden-Württemberg Auswahl, dem Schleswig-Holstein Vertreter HF Flensburg-Munkbrarup und dem bayrischen Vizemeister BHC Königsbrunn zu beweisen.

Gegen die Auswahl aus Baden-Württemberg musste die Entscheidung im Shoot Out fallen. Mit einer gut aufgelegten Emily Goldbach im Tor sowie den treffsicheren Penalty-Schützen, wurde das Shootout mit 6-2 bereits vor der letzten Werferin entschieden und brachte somit die erste Überraschung.

Nach den weiteren Gruppensiegen gegen BHC Köngisbrunn (2-0) und HF Flensburg-Munkbrarup (2-0) sowie der Niederlage gegen die Bayern Auswahl Beach (0-2) belegte Ohana Arsten den 2. Platz in dieser starken Gruppe. Da der DHB aus zeitlichen Gründen auf die Halbfinalspiele verzichtete, wurde gleich um Platz drei gespielt.

Diese Partie hätte kaum spannender und nervenaufreibender verlaufen können. Zumal sich dabei von 20 Spielerinnen gleich 15 Arsterinnen auf dem Platz gegenüberstanden. Des Weiteren standen mit Jule Seebeck und Laura Lampe gleich zwei BHV-Auswahl Spielerinnen in der Aufstellung, die eigentlich der weiblichen B Jugend aus Arsten angehören. Diese kuriose Konstellation war nicht für alle Beteiligten einfach.

Während die BHV Auswahl den ersten Abschnitt für sich entscheiden konnte, erkämpfte sich Ohana Arsten den zweiten Durchgang, sodass erneut das Shootout Out die Entscheidung bringen musste. Julia Zedowitz war auf beiden Seiten die einzige Spielerin, die den Penalty mit einer Pirouette „doppelt“ abschließen konnte, so dass das Shootout mit 2-0 das glücklichere Ende für Arsten fand. Alle anderen Penaltys wurden abgewehrt und es ist besonders zu erwähnen, dass Arstens Torfrau Emily Goldbach insgesamt 9 von 10 Penaltys im gesamten Turnier hielt. Eine extrem starke Quote.

OHANA Arsten:

Felina Stehmeier, Julia Zedowitz, Melissa Korn, Emily Goldbach, Mia Warschewski, Alea Möhlenhoff, Dilara Igde, Yara Kriewitz, Maresa Möller, Carla Mattfeld, Camille Fiedler und Mia Albers

2019-08-22T11:37:58+02:0022. August 2019|

06.09.18 – Unsere Mädels der weiblichen B Jugend erzielen bei der deutschen Beachhandball Jugendmeisterschaft den 4. Platz… Bericht WK

2018-09-07T13:56:15+02:006. September 2018|

30.12.17 – weibliche B Jugend siegt gegen JH MoIn und fährt 1. Saisonsieg in der Landesliga Ost ein ??????

Unsere WB1 belohnt sich am letzten Wochenende endlich selbst und fährt gegen JHMoIn den 1. Sieg in der Landesliga Ost ein. Mit 18-15 (HZ 11-8) setzen sich unsere Kometen gegen das Team aus Morsum/ Intschede durch und freuen sich zu Recht über den ersten doppelten Punktgewinn. Von Anfang an übernahmen unsere Kometen das Zepter, gaben die Führung nur ein einziges Mal aus der Hand, konnten sich aber leider auch nie klar absetzen.
Jedoch mit einer gut aufgelegten Katharina im Tor (die unter anderem 2 wichtige 7m parierte) sowie einer stark eingestellten Abwehr und einer torgefährlichen Jule gewannen die Mädels um Trainer Tom das wichtige Duell und freuten sich riesig über das Sieger Ergebnis. Insgesamt war es eine tolle Teamleistung …  Glückwunsch Mädels und weiter so ??…

2019-08-21T08:08:48+02:0030. Oktober 2017|

16.02.17 – Unsere weibliche B Jugend kommt langsam in Schwung und erzielt den 1. Sieg in der Oberliga – so kann es weitergehen in der höchsten Liga … – Bericht WK

Weibliche Handball-B-Jugend gewinnt Oberliga-Kellerduell gegen Burgdorf mit 25:22

TuS Komet Arsten landet ersten Sieg

Gunnar Schäfer 16.02.2017- Bericht WK

In der Pause stellte Uhlenberg noch einmal seine Mannschaft neu ein. In der zweiten Halbzeit drehten dann Laura Gatzka und Janna Meyer mächtig auf. Dadurch lagen die Kometen und ständig in Führung. Nach dem 25:18 (42.) durch Gatzka war der Drops gelutscht. Uhlenberg wechselte nun durch und Burgdorf konnte noch etwas Ergebniskosmetik betreiben. Am ersten Oberligasieg von Komet Arsten war aber nicht mehr zu rütteln. „Wir konnten den ersten Sieg einfahren, weil sich unsere Leistungsträgerinnen steigerten“, erklärte Uhlenberg.

TuS: M. Meinke (6), Gatzka (6/2), N. Meinke (3), Meyer (5), Deichsel (3), Schultz (1), Bachmann (1).

2017-02-20T18:53:50+01:0016. Februar 2017|