26.01.18 – Unsere 1. Damen verliert das Spitzenspiel knapp und unglücklich gegen die SG Findorff – Bericht WK … :-(

Die Landesliga-Handballerinnen setzen sich in rassigem Derby mit 28:27 gegen den TuS Komet Arsten durch

SG Findorff bleibt auf Oberligakurs

Christian Markwort 25.01.2018
handball derby arsten findorff

Mit vollem Einsatz: Findorffs Trainerin Corinna Wannmacher treibt ihr Team in einer Auszeit zum späteren knappen Sieg. (Christian Markwort)

Findorffs Spielmacherin Andrea Wiegandt eröffnete den Torreigen, von Beginn an entwickelte sich eine rassige Begegnung zweier nahezu gleichwertiger Teams mit enormem Offensivdruck. Gleichzeitig haderten allerdings die Trainer beider Teams mit ihrer Defensive. „Wir hatten uns vorgenommen, unter 30 Gegentoren zu bleiben“, erläuterte Arstens Coach Torsten Uhlenberg in Hinblick auf das torreiche Hinspiel (35:39 aus Sicht der Arsterinnen). Sein Team wollte dafür Revanche nehmen, „allerdings waren wir in der zweiten Hälfte nicht aggressiv genug und haben viele vermeidbare Gegentore bekommen.“ Sein Gegenüber freute sich auf die Fortsetzung einer Erfolgsserie: „Ich habe in Arsten noch nie verloren“, erklärte Corinna Wannmacher, „und diese Serie hält weiter an.“ Gleichzeitig warnte die Trainerin allerdings vor zu großer Euphorie: „Diese Liga ist unheimlich ausgeglichen und es kann immer wieder Überraschungen geben“, betonte Wannmacher, „für eine seriöse Prognose, wer aufsteigt und wer nicht, ist es zu diesem Zeitpunkt der Saison noch viel zu früh.“

handball derby arsten findorff

Teambesprechung mit Arstens Trainer Torsten Uhlenberg. Die Derby-Niederlage war auch damit nicht zu verhindern. (Christian Markwort)

Im ersten Durchgang legte Findorff immer wieder vor, das Nachlegen der Gastgeberinnen um Wirbelwind Fenja Schultz (fünf Tore/vier Siebenmeter) und Arstens hoffnungsvolles Nachwuchstalent Natalie Meinke  (5/2) kostete viel Kraft. „Im ersten Durchgang haben wir trotz der 19 Gegentore noch ganz gut verteidigt“, lobte Torsten Uhlenberg, „aber in der zweiten Hälfte haben wir zu viele einfache Gegentore zugelassen, weil Kraft und Konzentration nachließen.“

Dieses Momentum nutzte Findorff in Person von Andrea Wiegandt (7/3) und Madita Woltemade (6/1) besonders in der hitzigen Schlussphase zu ihren Gunsten. Allerdings konnte Findorff – sehr zum Ärger der Trainerin – gleich mehrfach einen deutlichen Vorsprung nicht halten und ließ Arsten immer wieder herankommen. „Wir haben in der Abwehr oft zu hektisch agiert“, monierte Wannmacher, „gerade in der engen Schlussphase hätten wir die Übersicht bewahren und bissiger verteidigen müssen.“  Auf der Gegenseite stellte das Trainer-Duo Uhlenberg/Albers wiederholt vermeintliche Fehler seitens der Schiedsrichter fest und klagten vehement darüber, was letztlich zu einer eindringlichen Ermahnung von den beiden Unparteiischen führte.

Fünf Minuten vor Spielende vergab Fenja Schultz von der Strafwurflinie die Möglichkeit zum Ausgleich, im Gegenzug machte es Madita Woltemade per Siebenmeter besser, Findorffs Jule Rump brachte ihr Team schließlich erneut mit drei Toren in Front – und gab damit den Startschuss zum Jubellauf ihrer Trainerin. Torsten Uhlenberg gratulierte fair zu „einem knappen, aber verdienten Sieg“, wollte gleichzeitig aber die Hoffnung auf den Aufstieg nicht beerdigen: „Es sind noch einige Spiele“, konstatierte der Coach, „und in dieser Liga ist ein Ausrutscher einer Mannschaft vor uns immer drin.“ Dem stimmte Corinna Wannmacher ohne Einschränkung zu: „Entschieden ist noch lange nichts, an der Tabellenspitze wird es vermutlich bis zum letzten Spieltag sehr eng zugehen.“

TuS Komet Arsten: Malin Kahle, Lara Kasch; Jarzembowski (4/1), Segieth (2), Meinke (5/2), Frank, B. Schultz (2), Dieckmann, Groen (3), C. Meyer (2), F. Schultz (5/4), J. Meyer, Mirja Kahle (4).

SG Findorff: Kühne, Riecken; Klein, Wannmacher (2), Messer (2), Woltemade (6/1), Wiegandt (7/3), Kramer, Pelz (3), Scholten (4), Rump (1), Schröder, Wessels (3).

2019-08-21T08:08:48+02:0026. Januar 2018|

18.01.18 – Bericht WK …1. Damen schlägt TV Oyten 3 mit 36-31 und tankt Selbstvertrauen fürs anstehende Spitzenspiel gegen Findorff

Selbstvertrauen getankt

Christian Markwort 18.01.2018 

Bremen. Nach dem 36:31 (18:15)-Heimsieg gegen den TV Oyten III scharren die Handballerinnen des TuS Komet Arsten bereits ungeduldig mit den Hufen – schließlich steht am kommenden Sonntag (16.30 Uhr) das ultimative Verfolgerduell in der Landesliga der Frauen gegen die SG Findorff an.
„Gegen Findorff müssen wir defensiv deutlich aufmerksamer agieren“, betonte TuS-Coach Torsten Uhlenberg, „so viele Gegentore dürfen wir uns dort nicht erlauben.“

Zufrieden zeigte sich das Trainer-Duo Uhlenberg/Albers mit der Offensive: „36 Tore sind eine ordentliche Hausnummer“, meinte Marc Albers, „unter dem Strich ist der Sieg absolut verdient.“ Nachdem Arsten zu Beginn nicht sofort ins Spiel fand, setzten sich die Gastgeberinnen bis zur 12. Minute auf vier Tore ab, leisteten sich anschließend allerdings einen 0:5-Lauf und gingen dennoch mit drei Toren Vorsprung in die Pause. Auch in Durchgang zwei führte Arsten zeitweise mit fünf Toren, ließ sich nach leichtfertigen Ballverlusten allerdings wiederholt durch Tempogegenstöße der Gegnerinnen überraschen und lag etwa 15 Minuten vor Spielende gleichauf (25:25). „Wir hatten defensiv zu viel Angst vor Fehlern und agierten unsicher“, begründete Marc Albers, „das darf uns gegen Findorff nicht passieren.“ Per Siebenmeter brachte TuS-Kapitänin Christin Meyer ihr Team wieder in Front – und Arsten ließ sich bis zur Schlusssirene nicht mehr von der Erfolgsspur abbringen. „Heute waren unsere Torfrauen in mehreren Situationen leider ebenso unkonzentriert wie die gesamte Abwehr“, bemängelte Trainer Uhlenberg, „daran werden wir in der Vorbereitung auf Sonntag intensiv arbeiten, denn wir wollen uns für die Hinspielniederlage unbedingt revanchieren.“

TuS Komet Arsten: Malin Kahle, Kasch; Segieth (3), N. Meinke (8/2), Frank, Dieckmann (5), Groen (6), Koch, Meyer (5/2), Schultz (4), M. Meinke, Meyer (1), Mirja Kahle (4)

2018-01-18T19:41:03+02:0018. Januar 2018|

06.01.18 – Von wegen während der Feiertage auf der faulen Haut liegen … Einige unserer Arster Jungs waren bei einem der größten internationelen Jugendturniere in Südschweden dabei … Bericht WK vom 04.01.18

Hastedts und Arster Jungenteams erreichen Halb- und Achtelfinals

Handball-Nachwuchs überzeugt bei „Lundaspelen“

Olaf Kowalzik 04.01.2018
handball hastedt jungen

Lukas Dibowski spielte mit der U16 des HC Bremen in der Elitegruppe groß auf. (Picasa und Vera Franke, frei)

„Unsere Teams haben sich in den Altersklassen Boys U13, U15 und U16 hervorragend präsentiert.“

Die U13 konnte nach vier Gruppenspielen den ersten Platz erringen. Gegen Karlskrona setzte es zum Auftakt eine knappe 17:18-Niederlage. Danach wurde Ahus Handball deutlich mit 21:7 bezwungen, ehe mit zwei weiteren Erfolgen über die starken schwedischen Gegner aus Halmstad (20:17) und Eslövs (13:16) der Gruppensieg feststand. Im Viertelfinale standen die Bremer gegen das körperlich deutlich überlegene Team von IFK Nyköping beim 16:22 auf verlorenem Posten, sie boten jedoch ihr bestes Turnierspiel. „Mit der Leistungsentwicklung im Laufe des Turniers bin ich nach der kurzen Vorbereitungszeit sehr zufrieden“, sagte der SG-Coach Marten Franke.

Bei der U15 überzeugten die Jungs vom TuS Komet Arsten, die zur Trainingsgruppe des HC Bremen gehören. In den Gruppenspielen begeisterte das Team mit einer bärenstarken und extrem offensiven 3:2:1-Deckung sowie temporeichem Angriffsspiel. IFK Kristianstad konnte im Auftaktspiel mit 24:15 besiegt werden, ehe die Jungs um Kapitän Til Sonnewald den dänischen Vertreter Virum Sorgenfri mit 23:11 schlagen konnten. Am zweiten Wettkampftag folgten zwei weitere Siege über HUK Öresund (21:6) und IK Bolton (16:15). Im Viertelfinale glänzte die Arster U15 gegen das schwedische Spitzenteam des Abonnementsmeisters IK Sävehof aus Göteborg und verwandelte einen 5:7- Pausenrückstand mit veränderter Taktik in einen 13:9-Sieg.

Im Halbfinale gegen das Ausnahmeteam und späteren Turniersieger von H71 von den Färöer-Inseln waren die Bremer beim 16:27 chancenlos. Ihre Gegner agierten schneller, technisch versierter, deutlich kraftvoller und zeigten sich in allen Belangen überlegen. „Ich dachte, dass wir schon sehr intensiv trainieren. Der H71-Trainer berichtete mir jedoch, dass sein Team mindestens vier Stunden täglich trainiert. Außerdem reist es kreuz und quer durch Europa, weil es daheim keine Gegner kennt“, zeigte sich Jörn Franke vom Gegner begeistert und lud ihn spontan nach Bremen ein.

Bei den Boys U16 spielte der HC Bremen in der Elitegruppe stark auf. Ohne den verletzten Spielmacher Bjarne Budelmann, jedoch mit den beiden Neuzugängen Cedric Scharnke und Rune Becker von der HSG Schwanewede/Neuenkirchen, trafen die Bremer zunächst auf den TSV Allach aus der Nähe Münchens. Hier retteten Jakub Anuszewski und Co. nach einem 10:15-Rückstand durch eine offene Manndeckung ein 16:16. Gegen Gastgeber Lugi Lund siegten die Bremer mit einer extrem offensiven 1:5-Deckung mit 17:15. Haarscharf segelten die Bremer gegen den späteren Finalisten AGF Handball aus Kopenhagen beim 13:14 an einem Punktgewinn vorbei und belegten Gruppenplatz zwei. Dem Achtelfinalsieg über Hammarby Handboll (25:11) folgte gegen Randers HK nach hartem Kampf ein 14:11. Im Halbfinale gegen IK Sävehof waren die Bremer beim 7:16 chancenlos.

2019-08-21T08:08:48+02:006. Januar 2018|

VIELEN DANK AN DIE AOK für die gewonnen Handbälle!!!

Im Rahmen der Frauen Handball WM 2017 wurden von der AOK – der exklusiver Gesundheitspartner des DHB ist – diverse Ballsätze verlost, um die sich sowohl unsere männliche B- Jugend als auch unsere Mini/Maxis erfolgreich beworben haben.

Wir freuen uns sehr über die neuen Bälle und sagen VIELEN LIEBEN DANK an die AOK für diesen Gewinn!!! 🙂

2018-01-06T10:07:07+02:006. Januar 2018|