Abschlusstraining unserer Minis und Maxis

2021-04-06T09:59:09+02:006. April 2021|

Leider war es ein ganz trauriges Jahr für all unsere Handballer … aber eben auch für unsere Minis Maxis, denn es fand kaum gemeinsames Training in der Halle statt, keine Spielfeste, keine Übernachtungen, keine Weihnachts- Tobefeiern, kein Zusammenkommen 🙁 … es konnten eben keine Erfahrungen gesammelt werden.

Das was unsere Sportart ausmacht … – die Gemeinschaft und Vielfalt zu leben, die Leidenschaft zu spüren, das gemeinsame Lachen und Kämpfen zu erleben, sich zu unterstützen, sich aufzumuntern, respektvoll zu einander zu sein und einfach von einander zu lernen – … konnten unsere Minis und Maxis in diesem Jahr nicht wirklich kennenlernen.

Auch wenn dieses Handballjahr und die Erfahrung daraus fehlt, so blicken wir nach vorn und freuen uns über alle Möglichkeiten, die wir haben. Und so nutzten die Trainer die offiziellen Lockerungen und das gute Wetter und kamen zu ein paar herrlichen Trainingseinheiten auf unserem traditionellen und so beliebten Sportplatz am Korbhauser Weg zusammen. Es wurde gerannt, gehüpft, geworfen, getobt und viel gelacht … man merkte deutlich, dass den Kindern die Bewegung in der Gemeinschaft fehlt.

Nun wechseln alle Handballkinder in die nächsten Jahrgänge (unsere Maxis trainieren demnächst nur noch auf dem großen Feld :-)) und wir hoffen, dass alle auch weiterhin bei der coolsten Sportart der Welt bleiben!

Arsten vertreten bei der DHB Hanniball Challenge

2021-03-06T11:38:32+01:006. März 2021|

Am liebsten würden alle natürlich in der Halle stehen und mit ihren Mannschaften trainieren und spielen. Da das aktuell nicht geht, hat der DHB für alle E- und D-Jugend Teams einen Wettbewerb ins Leben gerufen: Die Hanniball Challenge. Hierbei treten E- und D-Jugend Teams bundesweit gegeneinander an und das vollkommen kontaktfrei und digital. Jede Woche können vom DHB vorgegebene Übungen absolviert werden. So können sich verschiedene Mannschaften in direkten Duellen messen und gemeinsam als Team einen Wettkampf bestreiten.

Auch unsere Teams aus den entsprechenden Altersklassen sind natürlich dabei. Ob als Ohana Küken, Ohana Arsten, Arster Geckos oder Arster Kometen, alle machen fleißig mit und haben ordentlich Spaß!

Wir wünschen euch weiterhin viel Spaß und hoffen natürlich trotzdem, dass wir bald wieder in der Realität zusammen trainieren dürfen.

Was ein Turnier auf Norderney ausgelöst hat

2021-02-11T18:55:58+01:0011. Februar 2021|

Familiensache: Handball beim TuS Komet Arsten ist bei den Theiligs in guten Händen

Seit mehr als vier Jahrzehnten zieht sich der Handballsport wie ein roter Faden durch das Leben von Per Theilig. „Ich bin ein echtes Hallenkind“, bekennt der 49-jährige Ingenieur und Leiter der Handball-Abteilung des TuS Komet Arsten. „Schon meine Eltern waren täglich in der Sporthalle, mein Vater Peter als Trainer und meine Mutter Sigrid als bekannt lautstarke Unterstützerin bei den Spielen“, sagt Theilig. Seine Ehefrau Tanja hat Theilig über „seinen“ Sport kennen und lieben gelernt. 1996 begegneten sie sich bei einem Beachhandball-Turnier auf Norderney, am 11. Mai 2002 schlossen sie den Bund fürs Leben.

1978 begann Per Theilig bei der BTS Neustadt mit dem Handball, sein Vater trainierte ihn und weckte bei ihm die Leidenschaft. „Ich habe mich in verschiedenen Einzelsportarten ausprobiert“, sagt der 49-Jährige, „aber im Mannschaftssport fühle ich mich wohler. Als Team gemeinsam zu gewinnen, ist für mich das Größte.“

Ein Herz fürs Ehrenamt

Später wechselte Per Theilig zum ATSV Habenhausen, über die A-Jugend schaffte es der Linkshänder im Herrenbereich bis in die 3. Liga. „Im Mannschaftssport hat man viele soziale Kontakte, und über das ehrenamtliche Engagement lernt man, den Blick über den Tellerrand hinaus zu werfen“, erläutert der leidenschaftliche Handballer – und fügt hinzu, „dass ich den Großteil meines Freundeskreises über den Handball kennen gelernt habe“. Das sportliche Miteinander sei ihm und Ehefrau Tanja wichtig, beide haben ihren Kindern Lasse (17) und Merle (15) von klein auf die entsprechenden Werte wie Disziplin, Ehrgeiz und Fairness vermittelt. „Man gewinnt und verliert gemeinsam“, haben die Theiligs ihren Sprösslingen mit auf deren Weg gegeben – und ihnen außerdem das ehrenamtliche Engagement vorgelebt.

Auch Tanja Theilig wurde mit etwa acht Jahren vom Reiz des Handballsports erfasst. Bei der TSV Farge-Rekum sammelte die heute 51-Jährige erste Erfahrungen, später wechselte sie zum TuS Walle – Anfang der 1990er-Jahre die Hochburg im deutschen Frauen-­Handball. „Ich wurde von Volker Brüggemann und Hans-Herbert Ludolf gefragt, ob ich nicht dort spielen wolle“, blickt Tanja Theilig gerne auf die Zeit zwischen 1988 und 1991 zurück. „Es war eine absolut tolle Zeit, die ich auf keinen Fall missen möchte“, versichert sie. Gemeinsam mit den damaligen Bremer Handball-Ikonen Marina Basanova, Silke Fittinger und Dagmar Stellberg stieg sie 1990 in die erste Bundesliga auf, holte unter ihrem Mädchennamen Möller den Titel und wurde nach dem Mauerfall im Anschluss an zwei packende Begegnungen mit dem damaligen DDR-Rekordmeister aus Leipzig erste gesamtdeutsche Meisterin.

Nach zahlreichen Verletzungen beendete Tanja Theilig ihre aktive Karriere beim damaligen Zweitligisten TS Woltmershausen und trainiert seit 2004 die Mädchen und Jungen beim TuS Komet Arsten. „Ich habe Raubbau an meinem Körper betrieben“, zeigt sie sich selbstkritisch. Sie sei mehrfach zu früh aus einer Verletzungspause auf „die Platte“ zurückgekehrt. „Ich war einfach immer schon sehr ehrgeizig“, sagt sie.

Ihre Erfahrungen gibt sie nun im Gespann mit Ehemann Per an den Nachwuchs des Vereins weiter. Allerdings fand sie damals beim TuS Arsten, noch vor dessen Fusion mit dem VfB Komet, keine Grundlage für die Jugendarbeit vor. Gemeinsam mit Sandra Gräfe und Marina Albers legte Tanja Theilig bei den Südbremerinnen den Grundstein für eine Nachwuchsabteilung. Heute trainiert die gelernte Groß-und Außenhandelskauffrau zahlreiche Jugendmannschaften und ist zudem Kadertrainerin an der Sportbetonten Schule an der Ronzelenstraße. „Meine Frau ist einfach positiv bekloppt und steht am Tag bis zu sieben Stunden in der Halle“, sagt Per Theilig und nimmt das Engagement seiner Frau schmunzelnd hin.

Ihr Vater sei das ausgleichende Gegengewicht, sagt die 15-jährige Merle. Auch sie sei „ziemlich ehrgeizig“, erklärt die Schülerin der Oberschule in Habenhausen, die sich nach einer schweren Verletzung allerdings geduldiger zeigte. „Nach einem Kreuzbandriss hat sie mit ganz viel Fleiß und großem Willen an ihrem Comeback gearbeitet“, lobt Mama Tanja und hebt die „großartige Unterstützung“ von Physiotherapeut Marco Koschade hervor, der dem TuS Komet Arsten seit vielen Jahren zur Seite steht.

Mittlerweile hat es die Schülerin in die Jugendnationalmannschaft im Beachhandball geschafft – und das, obwohl ihr eine entscheidende Grundlage für den Handball fehlte. „Ich kann nicht so gut werfen“, räumt Merle ein, „also habe ich eben im Tor gespielt.“ Dafür trainiert sie gerne auch mit ihren männlichen Kollegen. Unter Leitung von Torwarttrainer Timo Hermann – er trainiert die männliche Bundesliga-A-Jugend des HC Bremen – legt Merle Theilig zu ihrem regulären Training an zwei Sonnabenden im Monat noch Sonderschichten ein.

Auch der 17-jährige Lasse Theilig war dem Handball zunächst zugetan. Bei den TuS-“Minis“ hatte er begonnen, zeitgleich spielte der angehende Abiturient der Oberschule am Leibnizplatz Fußball. „Letztes Jahr habe ich mit Handball allerdings aufgehört und spiele jetzt mit meinen besten Freunden Tischtennis“, sagt der junge Mann. Auch dabei unterstützt ihn seine Familie. „Schließlich sollen die Kinder das machen, was ihnen am besten gefällt“, sagt Per Theilig. Er ist einverstanden mit der Entscheidung seines Sohnes, der aber trotzdem beim TuS Komet Arsten bleibt. „Weil der Verein einfach wie meine zweite Familie ist“, wie Lasse betont.

„Man sollte alle Menschen gleichermaßen akzeptieren und respektieren“

Herr Theilig, Ihre Familie engagiert sich seit vielen Jahren für und beim TuS Komet Arsten – woher rührt diese Verbundenheit?

Lasse Theilig: Meine Eltern kümmern sich seit vielen Jahren bereits um die Handballabteilung, ich spiele dort nur Tischtennis. Aber trotzdem fühle ich mich dem Verein sehr verbunden. Ich habe 2011 als kleiner Junge unter Trainerin Sandra Gräfe bei den Maxis mit dem Handball begonnen, gleichzeitig aber auch Fußball beim Habenhauser FV gespielt. Dorthin bin ich vor allen Dingen wegen meiner Freunde gegangen.

Welche Erinnerungen verbinden Sie mit den „Kometen“?

Ich erinnere mich besonders an einen Erfolg, an dem ich entscheidenden Anteil hatte: Wir erreichten mit der männlichen D-Jugend den dritten Platz bei der Niedersachsenmeisterschaft in Hannover. Das war ein Handballspiel in eigener Halle, ich weiß nicht mehr gegen wen, da haben wir mit mehr als 20 Toren gewonnen und ich habe gefühlt 20 lange Pässe gespielt. Unser Torwart hielt den Ball, passte zu mir, meine Mitspieler sind nach vorne gelaufen, ich habe den Pass gespielt und meine Kameraden haben die Tore geworfen – und das immer und immer wieder. Das war ein tolles Erlebnis, wir waren ein tolles Team.

Welche Hobbys haben Sie außer Tischtennis?

Am liebsten spiel ich mit meinen Freunden draußen Fußball, aber ich zocke auch gerne mit ihnen an der Play-Station – meistens auch Fußball. Und nachdem mein Kaninchen vor kurzem gestorben ist, wünsche ich mir einen Hund, mit dem ich draußen herumtoben kann.

Welche Werte haben Sie über den Sport und Ihre Eltern vermittelt bekommen?

Dass man nicht mit jedem Menschen unbedingt befreundet sein muss, aber alle Menschen gleichermaßen akzeptieren und respektieren sollte. Außerdem sind Eigeninitiative und Selbstdisziplin sehr wichtig, damit man seine Ziele erreichen kann.

Das Gespräch führte Christian Markwort.

Veröffentlicht im Weser Kurier am 11.02.2021, geschrieben von Christian Markwort.

Neue Kleider für die „Königinnen“

2021-02-01T14:13:49+01:001. Februar 2021|

Der TuS Komet Arsten spendet Fußballtrikots für die Frauenmannschaft „Moje Queens Football Club“ in Nigeria

Bremen. Sie nennen sich „Moje Queens“ und wollen eigentlich nur spielen – am liebsten Fußball. Der 2008 gegründete Verein ist im westafrikanischen Nigeria beheimatet und hat sich in erster Linie der HIV-Prävention (Aids) und der Vermeidung ungewollter Schwangerschaften verschrieben. Einer der Gründungsväter des Frauen-Fußballvereins ist in Bremen beheimatet. Von hier aus setzt sich „Chief“ Tala Awolola – seit knapp drei Jahrzehnten in Bremen zu Hause – als Vorsitzender des Pan-Afrikanischen Kulturvereins mit großem Engagement nicht nur für die Menschen in seinem Heimatland Nigeria ein, sondern kümmert sich zusammen mit seinen Vereinsmitgliedern auch um zahlreiche Afrikanerinnen und Afrikaner in der Hansestadt.

Bei seinem jüngsten Hilfsprojekt für Nigeria erhielt Awolola zum wiederholten Mal tatkräftige Unterstützung vom TuS Komet Arsten. Aufgrund der langjährigen freundschaftlichen Verbindung zum früheren Leiter der Fußballabteilung der Südbremer, Reinhard Brinkmann, konnte der „Chief“ (ein Stammeshäuptling in Nigeria ernannte ihn einst zum Berater/Chief) erneut einen Satz Fußballtrikots in sein Heimatland schicken. „Nachdem sich der VfB Komet und der TuS Arsten 2006 zum TuS Komet Arsten zusammengeschlossen hatten“, erläutert TuS-Pressevorstand Ralf Lüdeker, „änderte sich auch der Name, was zur Folge hatte, dass sich die Trikot-Beflockung bei neuer Kleidung ebenfalls ändern musste.“

Kreuz und quer durch Nigeria

Den „Moje Queens“, derzeit mit 14 Spielerinnen und einem Durchschnittsalter von etwa 15 Jahren in ihrem Heimatland auf Torejagd, kommt dieser Umstand natürlich mehr als gelegen. Die Mädchen trainieren bis zu fünf Mal in der Woche und legen auf dem Weg zu ihren Spielen weite Wege quer durch Nigeria zurück. „Der Fußball ist ihre große Leidenschaft“, sagt Awolola. Er hatte den Verein auch deshalb ins Leben gerufen, um die vielen verschiedenen Ethnien und die unterschiedlichen Religionen über den Sport im günstigsten Fall zu vereinen.

Nigeria ist ein Land mit kultureller Vielfalt und mit knapp 200 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Land des Kontinents. Viele Jahre war es von Bürgerkriegen und Putschversuchen geprägt, noch heute kämpfen Christen, Muslime und andere Religionen mit Gewalt um die Vorherrschaft. Für Awolola war es 1988 der Grund, seine Heimat zu verlassen und als politischer Flüchtling nach Bremen zu kommen. Hier gründete er den Pan-Afrikanischen Kulturverein und setzt sich seither für in Bremen lebende Afrikanerinnen und Afrikaner ein. Awolola hat seine Wurzeln aber nie vergessen. „Ich freue mich sehr über die Unterstützung des TuS Komet Arsten“, versichert er. Mit den Trikots würde seinen „Königinnen“ sehr geholfen. „Sie laufen mit Stolz auf und bekommen großes Selbstbewusstsein, was für ihre Zukunft wichtig ist“, sagt Awolola.

Die Trikotsätze der „Kometen“ sind meistens mehrere Jahre von verschiedenen Teams aller Altersklassen genutzt worden, bis sie nicht mehr vollständig oder teilweise unbrauchbar waren. „Weil die Trikots aber noch prima waren, wäre eine Entsorgung im Altkleidercontainer nicht sinnvoll gewesen“, sagt Reinhard Brinkmann. Nach und nach erhielten die Mannschaften des nun unter dem Namen TuS Komet Arsten firmierenden Vereins neue Trikotsätze, nicht mehr vollständige Sätze wurden aussortiert und in der Kleiderkammer verwahrt.

Per Schiffscontainer nach Afrika

Schon seit mehreren Jahren spenden die „Kometen“ regelmäßig Trikots, Trainingsanzüge und andere Sportkleidung für Nigeria, auch nicht mehr spielfähige Bälle werden zunächst an der Egon-Kähler-Straße gesammelt und später von Tala Awolola – Angestellter eines Bremer Logistikunternehmens – abgeholt. „Er organisiert dann auch den Transport als sogenannten Beipack in Leerräumen von Schiffscontainern nach Nigeria“, zeichnet Ralf Lüdeker den Weg von Bremen in den Süden Nigerias nach. Weitere Transportkosten entstünden somit nicht. Da die Mannschaften in den Schulen Nigerias aus finanziellen Gründen nicht mit Trikotsätzen ausgestattet werden könnten, erhalten auf diesem Weg vor allem Kinder in Mädchenschulen, aber auch in Sportvereinen für Mädchen und Frauen wie zum Beispiel dem Moje Queens Football Club doch noch nutzbare Trikots, sagt Lüdeker.

Die Trikots würden ebenso wie die Bälle vor Ort aufbereitet. Nicht nur der TuS Komet Arsten, sondern auch viele Sponsoren seien mit ihrer Trikotwerbung auf diese Weise in Nigeria präsent, betont Initiator Reinhard Brinkmann. Bereits im Laufe des vergangenen Jahres lieferten die „Kometen“ als großer Sportverein aus dem Bremer Süden eine Menge Material aus anderen Abteilungen des Vereins nach Afrika. „Somit sorgen nicht nur Fußballtrikots und -bälle, sondern auch Handballtrikots und -bälle für große Begeisterung bei den jungen Sportlerinnen und Sportlern“, sagen Reinhard Brinkmann und Ralf Lüdeker – und freuen sich gemeinsam sehr darüber.

Veröffentlicht im Weser Kurier am 01.02.21, geschrieben von Christian Markwort

Corona Challenge No 1

2021-01-31T19:12:02+01:0031. Januar 2021|

Klopapier Weitwurf, Wäschekorb-Korbball, Jonglieren? Alles schon im ersten Lockdown ausprobiert!!!
Für die Mädels und Jungs der WB1 und MC1 wurde es mal wieder Zeit für eine richtig harte Challenge mit Wettkampfcharakter und ganz viel Teamspirit. Und so haben sich die beiden Trainerinnen Tanne und Sani für die jungen HandballInnen etwas Besonders ausgedacht: Die 1. vereinsinterne Corona Konditions Challenge. Innerhalb von 8 Tagen hatten die Jugendlichen in den Weihnachtsferien die Aufgaben, 3 x 5 km und 3 x 2 km zu laufen sowie insgesamt 20 km Rad oder Inliner zu fahren. Natürlich alles mit entsprechend anspruchsvollen Zeitvorgaben. Das Verlierer Team muss dem Gewinner Team im Anschluss ein Gedicht schreiben und natürlich auch in entsprechendem Rahmen vortragen. Jeden Tag haben die Trainerinnen die erreichten Zeiten und erarbeiteten Punkte in einer gemeinsamen Gruppe veröffentlicht.

Zu Beginn des Wettkampfes stand es zunächst sehr gut für die Mädels, die richtig Gas gaben und super Laufzeiten lieferten. Doch der Kampfgeist der Jungs wurde geweckt und sie liefen und radelten sich langsam warm. Zur Halbzeit lagen die Jungs dann knapp in Führung und konnten zum Ende diese auch noch durch wirklich super Zeiten ausbauen. Der letzte Challenge Tag sollte die Entscheidung bringen. Und hier zeigte sich dann, dass die Mädels einfach etwas fleißiger sind und gestellte Aufgaben richtig toll durchziehen. Oder war es nur der Ehrgeiz, die Jungs auf absolut überhaupt keinen Fall gewinnen zu lassen? Man weiß es nicht. Um es kurz zu machen: Die Mädels liefen zwar teilweise langsamere Zeiten als einige Jungs, erledigten aber einfach deutlich mehr Aufgaben und gewannen letztendlich überlegen und verdient die 1. Corona Challenge zwischen Jungs und Mädels! Die MC1 ärgert sich, gratuliert aber umso herzlicher. Und wartet auf die Revanche, vielleicht bei einem Handballspiel in der Halle oder im Sand.
Bis dahin: Bleibt alle gesund und munter und lasst euch nicht unterkriegen!

Arsten vertreten beim DHB!

2021-01-25T07:59:40+01:0025. Januar 2021|

Nachdem wir am Donnerstag nach drei Stunden Fahrt in der Jugendherberge in Düsseldorf ankamen, startete der Lehrgang, wie in der heutigen Zeit üblich mit zwei Coronatests für jede Spielerin. Nach kurzem Warten auf das Ergebnis des Schnelltests mussten wir uns in Zimmerquarantäne begeben. Zum Glück waren wir vorerst alle negativ und die Anspannung mit einem positiven Testergebnis nach Hause fahren zu müssen fiel von uns ab. So blieben wir den gesamten Donnerstag auf unserem Zimmer, machten etwas für die Schule, wurden erfinderisch um die viel zu kalte Belüftungsanlage provisorisch abzudecken und langweilten uns. Das war nötig, weil wir noch auf unsere PCR-Tests warten mussten, welche im Labor geprüft wurden. Auch das Essen bekamen wir auf unser Zimmer geliefert. Zwei von uns waren allein auf dem Zimmer, weswegen wir uns kurzerhand entschlossen ein Telefonmeeting mit allen Bremern abzuhalten und gemeinsam zu essen. Bevor wir schlafen gingen schickten unsere Trainer uns noch ein Gute-Nacht-Workout, was wir dann in unseren Zimmern machten. Am nächsten Morgen haben wir alle unserer negativen Ergebnisse bekommen. Zwei Testergebnisse verzögerten sich, weswegen wir unseren Spaziergang um 8 Uhr morgens leider nicht machen konnten und stattdessen noch etwas liegen bleiben durften. Das Frühstück kam also wieder nur aufs Zimmer und so langsam bekamen wir Entzugserscheinungen. Doch kurz darauf waren endlich alle Testergebnisse da und der Lehrgang konnte seinen eigentlichen Start nehmen. So sahen wir uns alle das erste Mal bei einer Besprechung und konnten in voller Stärke in der Kantine auflaufen. Anschließend hatten wir endlich das erste Mal Sand unter den Füßen und drehten fleißig Pirouetten. Nach einer weiteren Besprechung aßen wir zu Abend und fuhren gestärkt zurück in unserer Sandkiste. In dem anschließenden Spiel gegen die Frauen konnten wir schon viele Dinge umsetzen und gewannen den Hochball, was unseren Trainer Frowin Fasold sehr glücklich machte, schließlich sollten wir, wenn schon nicht im Spiel, wenigstens bei einer Sache gegen die Frauen gewinnen. Nachdem wir in unserer Jugendherberge geduscht hatten gingen wir schlafen.

Am Samstag hatten wir, nachdem wir draußen etwas Rundlauf gespielt haben um wach zu werden, alle zusammen ein leckeres Frühstück in der Jugendherberge. Dann hatten wir eine kurze Besprechung und sollten uns anschließend in Teams auf den anstehenden Trickshot Contest vorbereiten. Schließlich sind wir dann zur ersten Trainingseinheit des Tages abgefahren. Als ersten mussten Merle und Carla aber alle Spielerinnen durchzählen, damit auch niemand bei der Jugendherberge vergessen wird. Annikas (SV Werder Bremen) und Jantjes Aufgabe schloss dann direkt an: Sie hatten Balldienst. Das anschließende Training war recht kurz, aber trotzdem anstrengend. Dann sind wir zurück in die Jugendherberge gefahren um zu Mittag zu essen und schließlich einen kurzen Power Nap zu machen. Nach der kurzen Erholung sind wir zurück zur Halle gefahren und haben dort ein Nord-Süd-Derby gegen uns selbst gemacht. Die Süd-Mannschaft hat die erste Halbzeit knapp und auch erst mit dem Siegertor in den letzten Sekunden gewonnen. Die zweite Halbzeit haben sie dann etwas deutlicher mit 18:08 gewonnen. Trotzdem waren die Trainer und auch wir recht zufrieden mit der Gesamtleistung. Angeschlossen an das Spiel hat ein Trickshot Contest. Hierbei sind je vier Leute aus der U17 und von den Damen angetreten und haben ihre besten Trickwürfe gezeigt. Gewonnen hat dabei Claire mit einem Flick Flack, Rückwärtssalto und einem Wurf aus der Rolle. Der Contest war sehr lustig und das Lachen kam nicht zu kurz. Und dann war der Tag auch schon wieder fast vorbei, wir sind zurück in die Jugendherberge gefahren, haben gegessen, geduscht und dann schließlich geschlafen.

Der letzte Tag des Lehrgangs begann bereits um 7:45 Uhr wir haben uns schnell angezogen und dann ging es runter in die Kantine zum Frühstück. Nachdem wir fertig gefrühstückt hatten, packten wir unsere Sachen zusammen und entspannten noch kurz auf unseren Zimmern. Um 9:30 Uhr wurden wir von dem Mannschaftsbus abgeholt und fuhren zur Mitsubishi Arena. Nach einer anderthalb stündigen Trainingseinheit kamen wir um 12:00 Uhr an der Jugendherberge an und gingen direkt zum Mittagessen. Nun hatte jeder Zeit für einen kurzen „Power-Nap“ bis es um 14:00 Uhr wieder mit dem Bus los ging. Das um 14:30 Uhr begonnene Spiel ging für uns Nord-Spielerinnen nicht gut los, denn bereits nach wenigen Minuten führte Team Süd mit 0:6. Nach zwei Shooter Toren und einem schön verwandeltem Kempa von Caro Hübner konnte unser Team ausgleichen. Dennoch konnten wir die erste Halbzeit nicht für uns entscheiden, da Marlene Fuchs auf der anderen Seite einen Ball nach dem anderen hielt. So ging die erste Halbzeit mit einem 10:13 an Team Süd. Die zweite Halbzeit begann gut und bis zum Ende waren wir auch immer auf Augenhöhe, doch die in den letzten Sekunden verwandelte Pirouette von Team Süd brachte uns die 15:16 Niederlage ein. Nach einem aufregendem Wochenende wurden wir gegen 16:30 Uhr von unseren Eltern abgeholt.

Aktion Scheine für Vereine ist beendet!

2021-01-06T18:02:18+01:006. Januar 2021|

Mehr als einen Monat haben alle Arster Handball-Kometen fleißig Scheine für Vereine gesammelt. Dabei gab es auch reichlich unterstützung von Freunden und Verwandten aus anderen Städten und den Arster Fußballern. Insgesammt konnten etwa 13.500 Scheine gesammelt werden, richtig Klasse! Davon gehören etwas 480 Scheine der Badminton-Abteilung und nochmal ca. 1.000 den Leichtathleten. Der Rest wurde von den Handballern gesammelt. Neben unserem Rewe in Kattenturm, konnten wir auch mit dem Rewe in Huchting zusammenarbeiten.

Für etwa 8.400 der gesammelten Scheine konnten wir schon Prämien bestellen, die all unseren kleinen und großen Handballern zugutekommen werden:

  • 1 Laptop
  • 3 Ballwagen
  • 1 Gitterbox
  • 1 Minihürden
  • 1 Induktionsfeld
  • 2 Floorballset (eins davon geteilt mit den Leichtathlethen)

Und auch die restlichen Scheine werden demnächst noch eingelöst.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen bedanken, die so fleißig geholfen habe die Vereinsscheine zu sammel und natürlich auch bei allen, die beim Organisieren geholfen haben! Ein besonders großes Dankeschön geht natürlich auch an unseren Rewe in Kattenturm für die tolle Zusammenarbeit!

„Trotzköpfe“ zeigen sich kämpferisch

2020-12-21T17:49:25+01:0021. Dezember 2020|

Die B-Jugend des TuS Komet Arsten will in die Handball-Oberliga und hofft auf einen Saisonstart im Frühjahr

Bremen.Sie machen ihrem Spitznamen alle Ehre: Die weibliche B-Jugend des TuS Komet Arsten wird „Trotzköpfe“ genannt und strebt auch in der Covid-19-Krise mit großer Vehemenz hohe Ziele an. Sie will dem grassierenden Virus standhalten – und dann will die Mannschaft von TuS-Trainerin Tanja Theilig auch die Vorrunde zur Handball-Oberliga erfolgreich bestreiten und sich im kommenden Jahr auf höchster Ebene als geschlossene Einheit präsentieren.

Souverän stand die Mannschaft am Ende der Qualifikation mit 6:0 Punkten und einem Torverhältnis von plus 42 Toren an der Tabellenspitze der Qualifikationsrunde und zog in die Vorrunde zur Oberliga ein. „Aber eigentlich war uns allen klar, dass es nur eine Frage der Zeit sein dürfte, bis uns Corona wieder einholen würde“, unkte die Trainerin bereits unmittelbar nach der Qualifikation – und sollte Recht behalten.

Nachdem die Infektionszahlen nach den Sommerferien noch stetig gesunken waren, stiegen sie im Herbst wieder drastisch an und Bremen wurde zum Risikogebiet erklärt. Viele weitere Bundesländer folgten und zwangsläufig wurde der Spielbetrieb im Amateursport wieder ausgesetzt. Neue Corona-Verordnungen wurden erlassen, Arstens Handball-Abteilung passte sich den ständig wechselnden Situationen immer wieder an und alle „Kometen“ hofften inständig, dass die Sportanlage an der Egon-Kähler-Straße weiter geöffnet bleiben könnte. „Alles ist besser, als wieder alleine laufen zu müssen, Krafttraining in den eigenen vier Wänden zu absolvieren und zusätzlich auch noch keinen sozialen Austausch haben zu dürfen“, betont Tanja Theilig.

Schließlich dürften sich Alle freuen, die Halle und der Kraftraum dürfen seit Anfang November von jeweils zwei Personen sowie einem Trainer genutzt werden. „Nach einer schnellen Abfrage bei den Eltern arbeiten wir jetzt schon seit sechs Wochen in Zweiergruppen“, erläutert die Trainerin, „wöchentlich wird ein neuer Plan erstellt, der es allen Spielerinnen ermöglicht, einmal pro Woche in der Halle und einmal im Kraftraum oder Stadion trainieren zu können.“ Am Wochenende müssten die Spielerinnen eigenständig laufen gehen, was sie zur Freude ihrer Trainerin mit großer Disziplin auch tun: „Wir sind richtig stolz auf unsere Mädels, weil sie alle ihre Aufgaben so toll erledigen“, versichert Tanja Theilig.

Und auch von Rückschlägen lassen sich Team und Trainerin nicht aus der Bahn ­werfen, so musste sich beispielsweise Jantje Uhlenberg für vier Wochen in Corona-Quarantäne begeben, weil beide Elternteile ­positiv getestet worden waren. „Wir sind aber alle wieder gesund“, erklärt die Nachwuchsspielerin und  auch Merle Theilig freut sich auf den Trainingsbetrieb: „Wir können nicht nur endlich wieder miteinander trainieren, sondern auch über alles mögliche quatschen“, sagt sie, „das hat wirklich gefehlt.“

Bis auf eine Spielerin scharrt der zwölfköpfige Kader nun ungeduldig mit den Hufen, lediglich Jule Seebeck wird sich noch länger gedulden müssen: Die junge Frau arbeitet in einem Altenheim und darf deshalb nicht mit ihren Mannschaftskameradinnen trainieren. „Eine logische Vorsichtsmaßnahme“, verdeutlicht die Trainerin, die auf einen Saisonstart im Frühjahr hofft. „Ich denke, wenn wir im März mit der Vorrunde beginnen“, skizziert sie ihre Gedankenspiele, „könnten wir mit der eigentlichen Oberliga-Saison im Mai starten und bis kurz vor den Sommerferien damit durch sein.“

Von Seiten des Vereins wurde ein umfangreiches Hygiene-Konzept für den Spielbetrieb erarbeitet, über die Weihnachtsferien werden sich die Spielerinnen über ein wöchentliches Online-Training fit halten und innerhalb eines virtuellen Raumes können sie sich vor und nach dem Training miteinander austauschen.„Natürlich war die Enttäuschung über den Abbruch im Sommer auch bei uns Trainern groß“, erklärt Theilig, und seitens der TuS-Verantwortlichen sei tatsächlich darüber nachgedacht, den Kopf einfach in den Sand zu stecken. „Aber wir werden uns von Corona nicht schlagen lassen“, betont sie, „und wollen im nächsten Jahr zeigen, zu welchen Leistungen wir fähig sind.“

Erschienen im Weser Kurier am 21.12.2020, geschrieben von Christian Markwort

Zweiter Zwischenstand der Aktion Scheine für Vereine

2020-12-01T20:33:54+01:001. Dezember 2020|

Hallo liebe Handballkometen,

ein Monat ist nun vergangen seit die Aktion Scheine für Vereine von Rewe in die zweite Runde gegangen ist. In diesem Monat haben wir 3.701 Scheine gesammelt. Das ist richtig klasse! Diesen Wert wollen wir aber noch ordentlich ausbauen.

Unterstützung kam sogar aus anderen Städten von Freunden und Verwandten. Von den bisher gesammelten Scheinen konnten wir bereits einen Laptop für unseren Spielbetrieb bestellen. Es werden hoffentlich noch einige Dinge folgen, wie z.B. neue Ballwägen.

Dafür brauchen wir nach wie vor eure Unterstützung! Weihnachten steht vor der Tür, eine Zeit zu der traditionell viel eingekauft wird. Das könnt ihr zum Beispiel bei unserem Rewe in Kattenturm erledigen und die Scheine gleich in der Spendenbox an der Kasse lassen. Die Aktion läuft noch bis zum 20. Dezember und jeder Schein zählt!

Vielen Dank für eure Mithilfe!

Wir wüschen euch allen eine tolle und besinnliche Vorweihnachtszeit.

Unsere neue wA3

2020-11-18T21:13:53+01:0018. November 2020|

Das Team der neuen WA3 besteht aus insgesamt 12 Mädels, bestehend aus dem nahezu ausnahmslos jüngeren Jahrgang, also die „Küken“ der Liga.
Bereits qualifiziert für die Regionsoberliga ist die WA3 bisher seit den Osterferien nur zum Training verdammt und zieht dieses bisher klaglos durch. Mit neuem Trainer wurden auch schon neue Trainingsreize gesetzt, die einerseits den Teamgeist weiter fördern aber auch schweißtreibend waren.
Diese Mannschaft hat in diesem Jahr auch die Leidenschaft zum „Sand“ gefunden, einer Freiluftveranstaltung, sehr zur Freude des Trainers. Aufgrund des großen Eifers war natürlich die Enttäuschung groß, auf entsprechende Wettkämpfe und Turniere verzichten zu müssen.
Mit Beginn der Hallensaison haben wir ausschließlich trainiert und gehofft, endlich gleich Anfang November in den Spielbetrieb einsteigen zu können. Leider hat uns die aktuelle Corona-Situation einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Voller Vorfreude warten wir sehnsuchtsvoll nun auf den Restart und hoffen auf einen positiven Saisonverlauf. Der Ehrgeiz ist ausreichend vorhanden, wobei der Spaß ein ganz wichtiger Faktor ist.