Arsten siegt knapp mit 28:27

Bremen. Am Ende einer spannenden Partie in der Handball-Landesliga Nord der setzten sich die Spielerinnen des Komet Arsten im Auswärtsspiel beim TSV Altenwalde knapp mit 28:27 (15:13) durch. „Es ist echt undankbar, hier zu spielen“, resümierte TuS-Trainer Malte Rogoll mit heiserer Stimme, „die Zuschauer sind sehr laut und euphorisch, damit mussten wir erst einmal zurecht kommen.“ Und so taten sich seine Spielerinnen auch in beiden Halbzeiten sehr schwer, vor allen Dingen in der umkämpften Schlussphase ließen sie beste Torchancen ungenutzt. „Wir hatten ab dem 22:20 für uns mehrfach die Möglichkeit, weiter weg zu ziehen“, fasste Rogoll das Geschehen zusammen. „Allerdings hatten wir entweder Pech mit Würfen an den Pfosten oder waren im Abschluss zu ungenau“, haderte der Trainer mit dem fehlenden Spielglück, „sodass es am Ende noch einmal unnötig spannend wurde.“

TuS Komet Arsten: Willig, Rieger; Abbes, Evers, Lampe, Lange, Warschewski, Zurkuhle, Brockhoff (1/1), Meierhöfer (2), Meyer (3/1), Kahle (6), Schütte (8), Gatzka (8/7)

Geschrieben von Christian Markwort, veröffentlicht im Weser Kurier am 11.10.2021

2021-10-11T20:49:59+02:0011. Oktober 2021|

TuS Komet Arsten gewinnt 30:28

Bremen. Malte Rogoll hatte viel zu tun: Der Trainer des TuS Komet Arsten musste sich beim unnötig knappen 30:28 (18:17)-Heimsieg seiner Mannschaft in der Handball-Landesliga Nord der Frauen gegen die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg beinahe so viel bewegen wie die Spielerinnen auf dem Feld. „In der ersten Halbzeit stimmte es bei uns erst in der Abwehr nicht“, begründete Rogoll die ungewollte Aktivität an der Seitenlinie, „in der zweiten Halbzeit passte es dann in der Offensive nicht.“ Dadurch seien die Gegnerinnen immer wieder ins Spiel zurück gekommen, so Rogoll, der sich nach der Schlusssirene dennoch über die erfolgreiche Verteidigung der Tabellenführung freute.

In der ersten Hälfte fanden die Gastgeberinnen um ihre beste Werferin Janna Meyer (elf Tore/drei Siebenmeter) nur wenig Zugriff in der Abwehr, „weil wir zu wenig zugepackt und kommuniziert haben“, erklärte der Trainer. Zu Beginn der zweiten Hälfte legte Arsten dann mit einem 4:0-Lauf die Grundlage für den Erfolg, der allerdings trotz dieses vermeintlich komfortablen Puffers bis zur letzten Sekunde hart umkämpft blieb.

TuS Komet Arsten: Rieger, Willig; Brockhoff, Evers, Abbes (1), Kahle (2), Lange, Warschewski, Segieth, Gatzka (3), Schütte (3), Meyer (11/3), Meierhöfer (3), Meinke (7)

Geschrieben von Christian Markwort, veröffentlicht im Weser Kurier am 07.10.2021

2021-10-10T13:13:59+02:0010. Oktober 2021|

Arsten mit neuem Trainer erfolgreich

Handballerinnen gewinnen 34:22

Bremen. Das nennt man einen gelungenen Einstand: Im Auswärtsspiel in der Handball-Landesliga Nord bei der SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn setzten sich die Handballerinnendes TuS Komet Arsten mit 34:22 (19:11) deutlich durch – und machten Neu-Trainer Malte Rogoll bei seinem ersten Spiel an der TuS-Seitenlinie direkt glücklich. „Ich bin sehr zufrieden und auch ein wenig erleichtert“, versicherte Rogoll, „weil man ja nie wirklich weiß, wo man nun steht und deshalb bin ich sehr glücklich mit diesem geglücktem Saisonstart.“Zunächst taten sich die Gäste um ihre beste Werferin Janna Meyer (neun Tore) allerdings etwas schwer und brauchten knapp 15 Minuten, um ins Spiel zu finden. Der frühe 1:4-Rückstand (dritte Minute) wurde schließlich in einen bereits komfortablen 13:5-Vorsprung gedreht, bis zur Pause baute Arsten diesen weiter aus. „Dadurch konnten aber viel durchwechseln und allen Spielerinnen Spielanteile geben“, zeigte sich Rogoll einverstanden mit der Leistung seines Teams, aus dem neben Janna Meyer auch Stefanie Segieth auf Rechtsaußen (5) zu gefallen wusste. „Nun heißt es aber, nächste Woche bei unserem ersten Heimspiel genau dort wieder anzusetzen“, forderte Rogoll.

TuS Komet Arsten : Rieger, Willig; Abbes Zurkuhle, Lange (1), Lampe (1), Warschewski, (1), Meinke (3), Meierhöfer (4), Segieth (5), Meyer (9).

Geschrieben von Christian Markwort, veröffentlicht im Weser Kurier am 27.09.21.

2021-10-01T17:07:30+02:001. Oktober 2021|

Arsten schielt in Richtung Oberliga

Nach Trainerwechsel und gezielten Neuverstärkungen wollen die Handballerinnen aufsteigen

Bremen. Die Vorbereitung auf die neue Spielzeit in der Handball-Landesliga der Frauen verlief für den TuS Komet Arsten über weite Strecken erfolgreich. Deshalb hoffen die Trainer Malte Rogoll und Marc Albers, dass ihre Spielerinnen nicht nur das Auswärtsspiel zum Auftakt bei der SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn II (25. September, 15.30 Uhr) erfolgreich gestalten werden – sondern dass sich die Mannschaft auch an der Tabellenspitze etabliert. „Bisher sind wir sehr zufrieden mit dem, was die Mädels in der Vorbereitung geleistet haben“, versichert Malte Rogoll, „alle ziehen voll mit und geben Vollgas.“

Nach einer Phase, in der wegen der Covid-19-Pandemie lediglich rudimentär trainiert werden konnte, ging es nun schließlich in voller Mannschaftsstärke zurück auf die „Platte“. Motiviert und voller Spielfreude gingen die Spielerinnen in die ersten drei Vorbereitungsspiele, in denen sie sich gegen Oberligist TV Oyten II (27:29), den Oberligisten SG Friedrichsfehn/Petersfehn (26:28) sowie den Oberligisten HSG Hude/Falkenburg (26:28) überaus anständig aus der Affäre zu ziehen verstanden.

„Die drei Spiele waren als Standortbestimmung für uns sehr wichtig“, resümiert Rogoll, „wir haben diese drei Testspiele ganz bewusst schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt bestritten, diese Spiele zwar alle knapp verloren, hatten aber durchaus unsere Chancen, diese auch zu gewinnen.“

Anschließend folgte ein weiterer Test gegen den klassentieferen TV Oyten III (Landesklasse), welches die „Kometinnen“ mit 44:27 gewinnen konnten. Eine Woche später war das, im Vergleich zur abgebrochenen Spielzeit im vergangenen Jahr stark veränderte Team zu einem Turnier vom TV Oyten II eingeladen, wo es einen starken zweiten Platz belegte. Drei Erfolgen gegen den FC St. Pauli(Oberliga Schleswig-Holstein), den TV Neerstedt (Oberliga) sowie  Liga-Konkurrent ATSV Habenhausen stand am Ende lediglich eine Niederlage gegen Gastgeber und Turniersieger TV Oyten II gegenüber.

Bis zum Saisonstart werden die Arsterinnen noch gegen die zweite Vertretrung des TV Oyten, gegen den Mellendorfer TV (Landesliga Hannover) und gegen die SG Findorff (Oberliga) antreten, um sich die letzte Wettkampfhärte zu holen. „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, meistens gegen Oberligisten zu spielen“, erläutert Malte Rogoll, „um uns mit denen zu messen und damit wir optimal vorbereitet sind für die kommende Saison.“

Dort treten Rogoll und Albers die Nachfolge von Ex-Trainer Harald Logemann an, der das Team während der pandemiebedingten Zwangspause verlassen hatte. „Während des zweiten Lockdowns wurde im Vorstand viel gesprochen“, führt TuS-Abteilungsleiter Per Theilig aus, „und wir kamen zu dem gemeinsamen Entschluss, dass wir für unsere erste Damenmannschaft frischen Wind in Form eines neuen, jungen Trainers brauchen.“

Dieses sei dann nach Rücksprache mit der Mannschaft Anfang des Jahres umgesetzt worden, sagt Theilig. „Dabei hatten wir unter anderem Malte Rogoll im Kopf, der seit Sommer bei uns im Jugendbereich gute Arbeit leistet, und bereits mit den dritten Damen des SV Werder Erfahrung im Damenbereich vorzuweisen hatte, erläutert der Abteilungsleiter. „Wir denken, dass unser aller Ziel mit Malte und Marc als Trainergespann optimal umgesetzt werden kann.“ Und dieses Ziel ist ambitioniert: Kurzfristig soll das Team in die Oberliga aufsteigen, „auch wenn man aufgrund der langen Aussetzung des Spielbetriebes noch nicht genau weiß, wo die Reise letztendlich hingehen wird“, schränkt Theilig ein. Wichtig sei der Aufstieg, „da in den nächsten Jahren viele weitere Talente aus der A-und B-Jugend zur ersten Mannschaft stoßen  werden“, begründet der Abteilungsleiter. „Und die wollen wir natürlich mit einer attraktiven Perspektive in Richtung Damenmannschaft dazu bewegen, weiterhin unserem Verein treu zu bleiben.“

Kader: Marlien Willig, Melina Rieger, Mirja Meinke, Anna-Lena Lampe, Laura Gatzka, Christin Lange, Lorencia Evers, Jennifer Meyerhöver, Mirja Kahle, Ilka Brockhoff, Ann-Katrin Abbes, Janna Meyer, Jil Warschewski, Lara Paeslack, Sarah Schütte, Steffanie Segieth, Christin Meyer

Trainer: Malte Rogoll, Marc Albers

Betreuerin: Susanne Niemann

Geschrieben von Christian Markwort, veröffentlicht im Weser Kurier am 16.09.2021.

2021-09-16T08:48:30+02:0016. September 2021|

Das Ziel ist ein Platz in der oberen Tabellenhälfte

Die Handballerinnen des TuS Komet Arsten starten ohne echte Neuzugänge, aber selbstbewusst in die neue Landesliga-Saison

Bremen. Mit einem Platz im gesicherten Mittelfeld schloss der TuS Komet Arsten Mitte April die coronabedingt vorzeitig abgebrochene Spielzeit in der Handball-Landesliga der Frauen ab – mit Beginn der euen Saison hoffen TuS-Trainer Harald Logemann und seine Spielerinnen nicht nur auf ein baldiges Ende der Covid-19-Pandemie, sondern streben auch einen Platz im oberen Drittel der Tabelle an. „Ich bin davon überzeugt, dass wir in der neuen Saison wieder oben mitspielen können“, zeigt sich der Trainer optimistisch, „wenn alle verletzungsfrei bleiben, wir in jedem Spiel einhundert Prozent abliefern und absolut fokussiert und immer hoch konzentriert zur Sache gehen.“

Anfang Juli sind die „Kometinnen“ in die, bedingt durch die Pandemie ungewöhnlich lange Vorbereitung eingestiegen und haben bis zum heutigen Tag mit kleineren Unterbrechungen durchgängig trainiert. Die Spielerinnen hätten nach Ansicht ihres Trainers „von Beginn an sehr intensiv mitgearbeitet und waren sehr motiviert, auch wenn es unter den Corona-Bedingungen nicht immer ganz einfach war“. Nach der Eingewöhnung an Ball und Halle bestritt Arsten schließlich die ersten Testspiele, zunächst das erste Testspiel gegen die eigene B-Jugend, gegen Ende August stand ein Erfolg gegen Phoenix Bassum zu Buche und Anfang September gewann Arsten gegen die SVGO Bremen knapp mit drei Toren. „Im folgenden Spiel gegen die SG Findorff konnten wir das Spiel lange offen gestalten“, betonte Harald Logemann, „hatten am Ende mit sechs Toren Differenz allerdings das Nachsehen.“

Nach einem anstrengenden Trainingslager Mitte September bezwang Arsten die SG Findorff II knapp, „eine Woche später verloren wir mit acht Toren Differenz gegen die SG Hude/Falkenburg“, berichtet Logemann. Dabei hätte ihm allerdings lediglich ein kleiner Kader zur Verfügung gestanden, fügt er hinzu. Vor dem Saisonauftakt in der neu eingeteilten Landesliga Nord mit dem Heimspiel gegen den VfL Oldenburg III  (Sonntag, 25. Oktober, 15 Uhr) steht nun noch ein Testspiel in Morsum an, „um dann hoffentlich  in die Saison zu starten“, so Logemann mit Blick auf die, wegen der wieder exponentiell ansteigenden Fallzahlen eventuell zu erwartenden neuerlichen Einschränkungen. „Insgesamt bin ich mit den gezeigten Leistungen in den Vorbereitungsspielen zufrieden“, versichert der erfahrene Coach, „natürlich gibt es immer ein paar Dinge, die man besser machen kann.“

Der Arster Kader verzeichnet keine „echten“ Neuzugänge, „weil die Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft uns bereits in der vergangenen Saison bereits mehrfach ausgeholfen haben“, erläutert Logemann.

Die beiden Linksaußen Anna-Lena Lampe  und Bentje Schultz, Kreisläuferin Jona Zurkuhle sowie Torfrau Malin Kahle gehören jetzt fest zum Stamm der der ersten Mannschaft, auf Lea Jarzembowski (krankheitsbedingt) und Julia Groen (jetzt Weinert/Babypause) werden Harald Logemann und sein neuer Co-Trainer Fabian Hartwich zu Beginn der Saison dagegen zunächst noch verzichten müssen. „Einen klaren Titelfavoriten vermag ich derzeit noch gar nicht zu nennen“, konstatiert Logemann, „es kommen mehrere Mannschaften in Betracht, denen ich eine starke Saison zutraue.“

Dazu zählten aus seiner Sicht der SV Werder Bremen III, der ATSV Habenhausen und die HSG Delmenhorst, „aber auch Elsfleth und Oldenburg muss man immer auf dem Zettel haben“, verweist Logemann auf eine recht ausgeglichene Liga. „Es wird vermutlich eine sehr enge Saison werden“, warnt er vor diesem Hintergrund, „und keine Mannschaft darf von uns deshalb auch nur im Ansatz unterschätzt werden.“

Restkader: Stefanie Segieth, Christin Meyer, Christin Lange, Jennifer Meyerhöfer, Mirja Kahle, Janna Meyer, Ilka Brockhoff, Laura Gatzka, Melina Rieger und Lara Kasch.

Veröffentlicht im Weser Kurier am 19.10.20, geschrieben von Christian Markwort

2020-10-20T14:48:27+02:0020. Oktober 2020|

22.02.20 – Unsere 1. Damen verliert völlig unnötig mit 27-30 gegen Bremervörde :-( … hier der Bericht aus dem WK

Unnötiger Dämpfer für Arsten – Handball-Landesligist verliert gegen Bremervörde mit 27:30

Laura Gatzka traf bei der Arster 27:30-Niederlage dreimal.

Bremen.Von einem Rückschlag wollte Harald Logemann nach der unerwarteten 27:30 (17:14)-Heimniederlage des TuS Komet Arsten in der Handball-Landesliga gegen Kellerkind TSV Bremervörde nicht sprechen – gleichwohl sprach der Trainer nach Spielende von einem „Dämpfer, der vollkommen unnötig war“.

In einer zunächst ausgeglichenen Anfangsphase versuchten die Gäste, das Spiel langsam zu machen und die Gastgeberinnen um ihre beste Werferin Christin Meyer (sieben Tore/zwei Siebenmeter) einzuschläfern. Dennoch gelang es den „Kometinnen“, sich auf vier Tore abzusetzen (8:4/zwölfte Spielminute) – um dann allerdings mit einem Tor in Rückstand zu geraten (12:13/24.). „Die Spielweise des TSV behagte uns überhaupt nicht“, konstatierte Logemann, „Bremervörde hat das insgesamt sehr clever gemacht, während uns nach der ungewöhnlich langen Pause noch der Spielrhythmus fehlte.“

War der Matchplan des TuS bis zur Pause trotzdem noch voll aufgegangen, fanden die Spielerinnen mit Beginn der zweiten Hälfte nicht mehr zu ihrem gewohnten Spiel. Sowohl defensiv als auch im Tor sowie offensiv ließ das Team den unbedingten Willen vermissen, die Gäste dagegen – angeführt von der überragend aufgelegten Vician Kullik (10) und der nervenstarken Siebenmeter-Schützin Julia Loznica (8/4) – befreiten sich zunehmend vom Druck des TuS und profitierten von der fehlenden Intensität der Gastgeberinnen. „Vivian Kullik hat uns in vielen Eins-gegen-Eins-Situationen mit ihrer körperlichen Robustheit vor große Probleme gestellt“, resümierte Logemann, „uns fehlte die Präzision im Torabschluss und die Konzentration in der Abwehr.“

Das zeigte sich mit Beginn der zweiten 30 Minuten, binnen knapp vier Minuten glich der TSV aus, Arsten fand unterdessen kein Mittel gegen die „kurze Deckung“ gegen Christin Meyer. „Das hat zu einem Bruch in unserem Spiel geführt“, haderte Logemann, der von der Bank mit ansehen musste, wie sich Bremervörde in einen Rausch zu spielen schien. Als sich schließlich noch Janna Meyer bei einem Zusammenprall mit der bärenstarken TSV-Torfrau Sabrina Thomann am Kopf verletzte und mit Schwindelgefühl ausgewechselt werden musste, entglitt Arsten mehr und mehr die Spielkontrolle und Bremervörde nutzte wiederholt die Lücken in der 5-1-Deckung. Schließlich musste Christin Meyer nach ihrer dritten Zeitstrafe das Feld verlassen und bei Arsten brachen nun sämtliche Dämme. „Ohne Janna war unsere Abwehr nicht stabil genug“, konstatierte Logemann, „und mit der Disqualifikation von Christin fehlte uns im Angriff die Konsequenz.“

Niemand habe Bremervörde unterschätzt, betonte der Tus-Coach, „aber wir haben uns einfach zu viele Fehlwürfe geleistet, besonders bei den Siebenmetern“. Von insgesamt zehn Strafwürfen verwandelten Arsten Spielerinnen nur sechs, „hätten wir alle verwandelt, hätten wir das Spiel mit Sicherheit gewonnen“, ärgerte sich der Trainer, der dem kommenden Auswärtsspiel bei Tabellennachbar LTS Bremerhaven (Sonnabend, 22. Februar, 14.30 Uhr) eine große Bedeutung zumisst. „Wir müssen gewinnen“, forderte Logemann, „allein schon deshalb, um uns das Selbstvertrauen wieder zu holen, das in den letzten Spielen ein wenig verschwunden ist.“

TuS Komet Arsten: Rieger, Kasch; Malin Kahle; Molzahn, Müller, Meierhöfer (1), Sommer (2), Gatzka (3), Segieth (3), J. Meyer (3), Brockhoff (4/4), Mirja Kahle (4), C. Meyer (7/2).

2020-04-20T22:14:05+02:0021. Februar 2020|

16.01.20 – Unsere 1. Damen startet mit einem Sieg gegen HG Bremerhaven … so kann es weitergehen :-) … hier der Bericht aus dem WK

Arsten legt die Nervosität ab

Landesliga-Handballerinnen schlagen die HG Bremerhaven 31:20

Bremen.In den ersten 30 Minuten der Partie in der Handball-Landesliga der Frauen zwischen dem TuS Komet Arsten und der HG Bremerhaven taten sich die Spielerinnen von TuS-Trainer Harald Logemann noch etwas schwer und mussten zunächst sogar die Führung der Gäste verkraften (4:5/zwölfte Spielminute). Bis zur Pause aber setzte sich Arsten schließlich auf zwei Tore ab – und festigte den dritten Tabellenplatz mit dem letztlich ebenso deutlichen wie verdienten 31:20 (12:10)-Heimsieg durchaus eindrucksvoll.

Nach der langen Winterpause benötigten die „Kometinnen“ zunächst einige Minuten, um ihren Rhythmus zu finden und mussten sogar einem Rückstand hinterher laufen (4:5/ zwölfte Spielminute). Doch mit zunehmender Spieldauer legte der TuS seine anfängliche Nervosität ab und vermied die zahlreichen technischen Fehlern aus den ersten Minuten zusehends. „Wir haben uns das Leben anfangs mit unpräzisen Abspielen und leichten Ballverlusten selber schwer gemacht“, resümierte Harald Logemann, der die erste Auszeit der Gäste gegen Mitte des ersten Durchgangs dazu nutzte, um die eigene Abwehr neu zu formieren. Anschließend stimmten die defensive Zuordnung und Absprache untereinander wieder und die Gastgeberinnen kamen mit großem Selbstvertrauen aus der Kabine zurück.

Mit Wiederbeginn setzte sich Arsten zunehmend von den zusehends verunsichert wirkenden Seestädterinnen ab, zwischen der 38. (19:14) und der 50. Minute (25:15) gelang Bremerhaven lediglich ein einziger Treffer. „Wir haben sehr konsequent verteidigt“, lobte Logemann, „und sind selbst über eine starke erste und zweite Welle regelmäßig zum Torerfolg gekommen.“ Während die Gäste nun immer konfuser agierten und sich mehr oder minder ihrem Schicksal zu ergeben schienen, präsentierte sich Arsten weiter spielfreudig und nutzte  seine Torchancen konsequent. Nachdem Melina Rieger den TuS-Kasten zunächst sauber halten konnte, setzte Logemann in der zweiten Halbzeit verstärkt die junge Torfrau Katharina Klein ein, die mit einem Doppelspielrecht ausgestattet ist und sowohl für die beiden Frauenmannschaften von Arsten als auch für die A-Jugend des BV Garrel antreten darf. „Beide haben ihre Sache sehr gut gemacht“, befand Logemann nach Spielschluss, „aber insgesamt bin ich einfach auch sehr zufrieden mit der Leistung aller Spielerinnen.“ Unglücklich sei aus seiner Sicht allerdings, „dass wir vor dem Spiel gegen den Elsflether TB zwei Wochen Pause haben und unseren Rhythmus finden müssen.“

TuS Komet Arsten: Klein, Rieger; Jarzembowski, Müller, Kahle (1), Molzahn (1), Brockhoff (1), Sommer (3), Gatzka (3), Segieth (3), Lange (3), C. Meyer (5/1), Meierhöfer (5), J. Meyer (6).

2020-04-20T22:14:15+02:0017. Januar 2020|

15.12.19 – NACHTRAG unserer 1. Damen vom Spiel gegen SG Obenstrohe/Dangastermoor. Durch den Sieg verbuchen wir 12-10 Punkte und irgendiwe ist alles möglich. Tolles Spiel Mädels … Hier der Bericht aus dem WK vom 12.12.19

Arsten hält Anschluss an die Spitzengruppe

Landesliga-Handballerinnen gewinnen 24:22 gegen Obenstrohe

CHRISTIAN MARKWORT

Bremen.In den letzten zehn Minuten im Spiel in der Handball-Landesliga der Frauen zwischen dem TuS Komet Arsten und der SG Obenstrohe/Dangastermoor stand die Halle in Obervieland geradezu Kopf. Mit einem einzigen Treffer lag das Team von TuS-Trainer Harald Logemann in Führung, dann wurde Arsten beste Werferin an diesem Tag, Mirja Kahle (sieben Tore), für zwei Minuten vom Feld gestellt und den Gästen um ihre treffsicherste Torschützin Inga Frenzel (7/fünf Siebenmeter) gelang der Ausgleich zum 21:21. Doch entgegen der Entwicklung der jüngsten Partien zeigten sich die Gastgeberinnen diesmal bis zur erlösenden Schlusssirene unverzagt – und untermauerten mit dem knappen, aber verdienten 24:22 (15:9)-Heimsieg den vierten Tabellenplatz.

Nach etwas holprigem Start und einem frühen 0:2-Rückstand (fünfte Spielminute) besannen sich die Gastgeberinnen auf ihre Stärken, binnen weniger Minuten drehten sie das Spiel und lagen schließlich ihrerseits mit zwei Toren in Front (4:2/8.). Bis zur Pause entwickelte sich eine kampfbetonte Partie zwischen zwei gleichwertigen Mannschaften, in der sich Arsten dank seiner effizienten Torschützinnen zeitweise auf sechs Tore absetzen konnte (14:8/29.) und diesen Vorsprung auch mit in die zweite Hälfte nahm.

Mit Wiederbeginn allerdings geriet mächtig Sand ins TuS-Getriebe, mit drei Toren in Folge verkürzten die Gäste ihren Rückstand und beim TuS kam Hektik auf. Nachdem die Gäste schließlich auf einen Treffer heran gekommen waren (20:19/48.), beschwor Harald Logemann in einer neuerlichen Auszeit die Moral seiner Spielerinnen. „Wir hatten das Spiel über weite Strecken im Griff“, erläuterte der erfahrene Handballer, „ich habe ihnen lediglich mit auf den Weg gegeben, dass sie weiter an sich glauben sollen und sich nicht von den Gegnerinnen verunsichern lassen dürfen.“

Erfolgreiche Ansprache
Offensichtlich hatte diese innige Ansprache Erfolg, Arsten berappelte sich wieder und ließ sich auch in der hitzigen Schlussphase – frenetisch unterstützt von den Zuschauern – nicht mehr von der Siegerstraße abbringen. Stefanie Segieth und Lea-Sophie Jarzembowski brachten ihr Team wieder mit zwei Toren in Führung, nach dem neuerlichen Anschlusstreffer der Gäste stellte Julia Groen schließlich den viel umjubelten Endstand her. Mit einem Sieg im letzten Spiel vor der Winterpause beim TSV Altenwalde (Sonnabend, 14. Dezember, 16.30 Uhr) wollten die „Kometinnen“ ihren derzeitigen Tabellenplatz verteidigen – allerdings wurde das Spiel aus Mangel an Schiedsrichtern abgesagt, sodass die Arsterinnen in Ruhe das Weihnachtsfest begehen können.

TuS Komet Arsten: Rieger, Kasch, Molzahn, Gatzka, C. Lange, C. Meyer (1/1), Sommer (1), Müller (1), Segieth (2), Meierhöfer (2), Jarzembowski (3), J. Meyer (3), Groen (4), Kahle (7).

2020-04-20T22:14:30+02:0016. Dezember 2019|

05.12.19 – Unsere 1. Damen siegt auswärts in Bützfleth dank einer grandiosen 1. Halbzeit … das war echt mega stark!!! …. Hier der Bericht aus dem WK…

Arsten siegt dank starker erster Hälfte – Handballerinnen gewinnen 32:30

CHRISTIAN MARKWORT

Bremen.Eine starke erste Halbzeit war der Schlüssel zum 32:30 (16:11)-Auswärtssieg des TuS Komet Arsten in der Handball-Landesliga der Frauen bei der HSG Bützfleth/Drochtersen. „Die ersten 30 Minuten waren hervorragend“, freute sich TuS-Trainer Harald Logemann, „besonders im Angriff hat das Team super funktioniert.“

Den Gastgeberinnen um ihre beste Werferin Insa Charlotte Horwege (neun Tore/fünf Siebenmeter), eigentlich in der A-Jugend aktiv, gelang im ersten Durchgang nicht viel, die Bälle gingen reihenweise durch Fehlpässe verloren und im Torabschluss waren sie zudem zu überhastet und leisteten sich zahlreiche Fehlwürfe. Nach 13 Minuten stand es bereits 9:3 für die Gäste, wenngleich die HSG-Abwehr im Gegensatz zum Angriff gut spielte, sodass noch mehr Gegentreffer der stark aufspielenden „Kometinnen“ verhindert werden konnten. Mitte der ersten Halbzeit fing die HSG an, den Schalter umzulegen und standen in der Abwehr kompakter. Im Angriff kamen sie nun zu einfachen Toren, beim Stand von 16:111 für Arsten ging es in die Halbzeitpause.

Mit Wiederbeginn zeigten die Gäste plötzlich Nerven, zahlreiche technische Fehler, unpräzise Zuspiele und viele vergebene Chancen ließen die HSG noch einmal Morgenluft wittern. Angeführt von der überragend aufgelegten Christin Meyer (9/7) und während einer Auszeit vom Trainer energisch zurück in die Spur gebracht, bekamen die Gäste schließlich die „zweite Luft“, dennoch verkürzte die HSG den Rückstand zunächst auf drei Tore (18:15/37.). „Plötzlich hatten sie Nervenflattern“, zeigte sich Logemann überrascht, „haben dann aber sehr gut dagegen gehalten.“

Zunächst schien sich das Team auch tatsächlich wieder gefangen zu haben, doch der HSG gelang der Ausgleich zum 26:26 (52.) und Arsten taumelte erneut in wenig. „In der letzten Auszeit habe ich ihnen gesagt“, schilderte Logemann die dramatischen letzten Minuten, „dass sie wieder an ihre Stärken glauben und sich von dem frenetischen Publikum nicht einschüchtern lassen sollen.“

Diese Worte zeigten dann auch die erhoffte Wirkung, Arsten gewann das Selbstvertrauen zurück und den Gastgeberinnen fehlte am Ende schlicht die Cleverness, das Spiel noch einmal zu ihren Gunsten zu drehen. Nach dem letzten Ausgleich der HSG zum 29:29 (57.) sicherte sich Arsten mit drei Toren in Folge letztlich den Sieg.

„Das Spiel drohte kurzzeitig zu kippen“, resümierte Logemann, „aber am Ende haben wir uns verdient durchgesetzt.“ Vor dem Heimspiel gegen die SG Obenstrohe/Dangastermoor (Sonntag, 8. Dezember, 15 Uhr) sieht der erfahrene Trainer sein Team „gut gerüstet für den nächsten heißen Tanz“.

TuS Komet Arsten: Rieger, Malin Kahle; Molzahn, Müller, Jarzembowski, Lange, Meierhöfer (1), Gatzka (2), Segieth (2), Mirja Kahle (4), Groen (4), Sommer (5), J. Meyer (5), C. Meyer (9/7).

2020-04-20T22:14:40+02:007. Dezember 2019|

21.11.19 – Leider sollte es am Ende für unsere 1. Damen nicht reichen und sie verliert das Derby gegen Delmenhorst… Auch Goalgetter Janna kann dies mit ihren 6 Treffern nicht verhindern. Macht aber nix … abhaken und auf das nächste Spiel konzentrieren :-) … Hier noch der Bericht aus dem WK zum Spiel …

Arsten fehlt die Konsequenz
Handballerinnen verlieren 25:29

CHRISTIAN MARKWORT

Bremen.Am Ende haben Kleinigkeiten den Ausschlag gegeben: „Wenn man sich 28 Fehlversuche leistet und in der Schlussphase gleich drei große Möglichkeiten hintereinander vergibt“, bilanzierte Harald Logemann nach der unnötigen 25:29 (14:19)-Heimniederlage des TuS Komet Arsten in der Handball-Landesliga der Frauen gegen die HSG Delmenhorst, „dann darf man sich nicht wundern, dass man mit leeren Händen da steht.“ Gemeint waren ein Siebenmeter (21:23/48.) sowie zwei Tempogegenstöße (25:27/58.), die allesamt dazu geführt hätten, dass die Gastgeberinnen jeweils bis auf lediglich einen Treffer an die Gäste heran kommen hätten können – allerdings werden Spiele bekanntlich nicht im Konjunktiv gewonnen, sondern mit der erforderlichen Konsequenz auf der „Platte“ und die fehlte den „Kometinnen“ an diesem Tag eben in sämtlichen Bereichen.

Zunächst kam der TuS um Top-Werferin Janna Meyer (sechs Tor) gut in die Partie hinein und führte schnell mit drei Toren (7:4/12.). Doch mit zunehmender Spieldauer warfen die Gastgeberinnen die beiden starken HSG-Torfrauen „zu Weltmeisterinnen“, wie Logemann enttäuscht konstatierte und lagen nur wenig später ihrerseits in Rückstand (9:10/18.). In einer Auszeit versuchte Logemann, den Deckungsverbund zu ordnen, die Spielerinnen verschoben zu langsam, die Gäste stießen wiederholt in die viel zu großen Lücken und setzten sich bereits zur Pause recht komfortabel ab. „Wir waren weder im Kopf, noch auf den Beinen schnell genug“ haderte Logemann, „und haben uns die Niederlage gegen eine gute, aber keineswegs unschlagbare Mannschaft selber zuzuschreiben.“

In der hektischen Schlussphase hätten die Unparteiischen zudem mehrfach in kritischen Momenten stets gegen Arsten entschieden, letztlich suchte Logemann den Grund für die Niederlage aber in den eigenen Reihen: „Uns fehlte mit Ilka Brockhoff zum einen eine sichere Siebenmeter-Schützin, die auch unter Druck die Nerven behält“, bedauerte Logemann, „zum anderen waren wir nicht konsequent genug und haben deshalb zwar unglücklich, aber verdient verloren.“ Die TuS-Angreiferin hatte ich im Training das Nasenbein gebrochen und wird den „Kometinnen“ vermutlich nicht nur bei der HSG Bützfleth/Drochtersen (Sonntag, 1. Dezember, 14 Uhr) fehlen, sondern laut Logemann „vermutlich erst nach der Winterpause“ wieder zum Team stoßen.

TuS Komet Arsten: Kasch, Rieger; Molzahn, Meierhöfer, Jarzembowski, Lange, Gatzka (1), Mirja Kahle (2), Müller (3/1), Sommer (3), Segieth (3), Groen (3), C. Meyer (4), J. Meyer (6).

2020-04-20T22:14:47+02:0021. November 2019|