Arsten siegt knapp mit 28:27

Bremen. Am Ende einer spannenden Partie in der Handball-Landesliga Nord der setzten sich die Spielerinnen des Komet Arsten im Auswärtsspiel beim TSV Altenwalde knapp mit 28:27 (15:13) durch. „Es ist echt undankbar, hier zu spielen“, resümierte TuS-Trainer Malte Rogoll mit heiserer Stimme, „die Zuschauer sind sehr laut und euphorisch, damit mussten wir erst einmal zurecht kommen.“ Und so taten sich seine Spielerinnen auch in beiden Halbzeiten sehr schwer, vor allen Dingen in der umkämpften Schlussphase ließen sie beste Torchancen ungenutzt. „Wir hatten ab dem 22:20 für uns mehrfach die Möglichkeit, weiter weg zu ziehen“, fasste Rogoll das Geschehen zusammen. „Allerdings hatten wir entweder Pech mit Würfen an den Pfosten oder waren im Abschluss zu ungenau“, haderte der Trainer mit dem fehlenden Spielglück, „sodass es am Ende noch einmal unnötig spannend wurde.“

TuS Komet Arsten: Willig, Rieger; Abbes, Evers, Lampe, Lange, Warschewski, Zurkuhle, Brockhoff (1/1), Meierhöfer (2), Meyer (3/1), Kahle (6), Schütte (8), Gatzka (8/7)

Geschrieben von Christian Markwort, veröffentlicht im Weser Kurier am 11.10.2021

2021-10-11T20:49:59+02:0011. Oktober 2021|

TuS Komet Arsten gewinnt 30:28

Bremen. Malte Rogoll hatte viel zu tun: Der Trainer des TuS Komet Arsten musste sich beim unnötig knappen 30:28 (18:17)-Heimsieg seiner Mannschaft in der Handball-Landesliga Nord der Frauen gegen die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg beinahe so viel bewegen wie die Spielerinnen auf dem Feld. „In der ersten Halbzeit stimmte es bei uns erst in der Abwehr nicht“, begründete Rogoll die ungewollte Aktivität an der Seitenlinie, „in der zweiten Halbzeit passte es dann in der Offensive nicht.“ Dadurch seien die Gegnerinnen immer wieder ins Spiel zurück gekommen, so Rogoll, der sich nach der Schlusssirene dennoch über die erfolgreiche Verteidigung der Tabellenführung freute.

In der ersten Hälfte fanden die Gastgeberinnen um ihre beste Werferin Janna Meyer (elf Tore/drei Siebenmeter) nur wenig Zugriff in der Abwehr, „weil wir zu wenig zugepackt und kommuniziert haben“, erklärte der Trainer. Zu Beginn der zweiten Hälfte legte Arsten dann mit einem 4:0-Lauf die Grundlage für den Erfolg, der allerdings trotz dieses vermeintlich komfortablen Puffers bis zur letzten Sekunde hart umkämpft blieb.

TuS Komet Arsten: Rieger, Willig; Brockhoff, Evers, Abbes (1), Kahle (2), Lange, Warschewski, Segieth, Gatzka (3), Schütte (3), Meyer (11/3), Meierhöfer (3), Meinke (7)

Geschrieben von Christian Markwort, veröffentlicht im Weser Kurier am 07.10.2021

2021-10-10T13:13:59+02:0010. Oktober 2021|

Applaus bei Arstens Handball-Abenteuer

Bremen. Der TuS Komet Arsten ist mit einer Niederlage ins Abenteuer Jugendhandball-Bundesliga gestartet. Seine weibliche A-Jugend musste sich zu Hause dem Favoriten Borussia Dortmund mit 24:32 (14:16) geschlagen geben. Trotzdem gab es nach dem Spiel Applaus vom Publikum. „Die Freude auf die Bundesliga und die Stimmung auf den Rängen haben meine Mannschaft beflügelt“, sagte Trainerin Marina Albers. Ihr Team machte die körperliche Unterlegenheit mit Einsatz und guten Aktionen wett. Nach dem 21:25-Rückstand (47.) schwanden die Kräfte, bei 21:29 war das Spiel entschieden (52.).

TuS Komet Arsten: Pappiér, Theilig; Albers (7/3), Kriewitz, Stehmeier (1), Korn, Möller (3), Fiedler (2), Lampe (5), Finkenstedt (1), Imelmann, Mattfeld (4/1), Warschewski, Brockmann (1)

Geschrieben von Olaf Kowalzik, veröffentlicht im Weser Kurier am 04.10.2021.

2021-10-04T20:17:29+02:004. Oktober 2021|

Arsten mit neuem Trainer erfolgreich

Handballerinnen gewinnen 34:22

Bremen. Das nennt man einen gelungenen Einstand: Im Auswärtsspiel in der Handball-Landesliga Nord bei der SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn setzten sich die Handballerinnendes TuS Komet Arsten mit 34:22 (19:11) deutlich durch – und machten Neu-Trainer Malte Rogoll bei seinem ersten Spiel an der TuS-Seitenlinie direkt glücklich. „Ich bin sehr zufrieden und auch ein wenig erleichtert“, versicherte Rogoll, „weil man ja nie wirklich weiß, wo man nun steht und deshalb bin ich sehr glücklich mit diesem geglücktem Saisonstart.“Zunächst taten sich die Gäste um ihre beste Werferin Janna Meyer (neun Tore) allerdings etwas schwer und brauchten knapp 15 Minuten, um ins Spiel zu finden. Der frühe 1:4-Rückstand (dritte Minute) wurde schließlich in einen bereits komfortablen 13:5-Vorsprung gedreht, bis zur Pause baute Arsten diesen weiter aus. „Dadurch konnten aber viel durchwechseln und allen Spielerinnen Spielanteile geben“, zeigte sich Rogoll einverstanden mit der Leistung seines Teams, aus dem neben Janna Meyer auch Stefanie Segieth auf Rechtsaußen (5) zu gefallen wusste. „Nun heißt es aber, nächste Woche bei unserem ersten Heimspiel genau dort wieder anzusetzen“, forderte Rogoll.

TuS Komet Arsten : Rieger, Willig; Abbes Zurkuhle, Lange (1), Lampe (1), Warschewski, (1), Meinke (3), Meierhöfer (4), Segieth (5), Meyer (9).

Geschrieben von Christian Markwort, veröffentlicht im Weser Kurier am 27.09.21.

2021-10-01T17:07:30+02:001. Oktober 2021|

Arsten schielt in Richtung Oberliga

Nach Trainerwechsel und gezielten Neuverstärkungen wollen die Handballerinnen aufsteigen

Bremen. Die Vorbereitung auf die neue Spielzeit in der Handball-Landesliga der Frauen verlief für den TuS Komet Arsten über weite Strecken erfolgreich. Deshalb hoffen die Trainer Malte Rogoll und Marc Albers, dass ihre Spielerinnen nicht nur das Auswärtsspiel zum Auftakt bei der SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn II (25. September, 15.30 Uhr) erfolgreich gestalten werden – sondern dass sich die Mannschaft auch an der Tabellenspitze etabliert. „Bisher sind wir sehr zufrieden mit dem, was die Mädels in der Vorbereitung geleistet haben“, versichert Malte Rogoll, „alle ziehen voll mit und geben Vollgas.“

Nach einer Phase, in der wegen der Covid-19-Pandemie lediglich rudimentär trainiert werden konnte, ging es nun schließlich in voller Mannschaftsstärke zurück auf die „Platte“. Motiviert und voller Spielfreude gingen die Spielerinnen in die ersten drei Vorbereitungsspiele, in denen sie sich gegen Oberligist TV Oyten II (27:29), den Oberligisten SG Friedrichsfehn/Petersfehn (26:28) sowie den Oberligisten HSG Hude/Falkenburg (26:28) überaus anständig aus der Affäre zu ziehen verstanden.

„Die drei Spiele waren als Standortbestimmung für uns sehr wichtig“, resümiert Rogoll, „wir haben diese drei Testspiele ganz bewusst schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt bestritten, diese Spiele zwar alle knapp verloren, hatten aber durchaus unsere Chancen, diese auch zu gewinnen.“

Anschließend folgte ein weiterer Test gegen den klassentieferen TV Oyten III (Landesklasse), welches die „Kometinnen“ mit 44:27 gewinnen konnten. Eine Woche später war das, im Vergleich zur abgebrochenen Spielzeit im vergangenen Jahr stark veränderte Team zu einem Turnier vom TV Oyten II eingeladen, wo es einen starken zweiten Platz belegte. Drei Erfolgen gegen den FC St. Pauli(Oberliga Schleswig-Holstein), den TV Neerstedt (Oberliga) sowie  Liga-Konkurrent ATSV Habenhausen stand am Ende lediglich eine Niederlage gegen Gastgeber und Turniersieger TV Oyten II gegenüber.

Bis zum Saisonstart werden die Arsterinnen noch gegen die zweite Vertretrung des TV Oyten, gegen den Mellendorfer TV (Landesliga Hannover) und gegen die SG Findorff (Oberliga) antreten, um sich die letzte Wettkampfhärte zu holen. „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, meistens gegen Oberligisten zu spielen“, erläutert Malte Rogoll, „um uns mit denen zu messen und damit wir optimal vorbereitet sind für die kommende Saison.“

Dort treten Rogoll und Albers die Nachfolge von Ex-Trainer Harald Logemann an, der das Team während der pandemiebedingten Zwangspause verlassen hatte. „Während des zweiten Lockdowns wurde im Vorstand viel gesprochen“, führt TuS-Abteilungsleiter Per Theilig aus, „und wir kamen zu dem gemeinsamen Entschluss, dass wir für unsere erste Damenmannschaft frischen Wind in Form eines neuen, jungen Trainers brauchen.“

Dieses sei dann nach Rücksprache mit der Mannschaft Anfang des Jahres umgesetzt worden, sagt Theilig. „Dabei hatten wir unter anderem Malte Rogoll im Kopf, der seit Sommer bei uns im Jugendbereich gute Arbeit leistet, und bereits mit den dritten Damen des SV Werder Erfahrung im Damenbereich vorzuweisen hatte, erläutert der Abteilungsleiter. „Wir denken, dass unser aller Ziel mit Malte und Marc als Trainergespann optimal umgesetzt werden kann.“ Und dieses Ziel ist ambitioniert: Kurzfristig soll das Team in die Oberliga aufsteigen, „auch wenn man aufgrund der langen Aussetzung des Spielbetriebes noch nicht genau weiß, wo die Reise letztendlich hingehen wird“, schränkt Theilig ein. Wichtig sei der Aufstieg, „da in den nächsten Jahren viele weitere Talente aus der A-und B-Jugend zur ersten Mannschaft stoßen  werden“, begründet der Abteilungsleiter. „Und die wollen wir natürlich mit einer attraktiven Perspektive in Richtung Damenmannschaft dazu bewegen, weiterhin unserem Verein treu zu bleiben.“

Kader: Marlien Willig, Melina Rieger, Mirja Meinke, Anna-Lena Lampe, Laura Gatzka, Christin Lange, Lorencia Evers, Jennifer Meyerhöver, Mirja Kahle, Ilka Brockhoff, Ann-Katrin Abbes, Janna Meyer, Jil Warschewski, Lara Paeslack, Sarah Schütte, Steffanie Segieth, Christin Meyer

Trainer: Malte Rogoll, Marc Albers

Betreuerin: Susanne Niemann

Geschrieben von Christian Markwort, veröffentlicht im Weser Kurier am 16.09.2021.

2021-09-16T08:48:30+02:0016. September 2021|

Eine enorme Entwicklung

Die weibliche Handball-A-Jugend des TuS Komet Arsten schafft den Sprung in die Bundesliga

Bremen. Marina Albers, die A-Jugend-Trainerin des TuS Komet Arsten, ist stolz: „Das ist schon eine Sensation, dass wir jetzt in der Jugend-Bundesliga spielen.“ Vor 15 Jahren bestand der Arster Handballnachwuchs nur aus einer E- und einer B-Jugend-Mannschaft. In der kommenden Saison zählen dessen A-Mädchen erstmals zum Kreis der besten 32 Teams Deutschlands – eine enorme Entwicklung. Die Arster Spielerinnen zeigten nach der geschafften Überraschung die Siegerfaust und schrien ihr Glück hinaus in die Welt. Der Trainerstab mit Marina und Marc Albers, Torsten Uhlenberg und Ute Marz strahlte sowieso.

Perfekter hätte der Zeitpunkt auch nicht sein können. Ausgerechnet an dem Tag, an dem der Klub sein 125-jähriges Jubiläum feierte, ließ seine U 19 gleich noch mal die Sektkorken knallen. Sie hatte im ersten Aufstiegsspiel den BV Garrel mit 28:22 geschlagen, nun folgte der 28:20-Triumph über die HSG Osnabrück. Damit war ihre Ausgangslage in ihrer Vierergruppe schon mal sehr aussichtsreich. Als die Ergebnisse der Konkurrenz eine Woche später den Aufstieg zementierten, „war in unserer Whatsapp-­Gruppe einiges los“, sagt Marina Albers.

Die eigentliche Arbeit beginnt für den Bundesliga-Neuling aber jetzt erst. Er muss einen Etat von geschätzten 6000 bis 8000 Euro stemmen. Je nachdem, gegen welche Gegner es geht und ob übernachtet werden muss. Platzieren sich die Südbremerinnen in ihrer Bundesliga-Vierergruppe unter den ersten Drei, kommen sie sogar noch eine Runde weiter. „Das Geld muss die Mannschaft leider selbst auftreiben. Das gibt unser Budget nicht her“, betont der Arster Handballchef Per Theilig. Ergo putzt Marina Albers zurzeit mit ihrem Mann Marc reichlich Klinken. „Das ist fast schwieriger als aufzusteigen“, sagt Marina Albers. Sie freut sich über jede noch so kleine Spende. Das erste Drittel des Etats soll bereits eingeworben sein.

Es dürfte auch eine Investition in die Zukunft sein, denn das künftige Arster Bundesligateam weist einen perspektivisch interessanten Drittel-Mix auf: Sieben Spielerinnen gehören dem älteren Jahrgang 2003 an, sieben dem jüngeren. Hinzu kommen fünf Talente aus der B-Jugend.

Der Enthusiasmus und das Engagement, das die TuS-Handballer an den Tag legen, war ursächlich für deren kometenhaften Aufstieg, um beim Vereinsnamen zu bleiben. 2006 hatten Marc und Marina Albers, Sandra Gräfe, Florian Holst und Tanja Theilig den Neuaufbau vorangetrieben. Im Verein hatte es lediglich zwei Jugendteams gegeben. Im Laufe der Zeit wurde die Ballspielgruppe auf- und ausgebaut. Albers Tochter Mia war zu dem Zeitpunkt zwei Jahre alt, demnächst spielt sie als 17-Jährige in der Bundesliga.

Heute beziffert Per Theilig die Mitgliederzahl auf 300 Jugendliche. „In der kommenden Saison spielen unsere A- bis C-Jugend sowohl bei den Jungs als auch bei den Mädchen alle in der Oberliga“, sagt Theilig. Die zweiten Mannschaften der weiblichen A- und B-Jugend gehen in der Landesliga an den Start. Das dritte und letzte Arster Aufstiegsmatch birgt noch einmal Brisanz – vor allem für den Gegner: Es geht zum Stadtrivalen SV Werder Bremen, der es bislang auf 2:2 Punkte gebracht hat. Die Grün-Weißen müssen gegen Arsten mindestens einen Punkt holen, um ebenfalls wieder der höchsten deutschen Spielklasse anzugehören.

Geschrieben von Olaf Kowalzik, veröffentlicht im Weser Kurier am 24.07.2021

2021-07-25T18:42:10+02:0025. Juli 2021|

Sieg unserer A-Jugend im ersten Qualifikationsspiel zur Jugendbundesliga

Der absolute Wahnsinn… Unsere weibliche A Jugend schlägt im ersten Qualifikationsspiel zur Jugend Bundesliga den BV Garrel mit 28-22‼️

Bereits vor dem Spiel war die Aufregung und Nervosität groß, so dass der Aufmunterungsgruß unserer 1.Damen genau richtig kam … Zu wissen, dass so viele Teams in Gedanken bei der A- Jugend sind und gedanklich unterstützen würden, war so beeindruckend und überwältigend.

Das Spiel begann leicht nervös, so war es ja auch das erste offizielle Handball Spiel nach rund 10 Monaten. Und so gab es auf beiden Seiten bis zum 4-4 in der 9. Minute einige technische Fehler, die unsere Mädels dann aber etwas schneller abstellen konnten und das Ruder übernahmen.

Über 8-4 (14. Min), 12-7 (25. Min) konnte die Halbzeit Führung sogar auf 16-9 erhöht werden! Was für eine unglaublich starke Halbzeit!!!

Nach dem Wechsel ging es erst munter weiter, aber Garrel gab natürlich nicht auf. In der 46. Minute hielt Merle den 7m und sicherte somit die 4- Tore Führung. Unsere Mädels wollten sich diesen Sieg auch nicht mehr nehmen lassen und kämpften bis zum Umfallen. Und so traf Jantje 2 Minuten vor Schluss zum 27-22 sogar in dreifacher Unterzahl. 🤩

Den Schlusspunkt setzte Laura 15 Sekunden vor Schluss zum Endstand von 28-22 … Die Freude war einfach nur riesengroß.

Auch die Trainer waren schweißgebadet und freuten sich über diese starke Leistung.

Nun wartet am 10. Juli mit der HSG Osnabrück der nächste Gegner auf uns, der sein Heimspiel gegen den SV Werder Bremen mit 31-25 verlor.

Schade dass nicht alle zu sehen können, … aber die Auflagen müssen auch im 2. Spiel eingehalten werden. Die Mädels zählen gedanklich aber trotzdem auf Euch .

Kader: Jule, Merle, Mia (9/7), Anik, Jantje (4), Felina, Melissa, Maresa (1), Zoe (2/2), Laura (3), Carla (4), Emma (3), Caro, Mea (2)

2021-07-07T19:26:12+02:007. Juli 2021|

TuS Komet Arsten träumt von der Jugend-Bundesliga

Weibliche Handball-A-Jugend tritt ab 4. Juli zur Qualifikationsrunde an und trifft dabei auch auf den SV Werder

Bremen. „Es es eine großartige Möglichkeit zu zeigen, dass auch im Bremer Süden Handball auf hohen Niveau gespielt werden kann“, freut sich Marina Albers. Die Trainerin der weiblichen A-Jugend des TuS Komet Arsten tritt mit ihrer Mannschaft in der Qualifi­kation zur Handball-Bundesliga an – und muss sich ab Sonntag, 4. Juli in einer Vierergruppe in einer einfachen Runde den Teams des BV Garrel, der HSG Osnabrück (10. Juli) sowie des Lokalrivalen SV Werder (13. Juli) stellen.

„Das sind vielversprechende Namen“, sagt die erfahrene Handballerin, „denn alle Teams verfügen über viel Erfahrung in der Jugend-­Bundesliga.“

Dennoch sei ihr nicht bange, versichert Marina Albers, sie wisse um das hohe Potenzial ihrer Mannschaft. Unterstützt wird sie bei dem Vorhaben von Torsten Uhlenberg und Marc Albers. Uhlenberg hat die B-Lizenz – die Voraussetzung für die Bundesliga. „Torsten und ich sind als Trainergespann bereits im Damenbereich tätig gewesen“, sagt Marc Albers, „wir ticken in den meisten Dingen gleich, und keiner von uns ist ein Typ, der sich in den Vordergrund spielen will.“ Torwarttrainerin Ute Marz wird das TuS- Trainerteam komplettieren.

Das Training und die Vorbereitung leiten Marina und Marc Albers gemeinsam, bei den Spielen werde er verantwortlich sein, sich aber ich nicht vor Ideen verschließen. Vom regelmäßigen Austausch profitierten alle Beteiligten, sagt Albers, „wir wollen schließlich das gleiche Ziel erreichen“. Mit 18 Spielerinnen startet der TuS Komet Arsten in die Qualifikation, fünf Spielerinnen gehören noch zur B-Jugend (Jahrgang 2005). Die älteren Spielerinnen (Jahrgänge 2003/04) sollen in der kommenden Spielzeit auch im Damenbereich eingesetzt werden. „So verfügen wir über eine gute Breite und Qualität“, sagt Marc Albers.

Wichtig sei, mit viel Selbstvertrauen und ohne Angst vor großen Namen ins Rennen zu gehen. „Bei Werder ist mit Nina Engel eine Unterschiedsspielerin im Kader, wie man sie fast ausschließlich in Internaten findet“, betont Albers. „Sollten wir tatsächlich die Qualifikation schaffen, brauchen wir aber noch weitere größere Sponsoren, denn 6000 bis 8000 Euro könnte die erste Runde insgesamt kosten.

Geschrieben von Christian Markwort, veröffentlicht im Weser Kurier am 17.06.2021

2021-06-17T18:17:33+02:0017. Juni 2021|

Unsere wB2 qualifiziert sich erneut für die Landesliga

Die erneute Qualifikation für die Landesliga war für die Trainer keine echte Überraschung, sondern eher eine Bestätigung, sind sie von der Qualität dieser Mannschaft sehr überzeugt und von der konzeptionellen Entwicklung in dieser kurzen Vorbereitungszeit vor allem echt beeindruckt.

Unter altem Trainerteam blieb ein Teil des Kaders mit Marina, Lisa, Julia, Mara, Zoe, Emma, Malena und Melda bestehen, während dieser um Lara, Alea, Finja, Anna und Kim ideal ergänzt wurde. Hierbei ist allerdings zu erwähnen, dass mit Emma und Malena zwei der Spielerinnen erst nach der Qualifikation zu uns gestoßen sind, über die wir uns aber natürlich sehr freuen ☺️

Darüber hinaus stehen mit Liv, Madita, Liana und Megan weitere C- Jugend Perspektiv– Spielerinnen sowohl im Training als auch im Spiel jederzeit bereit, so dass den Trainern mit diesem 13+4 Kader eine ideale Mischung aus Spielerinnen für eine erfolgreiche Saison zur Verfügung steht und sie wortwörtlich aus dem Vollen schöpfen können.

Die Vorbereitung, die im April begann, fand dieses Jahr leider ohne die beliebte Turniersaison im Sand statt. Es konnte zwar im Sand trainiert werden – aber eben ohne echten Wettkampf, ohne Übernachtung am Meer und ohne das beliebte „Unter-Flutlicht-Beachen“ in GMH erleben zu können. Das war wirklich sehr schade, denn vor allem die Beachturniere in GMH und CUX tragen immer viel zum Team- Building bei.

So bestritten wir neben den Sandeinheiten, eine tolle Athletik-Einheit in unserer vereinseigenen Outdoor Fitness unter Leitung von Lenni, absolvierten ein intensives Trainingslager sowie diverse Testspiele.

In der Relegation warteten dann 2 Teams aus Bremen auf uns. Am 26.09 hieß es gleich im 1. Spiel Derbytime in Habenhausen. Mit Sarah, Liesa, Lea und Malena liefen gleich 4 Mädels beim Gegner auf, die letztes Jahr noch bei uns in Arsten spielten. Das ist natürlich immer eine schwierige und sonderbare Situation, aber in einem äußerst fairen Spiel, haben unsere Mädels die Situation toll gemeistert und boten mit einem 11-2 Halbzeit Ergebnis insbesondere in der Abwehr eine fast perfekte Leistung in diesen ersten 25 Minuten. Das Spiel konnten wir letztendlich mit 23-10 gewinnen und waren sehr zufrieden. Trotz der darauffolgenden Niederlage gegen Findorff (16-17) wurde das Ziel Landesliga erreicht.

In der Landesliga Nordost treten wir im neuen Jahr gegen die Teams aus Oyten, Bützfleth, Werder 2, Fredenbeck 2, Altenwalde und Delmenhorst an. Bis dahin heißt es aber noch etwas Geduld haben, denn vorerst müssen wir uns alle erst an die Regeln und Auflagen halten, damit wir dann in 2021 hoffentlich noch in den Spielbetrieb starten können!

Bis dahin, bleibt alle gesund, wir freuen uns auf Euch irgendwann J

Eure weibliche B2

2020-11-06T18:49:59+01:006. November 2020|

Weibliche C1 – Historisches in der Krise – wC wird Oberliga Meister

Historisches in Krisenzeiten

Arster C-Jugend holt Oberliga-Titel

Bremen.Es gibt selbst in schlimmsten Krisenzeiten immer wieder etwas Positives – in diesem Fall profitierten die weiblichen C-Jugend-Handballerinnen des TuS Komet Arsten von dem Coronabedingten Abbruch der Saison in der Oberliga: Nach acht Spielen ungeschlagen und mit einem überragenden Torverhältnis deutlich vor Verfolger SV Werder Bremen an erster Stelle platziert, wurde die Mannschaft um Trainerin Tanja Theilig vom Bremer Handballverband nun ganz offiziell zum Meister erklärt. „Das gesamte Trainerteam ist mächtig stolz auf diesen Erfolg“, freute sich die Trainerin über die Entscheidung, „da er bis jetzt auch einmalig in der Geschichte des Vereins ist.“

Die Mannschaft stand bei Abbruch der Saison souverän mit 16:0 Punkten an der Spitze der Tabelle und darf sich nun auch nach Rücksprache mit den Offiziellen vom Niedersächsischen Handballverband als Meister titulieren. Das Team hatte in der nun abgebrochenen Saison nicht ein einziges Punktspiel verloren, dennoch bedauerte Trainerin Tanja Theilig das vorzeitige Saisonende „Es ist sehr schade, dass wir unsere Klasse nicht ein weiteres Mal gegen den unmittelbaren Konkurrenten vom SV Werder Bremen unter Beweis stellen konnten“, hob sie hervor, „da die Saison genau an dem Wochenende vor dem großen Derby abgebrochen und beendet wurde.“ Ihre Spielerinnen hätten „gebrannt“, versicherte Theilig, „und bis auf unsere Kreisläuferin Felina Schweers wären auch alle mit an Bord gewesen.“

Dieses sei in der abgelaufenen Saison nämlich nur sehr selten der Fall gewesen, berichtete die Trainerin. „Insgesamt fünf Bandverletzungen und diverse andere Verletzungen von unterschiedlichen Spielerinnen musste das Team weg stecken“, führte TuS- Athletik-Trainer Jens Ellrott aus, „das hat unserer Siegesserie allerdings nie einen Abbruch getan.“ Jede Spielerin sei eins zu eins ersetzt worden, das habe neben der intakten Kameradschaft die Stärke dieser Mannschaft ausgemacht. Gleichzeitig sei aufgrund der Pandemie auch die ursprünglich in Arsten angesetzte Verbandsmeisterschaft sowie eine eventuelle Reise als Meister der Oberliga Nord nach Berlin zur inoffiziellen Norddeutschen Meisterschaft abgesagt worden.

„Dafür wird es nach der Coronazeit aber die versprochene Abschlussfahrt geben“, versprach die Trainerin, die sich besonders darüber freue, „dass keine Spielerin des Jahrgangs 2005 den Verein verlassen wird und dass Carla Mattfeld trotz eines Angebotes für das Sportinternat des HC Leipzig auch in der kommenden Saison auch für uns auf Torjagd gehen wird“.

Das sei für Theilig „ein sehr wichtiges Signal und zeigt mir auch, dass viele Spielerinnen dieses Teams bereit sind, mehr als drei Trainingseinheiten in der Woche zu absolvieren“. TuS-Torfrau Merle absolviere zusätzlich noch zwei Torwarttrainingseinheiten pro Woche bei der A-Jugend-Bundesliga des HC-Bremens, Carla Mattfeld und Maresa Möller baten zudem um zusätzliche Programme von Ellrott, um diese aufgrund der noch immer geltenden Kontaktsperre zu Hause absolvieren zu können.

„Vielleicht wechselt die eine oder andere Spielerin auch noch an die sportbetonte Oberschule der Ronzelenstraße“, blickte Tanja Theilig in die noch ungewisse Zukunft, „und kann dort zusätzliche Trainingseinheiten genießen.“ In der kommenden Saison würden die meisten Spielerinnen und auch das Trainerteam in der weiblichen B-Jugend des TuS Komet Arsten zu finden sein, so Theilig weiter, „ich freue mich sehr über die neue Aufgabe mit zusätzlichen talentierten Spielerinnen des Jahrgangs 2004“.

TuS Komet Arsten: Carla Mattfeld, Merle Theilig, Annabell Malz, Finja Tjardes, Caroline Beuermann, Jantje Uhlenberg, Felina Schweers, Melissa Simon, Janne Jacobsen, Kimberly Kämerow, Yara Kriewitz, Maresa Möller und Sarah Berlips.

2020-10-20T11:08:51+02:0011. Mai 2020|