Jugendhandballer sind so erfolgreich wie nie

Mit 8 Mannschaften ging der TuS Komet Arsten in diesem Jahr in die Relegation zu den höheren Ligen, 7 Teams erspielten sich dabei die Qualifikation und gehen in der ab Ende Oktober beginnenden Saison auf HVN-Ebene auf Torejagd. Denkbar knapp schaffte die weibliche Jugend A um Trainergespann Albers und Albers den Einzug zur Vorrunde Oberliga und schlug hierbei nach einem dramatischen Spiel den haushohen Favoriten Hollenstedt mit 30:29. Zwar ging das Spiel gegen Bremervörde mit einem Tor verloren, gegen Eyendorf behielten die Arster aber die Oberhand und zog verdientermaßen in die Vorrunde zur Oberliga ein. In der weiblichen Jugend B, mit vielen Auswahlspielerinnen besetzt, lief es deutlich leichter, hier wurden sämtliche Spiele gegen Altenwalde, Mühlen und Hude/Falkenburg souverän gewonnen und ebenfalls die Vorrunde zur Oberliga erreicht. Von diesem Team wird man sicher in der Zukunft einiges erwarten können.

Die weibliche C-Jugend war durch das souveräne Abschneiden in der Oberliga in der vergangenen Saison bereits für die Oberliga 2020/21 qualifiziert und konnte sich nach harten Trainingstagen mit neuem Trainerteam optimal für die anstehenden Aufgaben vorbereiten.

Die 2. Vertretungen der A- und B-Jugend komplettieren das Quintett mit ihren tollen Leistungen in der Relegation und erspielten sich Plätze in der Landesliga. Im weiblichen Bereich wurden somit in allen Jugenden die gesteckten Ziele erreicht. Dies spricht für eine qualifizierte Arbeit des Vereins, der immer mehr zum begehrten Verein für talentierte Jugendliche wird.

Denkbar unglücklich verlief der Start in die Qualifikation für die männliche A-Jugend in Eyendorf, wo das Team von Trainer Stefan Heldt bedingt durch Erkrankungen mit nur einem Auswechselspieler anreiste und bereits nach wenigen Minuten durch eine rote Karte weiter dezimiert wurde. Auch wenn die verbliebenen Spieler bis zur letzten Minuten kämpften, ging diese Spiel deutlich mit 27:35 verloren. Auch gegen den starken Favoriten Schwanewede zogen die Arster den Kürzeren, damit war nach der zweiten Partie klar, dass die Vorrunde zur Oberliga nicht mehr erreicht werden kann, auch wenn die Punkte gegen Achim/Baden im letzten Spiel in Arsten blieben. Besser machte es die männliche B-Jugend, die gleich in der ersten Partie gegen die überhart agierenden Lingen/Lohner mit 30:25 siegten. Die kommenden Spiele gegen Meppen und Neuenhaus wurden klar von den Arstern dominiert und mehr als verdient hoch gewonnen. Das sich in der Zwischenzeit Lingen/Lohne und Oldenburg unentschieden trennten war bereits vor dem letzten Spiel klar, dass die Arster ihr Ziel, den Einzug in die Vorrunde Oberliga, erreicht hatten. So spielten sie entspannt auf und erreichten mit viel Spaß ein Unentschieden in Oldenburg. Die 2. Vertretung der B-Jugend hatte viel Pech bei der Zuteilung der Gruppe und musste sich in zwei Spielen gegen Delmenhorst und HC Bremen 2 überdeutlich geschlagen geben. Die folgenden Heimspiele gegen Lesum/St. Magnus und LiGra verliefen zwar anders, gingen aber denkbar knapp mit je zwei Toren Unterschied an die Gäste. Somit verabschiedet sich dieses Team in die Bremenliga.

Die männliche C-Jugend ging bei der Relegation durch ein Höllental. Nachdem die erste Partie gegen Achim/Baden haushoch gewonnen wurde, zog die Mannschaft im hochklassigen Derby gegen toll aufspielende Habenhauser deutlich mit 20:28 den Kürzeren. Damit war eigentlich schon klar, dass es in dieser Saison nichts wird mit der Oberliga, da die Mannschaft in einer Viergruppe antreten musste, aus der lediglich der Gruppenerste aufsteigt. Das letzte Spiel gegen Daverden gewann das Team nach hartem Kampf mit 4 Toren Unterschied, was aber nichts mehr an der Tabellensituation änderte. Doch dann entschied der HVN, die Anzahl der Oberligen in der C-Jugend aufzustocken und auch den Mannschaften auf Platz 2 und 3 der Relegationsgruppen die Chance zu geben, in der Oberliga zu spielen. Somit erreichte auch die Mannschaft die höchste Liga in dieser Altersklasse und wird sicher aus der harten Zeit nach dem verlorenen Spiel beim ATSV ihre Lehren ziehen.

Durch das gute Abschneiden der Arster Mannschaften in diesem Jahr in der Relegation es jetzt schon sicher, dass auch in der Zukunft in Arsten hochklassiger Handball gespielt wird. Dies gilt insbesondere für die A-Jugenden, denn die Regularien des Handballverbandes Niedersachsen sagen aus, dass Teams, die in dieser Saison mindestens die Verbandsliga in der A- oder B-Jugend erreichen, auch in der nachfolgenden Saison auf zumindest Landesliga-Niveau starten dürfen. Ein großer Erfolg für die doch noch junge Handballsparte des TuS Komet Arsten, die mit qualifizierter und zukunftsorientierter Jugendarbeit bereits seit ein paar Jahren von sich reden macht. Und diesen Weg auch in den kommenden Jahren beibehalten wird.

2020-10-20T11:22:51+02:0020. Oktober 2020|

Ohana Arsten wird DHB Beachhandball Stützpunkt 💪🏽

Tolle Neuigkeiten für unsere Handballer und den gesamten Verein 🤩💪🏽

Da der Beachhandball-Trainingsbetrieb in Gruppen bis zu 10 Personen wieder erlaubt ist, richtet der DHB Insgesamt 8 Stützpunkte in Deutschland ein. Und einer davon ist in Bremen – bei uns in Arsten! 

Auf unserer traumhaften, von den Handballern selbst gebauten Anlage, finden nun 2x in der Woche unter Leitung vom Bundestrainer Marten Franke Regionallehrgänge statt. Frauen trainieren mit Männern und Jugendlichen.

Zu diesen Maßnahmen wurde auch unsere Torfrau Merle Theilig aus der weiblichen B 1 eingeladen, natürlich ein absolutes Heimspiel für sie.

Wir wünschen Merle ganz viel Erfolg und Spaß bei den zusätzlichen Trainingseinheiten, denn auch in Arsten steht Beachhandball im Sommer an erster Stelle ✌🏽 Ohana Arsten

2020-06-13T16:13:14+02:0013. Juni 2020|

Weibliche C1 – Historisches in der Krise – wC wird Oberliga Meister

Historisches in Krisenzeiten

Arster C-Jugend holt Oberliga-Titel

Bremen.Es gibt selbst in schlimmsten Krisenzeiten immer wieder etwas Positives – in diesem Fall profitierten die weiblichen C-Jugend-Handballerinnen des TuS Komet Arsten von dem Coronabedingten Abbruch der Saison in der Oberliga: Nach acht Spielen ungeschlagen und mit einem überragenden Torverhältnis deutlich vor Verfolger SV Werder Bremen an erster Stelle platziert, wurde die Mannschaft um Trainerin Tanja Theilig vom Bremer Handballverband nun ganz offiziell zum Meister erklärt. „Das gesamte Trainerteam ist mächtig stolz auf diesen Erfolg“, freute sich die Trainerin über die Entscheidung, „da er bis jetzt auch einmalig in der Geschichte des Vereins ist.“

Die Mannschaft stand bei Abbruch der Saison souverän mit 16:0 Punkten an der Spitze der Tabelle und darf sich nun auch nach Rücksprache mit den Offiziellen vom Niedersächsischen Handballverband als Meister titulieren. Das Team hatte in der nun abgebrochenen Saison nicht ein einziges Punktspiel verloren, dennoch bedauerte Trainerin Tanja Theilig das vorzeitige Saisonende „Es ist sehr schade, dass wir unsere Klasse nicht ein weiteres Mal gegen den unmittelbaren Konkurrenten vom SV Werder Bremen unter Beweis stellen konnten“, hob sie hervor, „da die Saison genau an dem Wochenende vor dem großen Derby abgebrochen und beendet wurde.“ Ihre Spielerinnen hätten „gebrannt“, versicherte Theilig, „und bis auf unsere Kreisläuferin Felina Schweers wären auch alle mit an Bord gewesen.“

Dieses sei in der abgelaufenen Saison nämlich nur sehr selten der Fall gewesen, berichtete die Trainerin. „Insgesamt fünf Bandverletzungen und diverse andere Verletzungen von unterschiedlichen Spielerinnen musste das Team weg stecken“, führte TuS- Athletik-Trainer Jens Ellrott aus, „das hat unserer Siegesserie allerdings nie einen Abbruch getan.“ Jede Spielerin sei eins zu eins ersetzt worden, das habe neben der intakten Kameradschaft die Stärke dieser Mannschaft ausgemacht. Gleichzeitig sei aufgrund der Pandemie auch die ursprünglich in Arsten angesetzte Verbandsmeisterschaft sowie eine eventuelle Reise als Meister der Oberliga Nord nach Berlin zur inoffiziellen Norddeutschen Meisterschaft abgesagt worden.

„Dafür wird es nach der Coronazeit aber die versprochene Abschlussfahrt geben“, versprach die Trainerin, die sich besonders darüber freue, „dass keine Spielerin des Jahrgangs 2005 den Verein verlassen wird und dass Carla Mattfeld trotz eines Angebotes für das Sportinternat des HC Leipzig auch in der kommenden Saison auch für uns auf Torjagd gehen wird“.

Das sei für Theilig „ein sehr wichtiges Signal und zeigt mir auch, dass viele Spielerinnen dieses Teams bereit sind, mehr als drei Trainingseinheiten in der Woche zu absolvieren“. TuS-Torfrau Merle absolviere zusätzlich noch zwei Torwarttrainingseinheiten pro Woche bei der A-Jugend-Bundesliga des HC-Bremens, Carla Mattfeld und Maresa Möller baten zudem um zusätzliche Programme von Ellrott, um diese aufgrund der noch immer geltenden Kontaktsperre zu Hause absolvieren zu können.

„Vielleicht wechselt die eine oder andere Spielerin auch noch an die sportbetonte Oberschule der Ronzelenstraße“, blickte Tanja Theilig in die noch ungewisse Zukunft, „und kann dort zusätzliche Trainingseinheiten genießen.“ In der kommenden Saison würden die meisten Spielerinnen und auch das Trainerteam in der weiblichen B-Jugend des TuS Komet Arsten zu finden sein, so Theilig weiter, „ich freue mich sehr über die neue Aufgabe mit zusätzlichen talentierten Spielerinnen des Jahrgangs 2004“.

TuS Komet Arsten: Carla Mattfeld, Merle Theilig, Annabell Malz, Finja Tjardes, Caroline Beuermann, Jantje Uhlenberg, Felina Schweers, Melissa Simon, Janne Jacobsen, Kimberly Kämerow, Yara Kriewitz, Maresa Möller und Sarah Berlips.

2020-10-20T11:08:51+02:0011. Mai 2020|

Weibliche E1 – tolles Team, starke Saison und viel Leidenschaft

Unsere WE1 😍– tolles Team, starke Saison, klasse Weiterentwickelung und dabei immer viel Spaß bei der coolsten Sportart der Welt ☺️👏🏽💪🏽🤾🏽‍♀️✌🏽.., so muss es sein!

Hier der Bericht aus Sicht des Trainerteams:

Wir, das Trainerteam, haben die Mannschaft zur Saison 2019/20 neu übernommen. Mit großer Motivation und Willen gingen wir in die Saison und erhofften uns eine Weiterentwicklung eines jeden einzelnen Mädchens. Der Spaß sollte dabei jedoch auch nicht zu kurz kommen, sodass es abwechslungsreiche Trainingseinheiten gab 🚲🧘🏼‍♂️🏊🏽‍♀️🚣🏽🚴🏇🏻🤸🏼‍♂️⛹🏼‍♀️🧗🏽🤾🏽‍♀️🤾🏽‍♀️🤾🏽‍♀️😜

Unser Ziel wurde erreicht und zeigte sich in den starken Spielen und Turnieren. Jede Einzelne hat in dieser Saison Fortschritte gemacht und sich so weiterentwickelt, wie wir es erhofft hatten. Die Mäddls sind ein fröhlicher und aufgeschlossener Haufen, der immer eine gute Atmosphäre beim Training/Spiel ausstrahlt und toll zusammen hält.

Die Leistung der Mädels hat uns natürlich auch sehr gefallen, denn wir verpassten ganz knapp den 1. Platz und wurden somit 2.ter in der höchsten Liga der Saison, Bremenliga. 🥈☺️👏🏽

Die Mädels können echt stolz sein, auf das was sie erreicht haben! …. Das Trainerteam der weiblichen E-Jugend 1 ist es auf jeden Fall und freut sich auf die kommende Saison in der D-Jugend. Schade nur, dass unsere geplante Saisonabschluss- Veranstaltung noch nicht umgesetzt werden konnte. Aber was nicht ist, kann ja noch werden… 😃

Da wir alle so zusammen bleiben, warten wir einfach nur sehnsüchtig darauf, dass wir uns bald irgendwie alle wieder sehen… denn die Mädels vermissen sich untereinander schon sehr!

Per Video Chat kommen wir zwar zusammen und tauschen uns über Übungen und Challenges und und und … aus…. und das ist auch schön und lustig, …. aber live mit Ball ist einfach besser ☺️💪🏽

Jona, Vanessa & Sharline

2020-10-20T10:58:53+02:003. Mai 2020|

Weibliche C1 – Oberliga Meister trotz Corona

💫☄️: Unsere WC1 ist trotz Corona Oberliga Meister💪🏽🏆🤾🏻‍♀️

Hier der Bericht unserer WC1 über eine hammamäßige Saison 2019/20:

Wir standen bei Abbruch der Saison souverän mit 16:0 Punkten an der Spitze der Tabelle und dürfen uns nun auch nach Rücksprache mit den Offiziellen vom HVN als Meister titulieren.

Wir haben seit der Vorrunde zur Oberliga nicht ein einziges Punktspiel verloren. Sehr schade ist es, dass wir unsere Klasse nicht ein weiteres Mal gegen den unmittelbaren Konkurrenten des SV Werder Bremen unter Beweis stellen konnten, da die Saison genau an dem Wochenende vor dem großen Derby abgebrochen und beendet wurde. Wir waren so „heiß“ auf das Spiel und bis auf Felina wären alle an Bord gewesen.

Dieses war in der abgelaufenen Saison nur sehr selten der Fall. Insgesamt 5 Bandverletzungen und diverse andere Verletzungen mussten wir immer wieder wegstecken. Das hat unserer Siegesserie aber nie einen Abbruch getan. Jede Spielerin konnte 1:1 ersetzt werden und das machte, neben der tollen Kameradschaft , unsere Stärke aus.

Jetzt wechseln wir in die WB1, bekommen noch zusätzliche Verstärkung und melden uns bald als WB1 wieder.

Eure „noch“ WC1

2020-05-05T17:52:07+02:0027. April 2020|

Weibliche E2 – Die Mädels erleben eine tolle und erfolgreiche 1. E Jugend-Saison

Nach den überraschenden und ebenso souveränen 2 Siegen in der Vorrunde (bei einer Niederlage), zog unser jüngstes weibliches Team gemeinsam mit der ersten Mannschaft in die Bremenliga ein. Was für ein toller Erfolg 🙂

So hieß es für den jüngeren Jahrgang unserer E Jugend in der Saison dann Zähne zusammenbeißen, kämpfen und möglichst viel lernen. So bekamen wir es gleich im ersten Spiel mit der spielstarken Mannschaft aus Lilienthal/ Grasberg zu tun und verbuchten am Ende eine 25:6 Niederlage. Schon im zweiten Match sollte es zum Vereinsderby kommen und Youngster legten los wie die Feuerwehr. Nach 10 Spielminuten führte die „zweite“ mit 4:2. Ungläubiges Staunen  raunte durch die Halle , … aber danach wurden uns dann doch noch die Grenzen des Machbaren aufgezeigt und das mit 18.6 gewannen die Mädels von Vanessa, Jona und Sharline.

Doch schon im dritten Spiel gab es den ersten Sieg zu feiern. Gegen Werders „zweite“ setzten sich unsere Mädchen durch zwei Treffer von Sunna in den letzten beiden Spielminuten mit 9:8 durch. Oh das war so spannend und die Freude danch einfach unendlich riesengroß! Damit waren wir auch in der Bremen- Liga angekommen, auch wenn 6 Niederlagen am Stück gegen die Ligakonkurrentinnen folgten.

Der stetige Aufwärtstrend und vor allem die individuelle Weiterentwicklung der einzelnen Mädels ließ sich aber natürlich trotzdem feststellen… und in diesen verlorenen gegangenen Spielen gelang es zumindest in drei Spielen mindestens 12 Tore zu werfen. Dadurch war die Stimmung immer positiv, denn die Mädels freuten sich viel mehr über tolle Aktion (und natürlich die erzielten Tore), als dass sie sich über die Niederlagen ärgerten.

Im Rückspiel gegen Werder II zeigten die Mädels deutlich auf, wie gefestigt sie das Team schon sind. In der 16. Spielminute lagen wir mit 5:3 hinten, um dann erst in der 37. Minute den nächsten und letzten Gegen-Treffer bei 7 eigenen Toren zu bekommen. Das heißt 21 Minuten lang haben die Mädels so toll gekämpft, dass sie ohne Gegentor blieben und somit 10:6 gewinnen konnten.

Die letzten beiden Saisonspiele gingen erwartbar, aber mit guten Leistungen verloren.

Das Fazit des Trainerteams ist, dass sich wirklich alle Spielerinnen gut bis sehr gut weiterentwickelt haben und dies gilt sowohl für die handballerische Technik als auch die Teamfähigkeit an sich. Eine der wichtigsten Eigenschaften in unserer Sportart … und vor allem mit die schönste Sache, die man den Kindern beim Sport vermitteln kann.

Alles in allem eine wirklich tolle Saison von unserem jüngsten Team! Wir sind stolz auf Euch,

Eure Trainer Uwe und Kim

2020-10-20T11:04:41+02:0027. April 2020|

1. Damen – Saison wurde abgebrochen … Enttäuschung trotz durchwachsener Leistung groß

Durchwachsene Saison unserer 1. Damen

In der abgelaufenen (abgebrochenen) Saison konnten wir leider nicht an die gute Vorsaison anknüpfen. Dies hatte sehr unterschiedliche Gründe. Zum einen mussten sich Mannschaft und der neue Trainer erst aneinander gewöhnen und aufeinander einstellen, was naturgemäß eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt.

Zum anderen kam enormes Verletzungspech hinzu. Gleich im ersten Spiel in HG Bremerhaven verletzte sich Steffi Segieth, die dann die nächsten drei Spiele leider nicht bestreiten konnte.

Ilka Brockhoff brach sich im Training die Nase und musste ebenfalls länger pausieren.

Zum Rückrundenstart verletzte sich, ebenfalls gegen HG Bremerhaven, Christin Lange schwer am Knie und hätte in der Rückrunde vermutlich nicht mehr zum Einsatz kommen können, wenn die Saison planmäßig verlaufen wäre.

Zeitgleich meldete sich Julia Groen vom Spielbetrieb ab. Diesmal hatte es allerdings einen erfreulichen Grund. Sie erwartet ein Baby!

Aus den vorgenannten Gründen musste die Mannschaft, insbesondere in der Abwehr, immer wieder neu formiert werden und sich neu einspielen.

Eine sehr gute Phase begann Anfang Dezember, als wir beim vermeintlichen Aufsteiger HSG Bützfleth/Drochtersen mit 32:30 gewinnen konnten. Im weiteren Verlauf gelangen uns drei weitere Siege in Folge gegen SG Obenstrohe, HG Bremerhaven und Elsflether TB.

Leider konnten wir unsere guten Leistungen nicht kompensieren und mussten bis zur Saisonunterbrechung durch die Corona-Pandemie drei Niederlagen hinnehmen.

Da die Saison jetzt für beendet erklärt wurde, belegen wir mit 16:16 Punkten den 7. Tabellenplatz.

Unsere Neuzugänge Jennifer Meyerhöfer, Franziska Sommer und Christin Lange haben sich super in die Mannschaft integriert und sind echte Verstärkungen.

Leider stehen uns in der kommenden Saison Franziska Sommer und Paula Molzahn nicht mehr zur Verfügung. Sie werden sich dem Elsflether TB anschließen.

Als Neuzugang können wir auf der Co-Trainer Position Fabian Hartwich vermelden, der Harald Logemann unterstützen wird und sicherlich neue Impulse bringt.

Wir alle hoffen, dass die kommende Saison eine bessere wird und wir alle wieder mit Freude in die Halle kommen können, um gemeinsam neue Ziele anzugehen.

Bis dahin – bleibt alle gesund

Eure 1. Damen

2020-10-20T11:06:06+02:0020. April 2020|

Männliche C1 – Durchwachsene Saison der mC in der Oberliga

Die männliche C-Jugend spielt eine durchwachsene Saison in der Oberliga

Mit einem 7. Platz in der Oberliga Nord schließt unsere männliche C-Jugend die Saison ab. Zum Rückrundenstart lag das Team noch auf einem sehr guten 4. Platz, der zum direkten Verbleib in der Oberliga für die kommende Saison gereicht hätte. Leider gaben die Jungs dann Spiele her, die in der Hinrunde noch gewonnen wurden und rutschte immer weiter in den Tabellenkeller ab. Irgendwie hatte man latent das Gefühl, die Jungs aus den anderen Regionen bekommen Kraftfutter und Wachstumshormone, wir waren in vielen Spielen einfach körperlich absolut unterlegen. Das vorletzte Spiel gegen Horneburg wurde dann aber gewonnen und gegen den TvdH Oldenburg, der uns im Hinspiel noch mit 12 Toren Differenz besiegt hatte, konnten wir ein Unentschieden in letzter Sekunde erkämpfen. Ein einigermaßen versöhnlicher Abschluss einer dennoch lehrreichen und tollen Saison unserer C-Jungs. Highlight war sicher das Turnier im schwedischen Lund, ein großes internationales Turnier mit vielen hochklassigen Mannschaften. Hier konnten wir zwar nicht viele Spiele gewinnen, hatten aber tolle Erlebnisse und konnten mit vielen Teams mithalten.

Wir freuen uns nun auf die kommende Beachhandball- Saison und werden außerdem  versuchen, mit dem neuen Jahrgang ebenfalls wieder die Oberliga-Qualifikation zu erreichen.

2020-10-20T11:10:44+02:0015. April 2020|

April 2020 – Abbruch der aktuellen Saison 2019/20 – Kreativität ist gefragt

Leider ist es so gekommen, wie viele schon befürchtet haben: Die Saison 2019/2020 wurde aufgrund der Corona Virus Pandemie abgebrochen. Das bedeutet: Alle Spiele, die für diese Saison noch ausstanden werden nicht mehr nachgeholt! Bei unseren Jugendmannschaften werden also alle Begegnungen, die es bis zu den Osterferien noch gegeben hätte nicht mehr stattfinden. Die Spiele unserer Senioren Teams waren allerdings noch bis Ende April angesetzt, so entfallen hier deutlich mehr Spiele. Bei den Erwachsenen stellt sich somit die Frage, wie es mit möglichen Auf- bzw. Absteigern aussieht. Hierfür hat der HVN eine Regelung gefunden: Es wird keine Absteiger geben, Aufsteiger werden über eine Quotienten Regelung gefunden. Hierbei werden die bisher erreichten Punkte durch die Anzahl an Spielen geteilt. Vor allem unsere 2. Damen, die vor dem Abbruch akut abstiegsgefährdet war, profitiert von dieser Lösung und spielt auch in der nächsten Saison in der Landesklasse.

Nach den Osterferien hätten sehr bald dann auch die Qualifikationsturniere der Jugendteams für die kommende Saison angestanden. Diese wurden jetzt allerdings auf nach den Sommerferien verschoben.

Inwieweit die Beachhandball Turniere im Sommer stattfinden können steht noch nicht fest. Die Beachhandball Sommerliga wurde leider schon abgesagt, aber wir hoffen für weitere Turniere irgendwie alle noch auf ein Wunder, denn wie alle wissen lieben wir den Beachhandball in Arsten!

Im Moment wird die viele freie Zeit genutzt, um ein wenig aufzuräumen und die Mannschaften für die neue Saison umzustellen. Natürlich versuchen sich alle Handballer so gut es geht alleine oder maximal zu zweit fitzuhalten. So ohne Ball und Mannschaft kann das allerdings auch schnell eintönig werden. Viele haben aber wirklich tolle Ideen gegen die Langeweile, motivieren sich mit Fotos, Videos oder Challenges.

Unsere 1. Damen musste, wie alle anderen auch, den Spiel- und Trainingsbetrieb einstellen. Und das leider direkt vor den mit großer Vorfreude erwarteten Derby gegen Habenhausen. Nach ein paar durchwachsenen Ergebnissen zuletzt war die Motivation groß Habenhausen, wie bereits im Hinspiel zuhause, auch auswärts zu schlagen. Jetzt sind aber auch sie dazu verdammt regelmäßig joggen zu gehen und eigenständig Krafttraining zu machen.

Wir halten Euch auf dem Laufenden, wie genau unsere Handball- Leidenschaft weitergehen kann und wird. Aber hierfür müssen wir uns noch ein wenig gedulden. Gerne könnt Ihr Euch aber auch kurz zwischendurch auf unserer Facebook Seite informieren.

Bis dahin heißt es durchhalten und vor allem gesund bleiben!

EURE HANDBALL- KOMETEN und KOMETINNEN

2020-10-20T11:16:18+02:0015. April 2020|

22.02.20 – Unsere 1. Damen verliert völlig unnötig mit 27-30 gegen Bremervörde :-( … hier der Bericht aus dem WK

Unnötiger Dämpfer für Arsten – Handball-Landesligist verliert gegen Bremervörde mit 27:30

Laura Gatzka traf bei der Arster 27:30-Niederlage dreimal.

Bremen.Von einem Rückschlag wollte Harald Logemann nach der unerwarteten 27:30 (17:14)-Heimniederlage des TuS Komet Arsten in der Handball-Landesliga gegen Kellerkind TSV Bremervörde nicht sprechen – gleichwohl sprach der Trainer nach Spielende von einem „Dämpfer, der vollkommen unnötig war“.

In einer zunächst ausgeglichenen Anfangsphase versuchten die Gäste, das Spiel langsam zu machen und die Gastgeberinnen um ihre beste Werferin Christin Meyer (sieben Tore/zwei Siebenmeter) einzuschläfern. Dennoch gelang es den „Kometinnen“, sich auf vier Tore abzusetzen (8:4/zwölfte Spielminute) – um dann allerdings mit einem Tor in Rückstand zu geraten (12:13/24.). „Die Spielweise des TSV behagte uns überhaupt nicht“, konstatierte Logemann, „Bremervörde hat das insgesamt sehr clever gemacht, während uns nach der ungewöhnlich langen Pause noch der Spielrhythmus fehlte.“

War der Matchplan des TuS bis zur Pause trotzdem noch voll aufgegangen, fanden die Spielerinnen mit Beginn der zweiten Hälfte nicht mehr zu ihrem gewohnten Spiel. Sowohl defensiv als auch im Tor sowie offensiv ließ das Team den unbedingten Willen vermissen, die Gäste dagegen – angeführt von der überragend aufgelegten Vician Kullik (10) und der nervenstarken Siebenmeter-Schützin Julia Loznica (8/4) – befreiten sich zunehmend vom Druck des TuS und profitierten von der fehlenden Intensität der Gastgeberinnen. „Vivian Kullik hat uns in vielen Eins-gegen-Eins-Situationen mit ihrer körperlichen Robustheit vor große Probleme gestellt“, resümierte Logemann, „uns fehlte die Präzision im Torabschluss und die Konzentration in der Abwehr.“

Das zeigte sich mit Beginn der zweiten 30 Minuten, binnen knapp vier Minuten glich der TSV aus, Arsten fand unterdessen kein Mittel gegen die „kurze Deckung“ gegen Christin Meyer. „Das hat zu einem Bruch in unserem Spiel geführt“, haderte Logemann, der von der Bank mit ansehen musste, wie sich Bremervörde in einen Rausch zu spielen schien. Als sich schließlich noch Janna Meyer bei einem Zusammenprall mit der bärenstarken TSV-Torfrau Sabrina Thomann am Kopf verletzte und mit Schwindelgefühl ausgewechselt werden musste, entglitt Arsten mehr und mehr die Spielkontrolle und Bremervörde nutzte wiederholt die Lücken in der 5-1-Deckung. Schließlich musste Christin Meyer nach ihrer dritten Zeitstrafe das Feld verlassen und bei Arsten brachen nun sämtliche Dämme. „Ohne Janna war unsere Abwehr nicht stabil genug“, konstatierte Logemann, „und mit der Disqualifikation von Christin fehlte uns im Angriff die Konsequenz.“

Niemand habe Bremervörde unterschätzt, betonte der Tus-Coach, „aber wir haben uns einfach zu viele Fehlwürfe geleistet, besonders bei den Siebenmetern“. Von insgesamt zehn Strafwürfen verwandelten Arsten Spielerinnen nur sechs, „hätten wir alle verwandelt, hätten wir das Spiel mit Sicherheit gewonnen“, ärgerte sich der Trainer, der dem kommenden Auswärtsspiel bei Tabellennachbar LTS Bremerhaven (Sonnabend, 22. Februar, 14.30 Uhr) eine große Bedeutung zumisst. „Wir müssen gewinnen“, forderte Logemann, „allein schon deshalb, um uns das Selbstvertrauen wieder zu holen, das in den letzten Spielen ein wenig verschwunden ist.“

TuS Komet Arsten: Rieger, Kasch; Malin Kahle; Molzahn, Müller, Meierhöfer (1), Sommer (2), Gatzka (3), Segieth (3), J. Meyer (3), Brockhoff (4/4), Mirja Kahle (4), C. Meyer (7/2).

2020-04-20T22:14:05+02:0021. Februar 2020|