Handballer fühlen sich im Sand wohl

Weiblicher und männlicher Nachwuchs aus Arsten und Habenhausen spielt bei der HVN-Beach-Tour groß auf

Bremen. Die weibliche Handball-Jugend des TuS Komet Arsten sorgt derzeit wiederholt für positive Schlagzeilen: Während es der A-Jugend gelang, sich in der Relegation zur Bundesliga durchzusetzen und in der kommenden Saison im Oberhaus auf Tor-und Punktejagd zu gehen, sicherte sich die weibliche B-Jugend im Rahmen der  „HVN-Beach-Tour“ den Landespokal im Beachhandball. „Ich bin mega stolz auf mein Team“, freute sich TuS-Trainerin Tanja Theilig, „und ich glaube, dass, wenn sie als Team in dieser Konstellation weiter trainieren und spielen, sie eine große Zukunft im Beachhandball vor sich haben.“

In den Finalspielen der „HVN-Beach-Tour“ krönte sich das Team um sein Trainergespann Tanja Theilig, Per Theilig und Jens Ellrott auf eigener Anlage zum verdienten Sieger .“Es ging darum, uns bei beliebig vielen Turnieren möglichst viele Punkte zu sichern, um in diesen Pokal-Wettbewerb mit insgesamt vier Teams  zu gelangen“, erklärte Tanja Theilig das Prozedere. Außerdem sei der Hintergrund gewesen, führte die Trainerin weiter aus, „über die Teilnahme und den Erfolg beim Landespokal bei den aufgrund der Corona-Pandemie nun doch ausgefallenen Deutschen Meisterschaften zu starten“.

Bereits die erste Partie gegen den Hannoverschen SC entschieden die Kometinnen ungefährdet mit 2:0 für sich. Auch gegen die HSG Verden-Aller war der Sieg nie gefährdet und der TuS Komet Arsten gewann auch diese Begegnung mit 2:0 Sätzen. Das abschließende Spiel gegen die HSG Schwanewede wurde damit zu einem echten Endspiel, da beide Mannschaften mit jeweils zwei Siegen in diese Partie gingen. Im finalen Spiel drehte „Ohana“ Arsten (so der Spitzname) schließlich noch einmal voll auf und stellte seine Klasse unter Beweis: „Das Spiel haben wir ebenfalls sehr deutlich mit 2:0 Sätzen gewonnen“, berichtete die stolze Trainerin und fügte erklärend hinzu, „da es in der Jugend im Beachhandball leider noch nicht so viele Spitzenmannschaften gibt, spielen wir seit dieser Saison schon bei den Damen mit“.

Beim GBO-Turnier in Herrenhausen nahe Hannover konnte bereits ein vierter Platz eingefahren werden, „obwohl die Mannschaft ausschließlich aus den Jahrgängen 2005 und 2006 besteht“, wie Tanja Theilig verdeutlichte. Besonders freue sich Theilig über die Unterstützung von Anika Paeslack. „Sie gibt unserer Abwehr den entsprechenden Halt und ist zusammen mit Finja Tjardes und unserer Torfrau Merle Theilig maßgeblich für den Erfolg dort verantwortlich“, konstatierte die Trainerin. Besonders stolz zeigte sich das Trainerteam vor allem auf die vielen Zwei-Punkt-Treffer, die sowohl als „Spinshot-Tor“, aber auch als „Kempa-Trick“ erzielt wurden. „Unser Ziel ist es, mit dieser Mannschaft bei der Deutschen Beach-Meisterschaft der Senioren im kommenden Jahr zu starten“, warf Tanja Theilig einen Blick in die nahe Zukunft. „Meine Mädels haben in diesem Jahr erkannt, dass es viel mehr Spaß macht, gegen Mannschaften zu spielen, die dieses Spiel ebenfalls toll beherrschen“, betonte Theilig, „auch wenn es dann mal die eine oder andere Niederlage gibt“.

Auch die männliche D-Jugend des ATSV Habenhausen mit den Jahrgängen 2009 und 2010 sicherte sich den Landespokal im Beachhandball. Die Mannschaft um das Trainer-Duo Thomas Krüger und Tim Meier hatte im Vorfeld des Pokals zwei Turniere gespielt. Auf einem Qualifikationsturnier in Verden erreichten sie den zweiten Platz, nach Siegen gegen Verden I und II gewannen sie schließlich auch die abschließende Begegnung gegen den Stadtrivalen vom HC Bremen. Im Endspiel verloren die Habenhauser  dann allerdings knapp gegen den Hannover SC. „Gegen diesen Gegner hatten sie bereits auf einem weiteren Beachturnier in Damp knapp verloren“, berichtete ATSV-Coach Thomas Krüger.

Auf dem eigenen Turnier, das auf der erst vor kurzem erstellten Beachsportanlage an der Kästnerstraße (wir berichteten) ausgetragen wurde, blieben die Habenhauser Jungs dann ohne Niederlage und belegten vor eigenem Publikum den viel umjubelten ersten Platz. Durch diese fulminanten Platzierungen qualifizierten sich die jungen Nachwuchs-Handballer schließlich für das Endturnier, das in Hannover ausgetragen wurde.

Gastgeber war hier der „ewige Konkurrent“ vom Hannover SC. „Nach Siegen gegen deren zweite Vertretung und gegen die SG Weserbergland kam es zum erneuten Aufeinandertreffen der beiden Spitzenteams“, berichtete Thomas Krüger – und hatte nach Spielende großen Anlass zur Freude, dieses Mal blieben die Habenhauser Jungen der verdiente Sieger.

Aufgrund mehrerer urlaubsbedingter Absagen einiger Jungen mussten die ATSV-Trainer die Mannschaft mit mehreren jüngeren Spielern aus der zweiten Mannschaft auffüllen, „die sich stark einfügten und mit tollen Leistungen überzeugten“, wie Thomas Krüger lobend mitteilte. Die Habenhauser Jungs gewannen diesen erstmals ausgespielten Pokal gleich bei der Premiere, „und zeigten, dass der ATSV Habenhausen im Jugendbereich gut aufgestellt ist“, betonte Tjomas Krüger. Die Tatsache, dass die eigene männliche C-Jugend des ATSV Habenhausen ebenfalls im Finale gestanden habe, belege dies eindrucksvoll, betonte Krüger.

Ähnlich positiv blicken auch die Verantwortlichen des TuS Komet Arsten in die nahe Zukunft. Die Entwicklung der Jugendabteilungen  sei in den vergangenen Jahren trotz der Covid-19-Pandemie und den zahlreichen Einschränkungen überwiegend erfolgversprechend verlaufen und habe nun mit der erfolgreich absolvierten Qualifikation für die A-Jugend-Bundesliga ihren (vorläufigen) Höhepunkt erreicht, betonte der Abteilungsleiter Per Theilig.

Geschrieben von Christian Markwort, veröffentlicht im Weser Kurier am 05.08.2021

2021-08-05T09:51:51+02:005. August 2021|

Arsten vertreten beim DHB!

Nachdem wir am Donnerstag nach drei Stunden Fahrt in der Jugendherberge in Düsseldorf ankamen, startete der Lehrgang, wie in der heutigen Zeit üblich mit zwei Coronatests für jede Spielerin. Nach kurzem Warten auf das Ergebnis des Schnelltests mussten wir uns in Zimmerquarantäne begeben. Zum Glück waren wir vorerst alle negativ und die Anspannung mit einem positiven Testergebnis nach Hause fahren zu müssen fiel von uns ab. So blieben wir den gesamten Donnerstag auf unserem Zimmer, machten etwas für die Schule, wurden erfinderisch um die viel zu kalte Belüftungsanlage provisorisch abzudecken und langweilten uns. Das war nötig, weil wir noch auf unsere PCR-Tests warten mussten, welche im Labor geprüft wurden. Auch das Essen bekamen wir auf unser Zimmer geliefert. Zwei von uns waren allein auf dem Zimmer, weswegen wir uns kurzerhand entschlossen ein Telefonmeeting mit allen Bremern abzuhalten und gemeinsam zu essen. Bevor wir schlafen gingen schickten unsere Trainer uns noch ein Gute-Nacht-Workout, was wir dann in unseren Zimmern machten. Am nächsten Morgen haben wir alle unserer negativen Ergebnisse bekommen. Zwei Testergebnisse verzögerten sich, weswegen wir unseren Spaziergang um 8 Uhr morgens leider nicht machen konnten und stattdessen noch etwas liegen bleiben durften. Das Frühstück kam also wieder nur aufs Zimmer und so langsam bekamen wir Entzugserscheinungen. Doch kurz darauf waren endlich alle Testergebnisse da und der Lehrgang konnte seinen eigentlichen Start nehmen. So sahen wir uns alle das erste Mal bei einer Besprechung und konnten in voller Stärke in der Kantine auflaufen. Anschließend hatten wir endlich das erste Mal Sand unter den Füßen und drehten fleißig Pirouetten. Nach einer weiteren Besprechung aßen wir zu Abend und fuhren gestärkt zurück in unserer Sandkiste. In dem anschließenden Spiel gegen die Frauen konnten wir schon viele Dinge umsetzen und gewannen den Hochball, was unseren Trainer Frowin Fasold sehr glücklich machte, schließlich sollten wir, wenn schon nicht im Spiel, wenigstens bei einer Sache gegen die Frauen gewinnen. Nachdem wir in unserer Jugendherberge geduscht hatten gingen wir schlafen.

Am Samstag hatten wir, nachdem wir draußen etwas Rundlauf gespielt haben um wach zu werden, alle zusammen ein leckeres Frühstück in der Jugendherberge. Dann hatten wir eine kurze Besprechung und sollten uns anschließend in Teams auf den anstehenden Trickshot Contest vorbereiten. Schließlich sind wir dann zur ersten Trainingseinheit des Tages abgefahren. Als ersten mussten Merle und Carla aber alle Spielerinnen durchzählen, damit auch niemand bei der Jugendherberge vergessen wird. Annikas (SV Werder Bremen) und Jantjes Aufgabe schloss dann direkt an: Sie hatten Balldienst. Das anschließende Training war recht kurz, aber trotzdem anstrengend. Dann sind wir zurück in die Jugendherberge gefahren um zu Mittag zu essen und schließlich einen kurzen Power Nap zu machen. Nach der kurzen Erholung sind wir zurück zur Halle gefahren und haben dort ein Nord-Süd-Derby gegen uns selbst gemacht. Die Süd-Mannschaft hat die erste Halbzeit knapp und auch erst mit dem Siegertor in den letzten Sekunden gewonnen. Die zweite Halbzeit haben sie dann etwas deutlicher mit 18:08 gewonnen. Trotzdem waren die Trainer und auch wir recht zufrieden mit der Gesamtleistung. Angeschlossen an das Spiel hat ein Trickshot Contest. Hierbei sind je vier Leute aus der U17 und von den Damen angetreten und haben ihre besten Trickwürfe gezeigt. Gewonnen hat dabei Claire mit einem Flick Flack, Rückwärtssalto und einem Wurf aus der Rolle. Der Contest war sehr lustig und das Lachen kam nicht zu kurz. Und dann war der Tag auch schon wieder fast vorbei, wir sind zurück in die Jugendherberge gefahren, haben gegessen, geduscht und dann schließlich geschlafen.

Der letzte Tag des Lehrgangs begann bereits um 7:45 Uhr wir haben uns schnell angezogen und dann ging es runter in die Kantine zum Frühstück. Nachdem wir fertig gefrühstückt hatten, packten wir unsere Sachen zusammen und entspannten noch kurz auf unseren Zimmern. Um 9:30 Uhr wurden wir von dem Mannschaftsbus abgeholt und fuhren zur Mitsubishi Arena. Nach einer anderthalb stündigen Trainingseinheit kamen wir um 12:00 Uhr an der Jugendherberge an und gingen direkt zum Mittagessen. Nun hatte jeder Zeit für einen kurzen „Power-Nap“ bis es um 14:00 Uhr wieder mit dem Bus los ging. Das um 14:30 Uhr begonnene Spiel ging für uns Nord-Spielerinnen nicht gut los, denn bereits nach wenigen Minuten führte Team Süd mit 0:6. Nach zwei Shooter Toren und einem schön verwandeltem Kempa von Caro Hübner konnte unser Team ausgleichen. Dennoch konnten wir die erste Halbzeit nicht für uns entscheiden, da Marlene Fuchs auf der anderen Seite einen Ball nach dem anderen hielt. So ging die erste Halbzeit mit einem 10:13 an Team Süd. Die zweite Halbzeit begann gut und bis zum Ende waren wir auch immer auf Augenhöhe, doch die in den letzten Sekunden verwandelte Pirouette von Team Süd brachte uns die 15:16 Niederlage ein. Nach einem aufregendem Wochenende wurden wir gegen 16:30 Uhr von unseren Eltern abgeholt.

2021-01-25T07:59:40+01:0025. Januar 2021|

Ohana Arsten wird DHB Beachhandball Stützpunkt 💪🏽

Tolle Neuigkeiten für unsere Handballer und den gesamten Verein 🤩💪🏽

Da der Beachhandball-Trainingsbetrieb in Gruppen bis zu 10 Personen wieder erlaubt ist, richtet der DHB Insgesamt 8 Stützpunkte in Deutschland ein. Und einer davon ist in Bremen – bei uns in Arsten! 

Auf unserer traumhaften, von den Handballern selbst gebauten Anlage, finden nun 2x in der Woche unter Leitung vom Bundestrainer Marten Franke Regionallehrgänge statt. Frauen trainieren mit Männern und Jugendlichen.

Zu diesen Maßnahmen wurde auch unsere Torfrau Merle Theilig aus der weiblichen B 1 eingeladen, natürlich ein absolutes Heimspiel für sie.

Wir wünschen Merle ganz viel Erfolg und Spaß bei den zusätzlichen Trainingseinheiten, denn auch in Arsten steht Beachhandball im Sommer an erster Stelle ✌🏽 Ohana Arsten

2020-06-13T16:13:14+02:0013. Juni 2020|

14.11.19 – Eine Arster DHB Nominierung für die U17 Beachhandball Nationalmannschaft… was für tolle Neuigkeiten und ein weiterer „Lohn“ für unsere Beachhandball Leidenschaft in Arsten… Lest selbst, was die Presse dazu sagt – Bericht WK vom 14.11.19

2019-11-15T12:42:11+01:0015. November 2019|

22.08.19 – Bericht WK … „Arsten feiert DM-Bronze – B-Jugend glänzt im Sand“

Arsten feiert DM-Bronze – B- Jugend glänzt im Sand …

Bericht von Rainer Jüttner…

Mit einem sensationellen dritten Platz bei der deutschen Jugendmeisterschaft im Beachhandball krönten B-Mädchen des TuS Komet Arsten die Freiluft-Saison. Vom Deutschen Handball-Bund vor dem Turnier als „Beachhandball unerfahren“ in den Gruppen und der Spielplangestaltung entsprechend berücksichtigt, entlarvten die Arsterinnen , die Bewertung des DHB als Fehleinschätzung und wurden mit der Bronzemedaille belohnt.

Dabei musste das Team um Marc Albers auf gleich sechs Stammkräfte verzichten, da diese entweder mit der Bremer Auswahl Mannschaft spielten oder krankheits- bzw. urlaubsbedingt fehlten. So ergänzten die Trainer den Kader um die C-Jugendlichen Maresa Möller, Yara Kriewitz und Carla Mattfeld sowie Camille Fiedler von der HSG Delmenhorst.

Der Erfolg ist umso bemerkenswerter, da den Arsterinnen und ihren Trainern für die Vorbereitung auf diese wichtigen Titelkämpfe nur wenig Zeit blieb. In gerade einmal drei Trainingseinheiten musste sich der Arster Beachnachwuchs einspielen, um sich in der Gruppe gegen die Teams der Bayern-Auswahl Beach, Baden-Württemberg Auswahl, dem Schleswig-Holstein Vertreter HF Flensburg-Munkbrarup und dem bayrischen Vizemeister BHC Königsbrunn zu beweisen.

Gegen die Auswahl aus Baden-Württemberg musste die Entscheidung im Shoot Out fallen. Mit einer gut aufgelegten Emily Goldbach im Tor sowie den treffsicheren Penalty-Schützen, wurde das Shootout mit 6-2 bereits vor der letzten Werferin entschieden und brachte somit die erste Überraschung.

Nach den weiteren Gruppensiegen gegen BHC Köngisbrunn (2-0) und HF Flensburg-Munkbrarup (2-0) sowie der Niederlage gegen die Bayern Auswahl Beach (0-2) belegte Ohana Arsten den 2. Platz in dieser starken Gruppe. Da der DHB aus zeitlichen Gründen auf die Halbfinalspiele verzichtete, wurde gleich um Platz drei gespielt.

Diese Partie hätte kaum spannender und nervenaufreibender verlaufen können. Zumal sich dabei von 20 Spielerinnen gleich 15 Arsterinnen auf dem Platz gegenüberstanden. Des Weiteren standen mit Jule Seebeck und Laura Lampe gleich zwei BHV-Auswahl Spielerinnen in der Aufstellung, die eigentlich der weiblichen B Jugend aus Arsten angehören. Diese kuriose Konstellation war nicht für alle Beteiligten einfach.

Während die BHV Auswahl den ersten Abschnitt für sich entscheiden konnte, erkämpfte sich Ohana Arsten den zweiten Durchgang, sodass erneut das Shootout Out die Entscheidung bringen musste. Julia Zedowitz war auf beiden Seiten die einzige Spielerin, die den Penalty mit einer Pirouette „doppelt“ abschließen konnte, so dass das Shootout mit 2-0 das glücklichere Ende für Arsten fand. Alle anderen Penaltys wurden abgewehrt und es ist besonders zu erwähnen, dass Arstens Torfrau Emily Goldbach insgesamt 9 von 10 Penaltys im gesamten Turnier hielt. Eine extrem starke Quote.

OHANA Arsten:

Felina Stehmeier, Julia Zedowitz, Melissa Korn, Emily Goldbach, Mia Warschewski, Alea Möhlenhoff, Dilara Igde, Yara Kriewitz, Maresa Möller, Carla Mattfeld, Camille Fiedler und Mia Albers

2019-08-22T11:37:58+02:0022. August 2019|

13.09.18 – Unsere starken Beachhandballkometen in Cuxhaven … 4 x Meister, 1x Vize und 1x Bronze … Bericht WK

Nachwuchs-Handballer aus Arsten stellen gleich vier Niedersachsenmeister

Starke Leistung im Sand

Christian Markwort 13.09.2018

beachhandball tus komet arsten

 Der starke  Nachwuchs aus dem Bremer Süden: Der TuS Komet Arsten stellte bei den Niedersächsischen Beachhandballmeisterschaften gleich vier Titelträger. (frei)

„Hierbei ist bemerkenswert“, erläuterte die stolze TuS-Trainerin Marina Albers nach der Rückkehr der Teams, „dass am letzten August-Wochenende die Vorrundenspiele aller sechs E-bis C-Jugend-Altersklassen so souverän von den unseren Beachkometen absolviert wurden, dass der Qualifikation für die Viertelfinalspiele in allen Altersklassen nichts mehr im Wege stand.“

Für die Vereine des Bremer (BHV)und des Niedersächsischen Handballverbands (HVN) ist Cuxhaven immer wieder das größte und aufregendste Beach-Handball-Event des Jahres, dort nehmen jeweils mehr als 100 Mannschaften mit rund 1 300 Spielerinnen und Spielern teil. Auf elf Feldern wurden diesmal insgesamt mehr als 600 Spiele am Nordseestrand ausgetragen, wobei laut DHB-Trainer Alexander Novakovic der Spitzenverband bereits mehrere Aktive der Jahrgänge 2002, 2003 und sogar 2004 „für weitergehende Maßnahmen ins Visier“ genommen habe.

Bis auf die „Geckos“ der männlichen Arster E-Jugend – die sich im Viertelfinale nicht nur dem Gegner sondern auch dem Sturm und Starkregen stellen mussten – konnten die übrigen Arster Teams auch die Halbfinal-und Finalspiele erreichen. Die weibliche C-2-Jugend, die „Beachbomben“, verpassten das Treppchen nur knapp und unterlagen dem Teams „Old Schmetterland“ aus Wittingen-Stöckingen im Spiel um Platz drei. Die weibliche D-Jugend, „Ohana Arsten“, setzte sich dafür im Spiel um Platz drei gegen die „Beachqueens“ aus Altenwalde durch und verlor somit lediglich das Halbfinale äußerst knapp gegen die späteren Siegerinnen aus Lüneburg.

Die jüngsten Mädels der Arster E-Jugend mussten sich im Finale auf dem Center Court nach einer starken ersten Halbzeit Hannover-Badenstedt in einem spannenden „Shoot-Out“ knapp geschlagen geben und konnten sich nach kurzer Enttäuschung dann doch riesig über den zweiten Platz freuen.

Erstmalig und besonders beeindruckend konnte Arsten den Beach-Handball-Cup aus Cuxhaven auch in der weiblichen A-Jugend gewinnen. In einem spannenden Endspiel setzte sich „Ohana Arsten“ in zwei knappen Sätzen gegen die „Fancy Bananas“ vom TV Hannover-Badenstedt durch. Die Spielerinnen freuten sich anschließend mit ihrem neuen Trainer Marc Albers sehr über diesen Erfolg.

Glatter Endspielsieg

„Kein anderes Team in Cuxhaven hat den Geist von Beachhandball in dieser Altersklasse derart  umgesetzt wie unser hoffnungsvoller Nachwuchs“, fand auch Marina Albers nur lobende Worte.  Im Endspiel der weiblichen C-Jugend setzte sich „Ohana“ Arsten analog zur Vorrunde glatt in zwei Sätzen gegen die „Queens of the Beach“ vom TSV Altenwalde durch und feierten damit die Titelverteidigung. Die zweite Arster Titelverteidigung folgte durch das Team „No Name“ um sein Trainerteam Sani Gräfe und Stefan Held, das sich in einem spannenden Finale der männlichen C-Jugend auch erst  im „Shoot-Out“ gegen den Nachbarverein vom ATSV Habenhausen durchsetzte.

„Das Finale der Jungs war „absolut hochklassig und attraktiv anzusehen“, erklärte Marina Albers, „sodass auch der Stadionsprecher mit dem Zählen der doppelt erzielten Punkten kaum mehr hinterher kam.“ Sieger dieses Wettbewerbs der männlichen D-Jugend wurde schließlich die „Beach-Eskalation“ aus Arsten, die gegen „Bietsch-Balla“ aus Verden  im „Shoot-Out“ gewannen und sich somit für die Niederlage beim Deutschlandpokal in Hannover revanchieren konnten.

„Die Ergebnisse und vor allem die Begeisterung und Leidenschaft, die sowohl bei den Jugendlichen also auch bei unseren Jugendtrainern deutlich wurde“, konstatierte Trainern Marina Albers, „zeigt, dass Beach-Handball in diesem Verein mehr als nur eine Übergangssportart zwischen der alten und neuen Saison ist und sich nahezu jeder in Arsten wünscht, dass diese Sportart 2024 endlich olympisch wird.“

2019-08-21T08:08:46+02:0013. September 2018|

06.09.18 – Unsere Mädels der weiblichen B Jugend erzielen bei der deutschen Beachhandball Jugendmeisterschaft den 4. Platz… Bericht WK

2018-09-07T13:56:15+02:006. September 2018|

06.07.18 – Am 25. und 26. Juni fand in GMH der Kids Beach Cup statt – und wir waren wieder mit viel Leidenschaft und Spaß dabei!

An dem letzten Wochenende vor den Ferien war es wieder soweit – Beachen in GMH stand auf dem Programm – und so machten wir uns mit über 100 begeisterten Beachhandballern und 11 Teams auf, um an dem 13. Kids-Beach-Cup in Georgsmarienhütte teilzunehmen.

Während sich unsere ersten 7 Teams (WD1+2, WC1+2+3, MC1, MD1) bereits am Freitag im großen Reisebus mit einem super entspannten Busfahrer aufmachten, kamen die ME2 (Die Geckos) und WE1 (Ohana Arsten) am Samstag und die ME1 (Arster Beach Boys) und die WE2 (Ohana Arsten) am Sonntag nach.

Kaum am Freitag angekommen wurden die Zelte aufgebaut, die Pizza verschlungen, kurz umgezogen und bis in die Nacht gebeacht. Das Wetter machte trotz Hurricane Festival in Scheeßel fantastisch mit, und wir hatten tatsächlich so viele sonnige Abschnitte, dass  einige Kinder am Sonntag sogar mit einem kleinen Sonnenbrand nach Hause kamen!

Das Turnier wurde auf 4 Feldern ausgetragen und insgesamt trafen an diesem Wochenende über 40 Mannschaften beim Handballspiel im Sand aufeinander. Das Turnier startete Samstag mit den Spielen der D- und C Jugend … tja und was soll ich sagen … Wir räumen in allen 4 Startfeldern den Pokal ab! Das war echt stark!

Mit den Teams No Name (MD1), Beacheskalation (MC1), Ohana Arsten (WD1) und Ohana Arsten (WC1) konnten wir gleich 4 x den großen Pokal abräumen und damit den  1. Platz sichern. Außerdem landeten unsere Beach Bananen (WC2) auf dem 3. Platz und verloren lediglich eine Halbzeit im ganzen Turnier. Aber auch unsere WD2 und WC3 (beide Ohana Arsten) zeigten tollen Beachhandball und setzten das Gelernte schon sehr gut um. Beide Teams waren ebenfalls siegreich und das obwohl  die Mädels größtenteils zum 1. Mal auf einem Beachturnier waren (aber mit Sicherheit nicht zum letzten Mal)

Es war wirklich eine gelungener 1. Turniertag, den wir abends mit dem Sieg der dt. Nationalmannschaft gegen Schweden und einer weiteren Beacheinheit bis in die Dunkelheit ausklingen ließen.

Am Sonntag waren dann unsere kleinsten der E Jugend dran, die z.T eine kurze Nacht in den Knochen stecken hatten. Denn die ME2 (Die Geckos) und die WE1 (Ohana Arsten) zelteten wie die Großen von Samstag auf Sonntag in GMH und erlebten ein spannendes Wochenende. Alle E Jugend Teams hatten eine Menge Spaß, kämpften sich toll durch den Sand und steigerten sich von Spiel zu Spiel. Unsere Arster Beach Boys konnten in einem spannenden Spiel sogar den Sieg um Platz 3 einfahren!

Bei diesem Turnier geht es aber weniger um die Leistung bzw. das Abräumen von Pokalen, sondern es steht vielmehr das Vermischen der Teams untereinander im Vordergrund… Ganz unter dem Motto OHANA ARSTEN (ohana = Familie) lernen sich die neuen Mannschaften sehr gut kennen und haben viel Spaß zusammen und kürzlich gewechselte Spieler aus anderen Vereinen finden sich schnell im Arster Getümmel zurecht.

Es war insgesamt wieder ein schönes Turnier, mit gutgelaunten Kindern, tollen Spielen, einer super Stimmung sowie gelungenen Pirouetten und Kempa-Würfen.

An dieser Stelle sei ein besonders großer Dank an unsere lizensierten Beachschiris Maxi, Nick und Felix gewidmet, die uns an diesem Wochenende mit dem Pfeifen wieder HAMMA toll unterstützt haben! DANKE!!!

2019-08-21T08:08:46+02:006. Juli 2018|

21.09.17 – Komet Arsten rockt Cuxhaven … Bericht WK …

 Weibliche und männliche Jugend kehren mit drei Titeln im Sand zurück

Komet Arsten rockt Cuxhaven

Christian Markwort 21.09.2017

Handball Komet Arsten Beachsieger

Für den Handball-Nachwuchs des TuS Komet Arsten verliefen die jüngsten Auftritt in Cuxhaven bestens. Die Beachhandballer kehrten mit drei Titel nach Bremen zurück.  (frei)

Der TuS Komet Arsten, der mit insgesamt acht Teams und über 90 Kindern in fünf Jahrgängen startete, schnitt auch in diesem Jahr meisterhaft ab: Aus einem Teilnehmerfeld von über 100 Mannschaften konnten die Kometen aus Arsten erneut drei Mal den Titel „Niedersachsen-Meister im Beachhandball“ für sich beanspruchen und präsentierten sich erneut erstaunlich dominant im Sand. Sowohl die männliche C-Jugend als auch die weibliche D- und C-Jugend spielten sich mit einer makellosen Bilanz bis zum Turniersieg durch.

Die männlichen C-Jugend der „Flying Monkeys“, die in Kooperation mit dem HC Bremen in die neue Saison startet, bestritten eine äußerst souveräne Vorrunde. Kaum ein Treffer wurde „einfach“ erzielt, sämtliche Angriffe wurden stattdessen mit schön herausgespielten Spielzügen und doppelten Punkten abgeschlossen. Im Endspiel setzten sich die „Flying Monkeys“ gegen „Red-White-Dynamite“ der HSG Delmenhorst mit 2:0 durch.

Der weibliche Nachwuchs aus Arsten stand den Jungen in nichts nach und trat ähnlich souverän auf. Als Gruppenerster setzten sich die C-Juniorinnen als Team „Ohana Arsten“ bis zum Finale ebenfalls ohne Halbzeitverlust durch und hatten es im Finale mit den „Flamingo Guurls“ vom HV Lüneburg zu tun. Das Endspiel ging glatt mit 2:0 an „Ohana Arsten“. Im Endspiel der weiblichen D-Jugend bezwangen die „Beach-Bananen“ aus Arsten die „TV Vampires“ vom TV Oyten in zwei sehr einseitigen Halbzeiten und fuhren damit den dritten Turniersieg nach 2015 und 2016 ein. „Das ist wirklich einzigartig in der Bremer Jugendhandball-Geschichte“, sagte TuS-Trainerin Marina Albers.

Die „Beach-Kometen“ der männlichen Arster D-Junioren verloren das Halbfinale gegen die Jungen aus Schwanewede/Neuenkirchen denkbar knapp mit jeweils einem Punkt Unterschied –  durften sich im Nachhinein allerdings über den Sieg gegen die „Bietsch Balla“ aus Verden um Platz drei freuen. Damit landete schließlich auch das fünfte Arster Beach Team auf dem Podium.

2019-08-21T08:08:49+02:0021. September 2017|