22.02.20 – Unsere 1. Damen verliert völlig unnötig mit 27-30 gegen Bremervörde :-( … hier der Bericht aus dem WK

Unnötiger Dämpfer für Arsten – Handball-Landesligist verliert gegen Bremervörde mit 27:30

Laura Gatzka traf bei der Arster 27:30-Niederlage dreimal.

Bremen.Von einem Rückschlag wollte Harald Logemann nach der unerwarteten 27:30 (17:14)-Heimniederlage des TuS Komet Arsten in der Handball-Landesliga gegen Kellerkind TSV Bremervörde nicht sprechen – gleichwohl sprach der Trainer nach Spielende von einem „Dämpfer, der vollkommen unnötig war“.

In einer zunächst ausgeglichenen Anfangsphase versuchten die Gäste, das Spiel langsam zu machen und die Gastgeberinnen um ihre beste Werferin Christin Meyer (sieben Tore/zwei Siebenmeter) einzuschläfern. Dennoch gelang es den „Kometinnen“, sich auf vier Tore abzusetzen (8:4/zwölfte Spielminute) – um dann allerdings mit einem Tor in Rückstand zu geraten (12:13/24.). „Die Spielweise des TSV behagte uns überhaupt nicht“, konstatierte Logemann, „Bremervörde hat das insgesamt sehr clever gemacht, während uns nach der ungewöhnlich langen Pause noch der Spielrhythmus fehlte.“

War der Matchplan des TuS bis zur Pause trotzdem noch voll aufgegangen, fanden die Spielerinnen mit Beginn der zweiten Hälfte nicht mehr zu ihrem gewohnten Spiel. Sowohl defensiv als auch im Tor sowie offensiv ließ das Team den unbedingten Willen vermissen, die Gäste dagegen – angeführt von der überragend aufgelegten Vician Kullik (10) und der nervenstarken Siebenmeter-Schützin Julia Loznica (8/4) – befreiten sich zunehmend vom Druck des TuS und profitierten von der fehlenden Intensität der Gastgeberinnen. „Vivian Kullik hat uns in vielen Eins-gegen-Eins-Situationen mit ihrer körperlichen Robustheit vor große Probleme gestellt“, resümierte Logemann, „uns fehlte die Präzision im Torabschluss und die Konzentration in der Abwehr.“

Das zeigte sich mit Beginn der zweiten 30 Minuten, binnen knapp vier Minuten glich der TSV aus, Arsten fand unterdessen kein Mittel gegen die „kurze Deckung“ gegen Christin Meyer. „Das hat zu einem Bruch in unserem Spiel geführt“, haderte Logemann, der von der Bank mit ansehen musste, wie sich Bremervörde in einen Rausch zu spielen schien. Als sich schließlich noch Janna Meyer bei einem Zusammenprall mit der bärenstarken TSV-Torfrau Sabrina Thomann am Kopf verletzte und mit Schwindelgefühl ausgewechselt werden musste, entglitt Arsten mehr und mehr die Spielkontrolle und Bremervörde nutzte wiederholt die Lücken in der 5-1-Deckung. Schließlich musste Christin Meyer nach ihrer dritten Zeitstrafe das Feld verlassen und bei Arsten brachen nun sämtliche Dämme. „Ohne Janna war unsere Abwehr nicht stabil genug“, konstatierte Logemann, „und mit der Disqualifikation von Christin fehlte uns im Angriff die Konsequenz.“

Niemand habe Bremervörde unterschätzt, betonte der Tus-Coach, „aber wir haben uns einfach zu viele Fehlwürfe geleistet, besonders bei den Siebenmetern“. Von insgesamt zehn Strafwürfen verwandelten Arsten Spielerinnen nur sechs, „hätten wir alle verwandelt, hätten wir das Spiel mit Sicherheit gewonnen“, ärgerte sich der Trainer, der dem kommenden Auswärtsspiel bei Tabellennachbar LTS Bremerhaven (Sonnabend, 22. Februar, 14.30 Uhr) eine große Bedeutung zumisst. „Wir müssen gewinnen“, forderte Logemann, „allein schon deshalb, um uns das Selbstvertrauen wieder zu holen, das in den letzten Spielen ein wenig verschwunden ist.“

TuS Komet Arsten: Rieger, Kasch; Malin Kahle; Molzahn, Müller, Meierhöfer (1), Sommer (2), Gatzka (3), Segieth (3), J. Meyer (3), Brockhoff (4/4), Mirja Kahle (4), C. Meyer (7/2).

2020-02-21T22:45:30+02:0021. Februar 2020|

16.01.20 – Unsere 1. Damen startet mit einem Sieg gegen HG Bremerhaven … so kann es weitergehen :-) … hier der Bericht aus dem WK

Arsten legt die Nervosität ab

Landesliga-Handballerinnen schlagen die HG Bremerhaven 31:20

Bremen.In den ersten 30 Minuten der Partie in der Handball-Landesliga der Frauen zwischen dem TuS Komet Arsten und der HG Bremerhaven taten sich die Spielerinnen von TuS-Trainer Harald Logemann noch etwas schwer und mussten zunächst sogar die Führung der Gäste verkraften (4:5/zwölfte Spielminute). Bis zur Pause aber setzte sich Arsten schließlich auf zwei Tore ab – und festigte den dritten Tabellenplatz mit dem letztlich ebenso deutlichen wie verdienten 31:20 (12:10)-Heimsieg durchaus eindrucksvoll.

Nach der langen Winterpause benötigten die „Kometinnen“ zunächst einige Minuten, um ihren Rhythmus zu finden und mussten sogar einem Rückstand hinterher laufen (4:5/ zwölfte Spielminute). Doch mit zunehmender Spieldauer legte der TuS seine anfängliche Nervosität ab und vermied die zahlreichen technischen Fehlern aus den ersten Minuten zusehends. „Wir haben uns das Leben anfangs mit unpräzisen Abspielen und leichten Ballverlusten selber schwer gemacht“, resümierte Harald Logemann, der die erste Auszeit der Gäste gegen Mitte des ersten Durchgangs dazu nutzte, um die eigene Abwehr neu zu formieren. Anschließend stimmten die defensive Zuordnung und Absprache untereinander wieder und die Gastgeberinnen kamen mit großem Selbstvertrauen aus der Kabine zurück.

Mit Wiederbeginn setzte sich Arsten zunehmend von den zusehends verunsichert wirkenden Seestädterinnen ab, zwischen der 38. (19:14) und der 50. Minute (25:15) gelang Bremerhaven lediglich ein einziger Treffer. „Wir haben sehr konsequent verteidigt“, lobte Logemann, „und sind selbst über eine starke erste und zweite Welle regelmäßig zum Torerfolg gekommen.“ Während die Gäste nun immer konfuser agierten und sich mehr oder minder ihrem Schicksal zu ergeben schienen, präsentierte sich Arsten weiter spielfreudig und nutzte  seine Torchancen konsequent. Nachdem Melina Rieger den TuS-Kasten zunächst sauber halten konnte, setzte Logemann in der zweiten Halbzeit verstärkt die junge Torfrau Katharina Klein ein, die mit einem Doppelspielrecht ausgestattet ist und sowohl für die beiden Frauenmannschaften von Arsten als auch für die A-Jugend des BV Garrel antreten darf. „Beide haben ihre Sache sehr gut gemacht“, befand Logemann nach Spielschluss, „aber insgesamt bin ich einfach auch sehr zufrieden mit der Leistung aller Spielerinnen.“ Unglücklich sei aus seiner Sicht allerdings, „dass wir vor dem Spiel gegen den Elsflether TB zwei Wochen Pause haben und unseren Rhythmus finden müssen.“

TuS Komet Arsten: Klein, Rieger; Jarzembowski, Müller, Kahle (1), Molzahn (1), Brockhoff (1), Sommer (3), Gatzka (3), Segieth (3), Lange (3), C. Meyer (5/1), Meierhöfer (5), J. Meyer (6).

2020-01-17T09:53:29+02:0017. Januar 2020|

15.12.19 – NACHTRAG unserer 1. Damen vom Spiel gegen SG Obenstrohe/Dangastermoor. Durch den Sieg verbuchen wir 12-10 Punkte und irgendiwe ist alles möglich. Tolles Spiel Mädels … Hier der Bericht aus dem WK vom 12.12.19

Arsten hält Anschluss an die Spitzengruppe

Landesliga-Handballerinnen gewinnen 24:22 gegen Obenstrohe

CHRISTIAN MARKWORT

Bremen.In den letzten zehn Minuten im Spiel in der Handball-Landesliga der Frauen zwischen dem TuS Komet Arsten und der SG Obenstrohe/Dangastermoor stand die Halle in Obervieland geradezu Kopf. Mit einem einzigen Treffer lag das Team von TuS-Trainer Harald Logemann in Führung, dann wurde Arsten beste Werferin an diesem Tag, Mirja Kahle (sieben Tore), für zwei Minuten vom Feld gestellt und den Gästen um ihre treffsicherste Torschützin Inga Frenzel (7/fünf Siebenmeter) gelang der Ausgleich zum 21:21. Doch entgegen der Entwicklung der jüngsten Partien zeigten sich die Gastgeberinnen diesmal bis zur erlösenden Schlusssirene unverzagt – und untermauerten mit dem knappen, aber verdienten 24:22 (15:9)-Heimsieg den vierten Tabellenplatz.

Nach etwas holprigem Start und einem frühen 0:2-Rückstand (fünfte Spielminute) besannen sich die Gastgeberinnen auf ihre Stärken, binnen weniger Minuten drehten sie das Spiel und lagen schließlich ihrerseits mit zwei Toren in Front (4:2/8.). Bis zur Pause entwickelte sich eine kampfbetonte Partie zwischen zwei gleichwertigen Mannschaften, in der sich Arsten dank seiner effizienten Torschützinnen zeitweise auf sechs Tore absetzen konnte (14:8/29.) und diesen Vorsprung auch mit in die zweite Hälfte nahm.

Mit Wiederbeginn allerdings geriet mächtig Sand ins TuS-Getriebe, mit drei Toren in Folge verkürzten die Gäste ihren Rückstand und beim TuS kam Hektik auf. Nachdem die Gäste schließlich auf einen Treffer heran gekommen waren (20:19/48.), beschwor Harald Logemann in einer neuerlichen Auszeit die Moral seiner Spielerinnen. „Wir hatten das Spiel über weite Strecken im Griff“, erläuterte der erfahrene Handballer, „ich habe ihnen lediglich mit auf den Weg gegeben, dass sie weiter an sich glauben sollen und sich nicht von den Gegnerinnen verunsichern lassen dürfen.“

Erfolgreiche Ansprache
Offensichtlich hatte diese innige Ansprache Erfolg, Arsten berappelte sich wieder und ließ sich auch in der hitzigen Schlussphase – frenetisch unterstützt von den Zuschauern – nicht mehr von der Siegerstraße abbringen. Stefanie Segieth und Lea-Sophie Jarzembowski brachten ihr Team wieder mit zwei Toren in Führung, nach dem neuerlichen Anschlusstreffer der Gäste stellte Julia Groen schließlich den viel umjubelten Endstand her. Mit einem Sieg im letzten Spiel vor der Winterpause beim TSV Altenwalde (Sonnabend, 14. Dezember, 16.30 Uhr) wollten die „Kometinnen“ ihren derzeitigen Tabellenplatz verteidigen – allerdings wurde das Spiel aus Mangel an Schiedsrichtern abgesagt, sodass die Arsterinnen in Ruhe das Weihnachtsfest begehen können.

TuS Komet Arsten: Rieger, Kasch, Molzahn, Gatzka, C. Lange, C. Meyer (1/1), Sommer (1), Müller (1), Segieth (2), Meierhöfer (2), Jarzembowski (3), J. Meyer (3), Groen (4), Kahle (7).

2019-12-16T08:58:36+02:0016. Dezember 2019|

05.12.19 – Unsere 1. Damen siegt auswärts in Bützfleth dank einer grandiosen 1. Halbzeit … das war echt mega stark!!! …. Hier der Bericht aus dem WK…

Arsten siegt dank starker erster Hälfte – Handballerinnen gewinnen 32:30

CHRISTIAN MARKWORT

Bremen.Eine starke erste Halbzeit war der Schlüssel zum 32:30 (16:11)-Auswärtssieg des TuS Komet Arsten in der Handball-Landesliga der Frauen bei der HSG Bützfleth/Drochtersen. „Die ersten 30 Minuten waren hervorragend“, freute sich TuS-Trainer Harald Logemann, „besonders im Angriff hat das Team super funktioniert.“

Den Gastgeberinnen um ihre beste Werferin Insa Charlotte Horwege (neun Tore/fünf Siebenmeter), eigentlich in der A-Jugend aktiv, gelang im ersten Durchgang nicht viel, die Bälle gingen reihenweise durch Fehlpässe verloren und im Torabschluss waren sie zudem zu überhastet und leisteten sich zahlreiche Fehlwürfe. Nach 13 Minuten stand es bereits 9:3 für die Gäste, wenngleich die HSG-Abwehr im Gegensatz zum Angriff gut spielte, sodass noch mehr Gegentreffer der stark aufspielenden „Kometinnen“ verhindert werden konnten. Mitte der ersten Halbzeit fing die HSG an, den Schalter umzulegen und standen in der Abwehr kompakter. Im Angriff kamen sie nun zu einfachen Toren, beim Stand von 16:111 für Arsten ging es in die Halbzeitpause.

Mit Wiederbeginn zeigten die Gäste plötzlich Nerven, zahlreiche technische Fehler, unpräzise Zuspiele und viele vergebene Chancen ließen die HSG noch einmal Morgenluft wittern. Angeführt von der überragend aufgelegten Christin Meyer (9/7) und während einer Auszeit vom Trainer energisch zurück in die Spur gebracht, bekamen die Gäste schließlich die „zweite Luft“, dennoch verkürzte die HSG den Rückstand zunächst auf drei Tore (18:15/37.). „Plötzlich hatten sie Nervenflattern“, zeigte sich Logemann überrascht, „haben dann aber sehr gut dagegen gehalten.“

Zunächst schien sich das Team auch tatsächlich wieder gefangen zu haben, doch der HSG gelang der Ausgleich zum 26:26 (52.) und Arsten taumelte erneut in wenig. „In der letzten Auszeit habe ich ihnen gesagt“, schilderte Logemann die dramatischen letzten Minuten, „dass sie wieder an ihre Stärken glauben und sich von dem frenetischen Publikum nicht einschüchtern lassen sollen.“

Diese Worte zeigten dann auch die erhoffte Wirkung, Arsten gewann das Selbstvertrauen zurück und den Gastgeberinnen fehlte am Ende schlicht die Cleverness, das Spiel noch einmal zu ihren Gunsten zu drehen. Nach dem letzten Ausgleich der HSG zum 29:29 (57.) sicherte sich Arsten mit drei Toren in Folge letztlich den Sieg.

„Das Spiel drohte kurzzeitig zu kippen“, resümierte Logemann, „aber am Ende haben wir uns verdient durchgesetzt.“ Vor dem Heimspiel gegen die SG Obenstrohe/Dangastermoor (Sonntag, 8. Dezember, 15 Uhr) sieht der erfahrene Trainer sein Team „gut gerüstet für den nächsten heißen Tanz“.

TuS Komet Arsten: Rieger, Malin Kahle; Molzahn, Müller, Jarzembowski, Lange, Meierhöfer (1), Gatzka (2), Segieth (2), Mirja Kahle (4), Groen (4), Sommer (5), J. Meyer (5), C. Meyer (9/7).

2019-12-07T13:30:48+02:007. Dezember 2019|

21.11.19 – Leider sollte es am Ende für unsere 1. Damen nicht reichen und sie verliert das Derby gegen Delmenhorst… Auch Goalgetter Janna kann dies mit ihren 6 Treffern nicht verhindern. Macht aber nix … abhaken und auf das nächste Spiel konzentrieren :-) … Hier noch der Bericht aus dem WK zum Spiel …

Arsten fehlt die Konsequenz
Handballerinnen verlieren 25:29

CHRISTIAN MARKWORT

Bremen.Am Ende haben Kleinigkeiten den Ausschlag gegeben: „Wenn man sich 28 Fehlversuche leistet und in der Schlussphase gleich drei große Möglichkeiten hintereinander vergibt“, bilanzierte Harald Logemann nach der unnötigen 25:29 (14:19)-Heimniederlage des TuS Komet Arsten in der Handball-Landesliga der Frauen gegen die HSG Delmenhorst, „dann darf man sich nicht wundern, dass man mit leeren Händen da steht.“ Gemeint waren ein Siebenmeter (21:23/48.) sowie zwei Tempogegenstöße (25:27/58.), die allesamt dazu geführt hätten, dass die Gastgeberinnen jeweils bis auf lediglich einen Treffer an die Gäste heran kommen hätten können – allerdings werden Spiele bekanntlich nicht im Konjunktiv gewonnen, sondern mit der erforderlichen Konsequenz auf der „Platte“ und die fehlte den „Kometinnen“ an diesem Tag eben in sämtlichen Bereichen.

Zunächst kam der TuS um Top-Werferin Janna Meyer (sechs Tor) gut in die Partie hinein und führte schnell mit drei Toren (7:4/12.). Doch mit zunehmender Spieldauer warfen die Gastgeberinnen die beiden starken HSG-Torfrauen „zu Weltmeisterinnen“, wie Logemann enttäuscht konstatierte und lagen nur wenig später ihrerseits in Rückstand (9:10/18.). In einer Auszeit versuchte Logemann, den Deckungsverbund zu ordnen, die Spielerinnen verschoben zu langsam, die Gäste stießen wiederholt in die viel zu großen Lücken und setzten sich bereits zur Pause recht komfortabel ab. „Wir waren weder im Kopf, noch auf den Beinen schnell genug“ haderte Logemann, „und haben uns die Niederlage gegen eine gute, aber keineswegs unschlagbare Mannschaft selber zuzuschreiben.“

In der hektischen Schlussphase hätten die Unparteiischen zudem mehrfach in kritischen Momenten stets gegen Arsten entschieden, letztlich suchte Logemann den Grund für die Niederlage aber in den eigenen Reihen: „Uns fehlte mit Ilka Brockhoff zum einen eine sichere Siebenmeter-Schützin, die auch unter Druck die Nerven behält“, bedauerte Logemann, „zum anderen waren wir nicht konsequent genug und haben deshalb zwar unglücklich, aber verdient verloren.“ Die TuS-Angreiferin hatte ich im Training das Nasenbein gebrochen und wird den „Kometinnen“ vermutlich nicht nur bei der HSG Bützfleth/Drochtersen (Sonntag, 1. Dezember, 14 Uhr) fehlen, sondern laut Logemann „vermutlich erst nach der Winterpause“ wieder zum Team stoßen.

TuS Komet Arsten: Kasch, Rieger; Molzahn, Meierhöfer, Jarzembowski, Lange, Gatzka (1), Mirja Kahle (2), Müller (3/1), Sommer (3), Segieth (3), Groen (3), C. Meyer (4), J. Meyer (6).

2019-11-21T12:21:29+02:0021. November 2019|

14.11.19 – DERBYSIEGER DERBYSIEGER … HEY HEY … Und das sagt die Presse dazu … Bericht WK …

Arsten schlägt den Tabellenführer

Landesliga-Handballerinnen fügen dem ATSV Habenhausen beim 35:29-Erfolg die erste Saisonniederlage zu

Arstens Julia Groen (links) und Habenhausens Lea Burwinkel schenken sich hier nichts. Am Ende lag Komet mit 35:29 vorn.

Arstens Julia Groen (links) und Habenhausens Lea Burwinkel schenken sich hier nichts. Am Ende lag Komet mit 35:29 vorn.

Bremen.Nach der Schlusssirene bildeten die Spielerinnen des TuS Komet Arsten einen Kreis, hüpften vor Freude durch die Halle und sangen lauthals „Derbysieger, Derbysieger, hey, hey, hey“. Gerade hatte die Mannschaft von TuS-Trainer Harald Logemann das Stadtduell in der Handball-Landesliga der Frauen gegen Spitzenreiter ATSV Habenhausen mit 35:29 (16:16) für sich entscheiden und dem Liga-Primus damit im siebten Spiel die erste Niederlage beifügen können. „Ein insgesamt hoch verdienter Sieg“, freute sich der Trainer, „weil wir über die gesamte Spielzeit hinweg sehr aufmerksam verteidigt und sehr konzentriert angegriffen haben.“

Dabei brauchten die Gastgeberinnen um die glänzend aufgelegte Stefanie Segieth (acht Tore) zunächst eine Weile, um ins Spiel hinein zu finden. Nach knapp fünf Minuten führten die Gäste um Top-Torjägerin Laura Sünkenberg (6/zwei Siebenmeter) mit 5:1 und Logemann forderte seine Spielerinnen auf,  endlich mit mehr Härte zu verteidigen. „Wir haben uns in der Abwehr zunächst nicht schnell genug bewegt“, erläuterte der TuS-Coach, „doch nach meinem Appell haben es die Spielerinnen schließlich besser gemacht und sich den Erfolg vollauf verdient.“

Logemanns Gegenüber Lars Röwer haderte mit dem fehlerhaften Auftritt seines Teams: „Wir haben uns viele Eigenfehler geleistet“, führte der ATSV-Trainer aus, „wodurch Arsten immer wieder über schnelle Gegenstöße zu leichten Toren gekommen ist.“ Häufig seien „falsche Entscheidungen im Abschluss oder die fehlende Ruhe im Spielaufbau“ (Röwer) dafür verantwortlich gewesen, dass die Gäste nach gutem Beginn mit zunehmender Spieldauer nie näher als auf zwei Tore an Arsten heran kamen. „Zu Beginn war Arsten noch etwas überrascht, dass wir so mutig aufspielten“, resümierte Röwer, „doch mit der Zeit fanden sie besser in ihren Rhythmus und wir hatten plötzlich so etwas wie die Angst vor der eigenen Courage.“

Mit Wiederbeginn kam plötzlich reichlich Sand ins Getriebe des ATSV, mehrfach warfen die Habenhauserinnen ihren Gegenspielerinnen den Ball in deren Arme, dazu dirigierte Stefanie Segieth die TuS-Defensive sehr aufmerksam und sorgte für Entlastung ihrer beiden starken Torhüterinnen. „Die Mädels haben eine prima Einstellung an den Tag gelegt“, lobte Harald Logemann, „wir haben den ATSV mit unserer aggressiven und sehr körperbetonten Abwehr zunehmend den Schneid abgekauft.“ Während Arsten immer selbstbewusster wurde, stellte Lars Röwer bei seinen Spielerinnen eine immer größer werdende Hektik fest. „Sie waren sehr nervös“, zeigte sich der ATSV-Coach irritiert, „und haben sich von Arsten immer wieder zu unnötigen Fehlern zwingen lassen.“

Dennoch betonte Harald Logemann, „dass wir in der Schlussphase auch das Glück des Tüchtigen hatten“. Beim Stand von 32:29 für den TuS (56.) musste zunächst Arstens Christin Lange für zwei Minuten vom Feld, den Strafwurf für den ATSV brachte Lea Burwinkel allerdings nicht im TuS-Gehäuse unter. „Wenn der ATSV da auf zwei Tore heran gekommen wäre“, grübelte Logemann, „hätte es für uns noch einmal eng werden können.“ Doch mit drei Treffern in Folge sorgten die Gastgeberinnen für Erleichterung beim Trainer.

„Das Positive ist für uns der Lerneffekt“, suchte Lars Röwer das Gute an der Niederlage, „viele der jungen Spielerinnen haben heute eine klasse Atmosphäre vor großer Kulisse kennen gelernt und sind in ähnlichen Partien vielleicht etwas weniger nervös.“

TuS Komet Arsten:Rieger, Kasch; Molzahn, Müller, Jarzembowski (1), Mirja Kahle (1), Lange (1), Gatzka (2), Sommer (2), J. Meyer (4), Meierhöfer (4), Groen (5), Brockhoff (7/3), Segieth (8).

ATSV Habenhausen: Bergen, Zumpe; Buschmann, Pauly, Stegemann, Schiege (1), Guroll (1), Koconrek (1), Gasiorek (3), L. Burwinkel (4/1), A. Burwinkel (4), Warnke (4), Rathmann (5), Sünkenberg (6/2).

2019-11-15T12:33:13+02:0015. November 2019|

01.11.19 – Unsere 1. Damen belohnt sich für eine mega tolle Aufholjagd und erzielt verdient die 2 Punkte gegen LTS…Hier der Bericht aus dem WK Stadtteil

Arsten belohnt sich für Aufholjagd

Landesliga-Handballerinnen schlagen die LTS Bremerhaven nach Rückstand zur Pause noch 28:26

Bremen.Nach 30 Minuten schien die Begegnung in der Handball-Landesliga der Frauen zwischen dem TuS Komet Arsten und der LTS Bremerhaven bereits zugunsten der Gäste entschieden. Mit 17:11 lag die Mannschaft um Top-Torjägerin Eileen John (neun Tore) zu diesem Zeitpunkt vorn. Doch die Arsterinnen um ihre beste Werferin Christin Meyer (zehn Tore/zwei Siebenmeter) zeigten sich kampf-und nervenstark, drehten das Ergebnis durch eine furiose Aufholjagd in Durchgang zwei zu ihren Gunsten – und feierten letztlich einen hoch verdienten 28:26 (11:17)-Heimsieg.

„Nach 30 Minuten hat vermutlich niemand in der Halle auch nur einen Pfifferling auf uns gesetzt“, resümierte TuS-Trainer Harald Logemann, „doch in der letzten Viertelstunde stand die Halle Kopf und hat meine Mannschaft frenetisch unterstützt, die Fans hatten einen großen Anteil an dem Erfolg.“ Zu Beginn des Spiels fand die TuS-Abwehr keine Mittel gegen die beiden besten LTS-Akteurinnen Anna Loos und Eileen John, „beide konnten nach Belieben schalten und walten“, so Logemann, der zunächst mit einer 6:0-Deckung agierte und später auf eine 5-1-Abwehr umstellte, um mehr Zugriff zu bekommen.

Allerdings fruchteten diese Maßnahmen im ersten Abschnitt wenig, „weil wir auf den Beinen zu langsam und im Kopf nicht wach genug waren“, konkretisierte Logemann seine Kritik. Erst mit der Umstellung Mitte der zweiten Hälfte auf eine offensive 4-2-Deckung bekamen die Gastgeberinnen mehr Zugriff, durch die nun entstandene Sicherheit im Deckungsverbund funktionierte schließlich auch der Angriff deutlich besser.

Abwehrchefin Mirja Kahle dirigierte die TuS-Deckung souverän, in den letzten zwölf Spielminuten trafen die Gäste überhaupt nicht mehr. Auf der Gegenseite kam es schließlich zu den „Meyer-Festspielen“ (Logemann): Janna und Christin Meyer teilten sich die finalen Tore, auch Mirja Kahle trat offensiv noch einmal in Erscheinung, sodass es letztlich doch noch ein unerwartetes Freudenfest in der Halle der „Kometen“ wurde. „Gegen Werder III müssen wir von Beginn an konzentriert agieren“, blickte Logemann auf das Stadtderby bei den Grün-Weißen (Sonnabend, 2. November, 19 Uhr) voraus. Allerdings muss Logemann dort auf Franziska Sommer (verletzt) verzichten, zeigte sich aber trotzdem zuversichtlich, „dass wir den Schwung dieser letzten Wahnsinns-Viertelstunde mitnehmen und dort auch durchaus gewinnen können“.

TuS Komet Arsten: Rieger; Sommer, Gatzka, Groen, Kasch, Müller, Lange, Meierhöfer (1), Jarzembowski (1), Segieth (2),
J. Meyer (2), Brockhoff (5/5), Kahle (7),
C. Meyer (10/2).

2019-11-02T09:49:45+02:002. November 2019|

24.10.19 – Unsere 1. Damen verliert leider den Faden nach der Pause und muss sich TSV Intschede geschlagen gegeben … Hier der heutige Bericht aus dem WK..

Arster Handballerinnen unterliegen 32:35
Christian Markwort 24.10.2019, … 

Mit Beginn der zweiten 30 Minuten egalisierten die Gäste den Vorsprung, anschließend wog die Begegnung hin und her, ohne dass sich eine Mannschaft hätte absetzen können. Nach dem 20:20-Ausgleich durch Jennifer Meierhöfer (37.) erzielte Arsten knapp zehn Minuten lang lediglich einen Treffer, wodurch sich die Gäste auf 27:21 absetzen konnten (47.) – für Harald Logemann die entscheidende Phase, „weil wir in der Offensive zu ungeduldig abgeschlossen haben, anstatt auf die richtige Gelegenheit zu warten“. Bei den Gästen lief deutlich mehr zusammen, sowohl defensiv als auch im Angriff präsentierte sich der Tabellenführer aggressiv und profitierte in der Schlussphase von der Hinausstellung der erfahrenen Arsterin Christin Lange, die nach der dritten Zeitstrafe vom Parkett musste (54.). „Danach war das Spiel verloren“, verdeutlichte Logemann, der die Halle nach der Schlusssirene sichtlich enttäuscht verließ.

TuS Komet Arsten: Rieger, Malin Kahle; Sommer, Gatzka, Molzahn, Groen (1), Müller (1), Segieth (2), Lange (2), Meierhöfer (3), C. Meyer (4), J. Meyer (5), Jarzembowski (6), Brockhoff (8/3).

2019-10-24T18:27:09+02:0024. Oktober 2019|

14.02.19 – Unsere 1. Damen holt in letzter Minuten einen 2-Tore Rückstand auf … verliert dennoch einen Punkt … Aber unsere Paula macht ein bärenstarkes Spiel … Bericht WK…

Landesliga-Handballerinnen spielen gegen Bremerhaven 26:26

Arsten bangt um Platz zwei

Christian Markwort 14.02.2019 
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Julia Groen kam mit Arsten über ein 26:26 nicht hinaus.

“Mit großem Engagement wollten die Gastgeberinnen um Top-Torschützin Julia Groen (sechs Tore) die desolate Leistung aus dem Hinspiel (Arsten erlitt beim 13:19 in Bremerhaven die bislang höchste Saisonniederlage) mit aller Macht wettmachen, deshalb sei das Remis laut Uhlenberg „zwar ein Fortschritt gewesen, aber man merkte der Mannschaft auch die achtwöchige Wettkampfpause an“.

Die Gäste um ihre treffsicherste Akteurin Lisa Struppe (9/zwei Siebenmeter) legten furios los und lagen frühzeitig mit zwei Toren in Front (6:4/16. Spielminute). In einer ersten Auszeit mahnte Uhlenberg an, konzentrierter zur Sache zu gehen, bei seinen Spielerinnen fanden diese Worte zunächst allerdings nur wenig Gehör, Bremerhaven zog anschließend auf fünf Tore davon (13:8/27.) und hielt diesen Vorsprung bis zur Halbzeitpause. „Beide Torfrauen hatten leider nicht ihren besten Tag“, so Uhlenberg, „und im Spiel nach vorne schlichen sich bei uns immer wieder Flüchtigkeitsfehler ein.“

Nach Wiederbeginn zeigte sich Uhlenberg lediglich mit einer kurzen Phase einverstanden, in der sein Team einen 10:16-Rückstand (32.) in ein 16:16 drehte (40.). In dieser Zeit ragte vor allen Dingen Janna Meyer (3) heraus, die im Verbund mit der unermüdlich rackernden Julia Groen (6) und Steffi Segieth (2) für Hoffnung auf zwei Punkte sorgte. Allerdings ließ das Team die nötige Konzentration missen, nach vielen technischen Fehlern sowie dem einzigen Fehlwurf vom Siebenmeterpunkt durch Nathalie Meinke bestraften die robust agierenden Gäste Arsten mit zwei Treffern zum 24:26-Zwischenstand (59.). Die letzte Auszeit nutzte das Arster Trainerteam, um einen Plan für die verbleibenden 52 Sekunden zu schmieden – und dieser Plan ging Dank zweier Tore von Janna Meyer und Paula Molzahn (fünf Treffer bei sechs Versuchen/beste Saisonleistung) zwar auf. „Das war für uns ein bitterer Punktverlust“, resümierte Uhlenberg, „beim nächsten Spiel in Bremervörde zählt deshalb nur ein Sieg.“

Arsten: Malin Kahle, Kasch; Brockhoff, M. Meinke, Hüneberg, Segieth (2), Groen (6), J. Meyer (2), Molzahn (5), Mirja Kahle (2), Müller (3), C. Meyer (2), N. Meinke (4/4).

2019-08-21T08:08:46+02:0014. Februar 2019|

13.12.18 – Unsere 1. Damen muss sich Horneburg nach einem packenden Kampf und Spiel mit 23-25 geschlagen geben… Bericht WK …

2018-12-13T19:39:57+02:0013. Dezember 2018|