28.09.17 – 1. Damen siegt mit neuem Trainerteam … verliert aber „Hexe“ durch eine schwere Verletzung … BerichtWK

Für Arstens Lisa-Marie Jarzembowski ist die Saison nach dem 29:28 gegen Hastedt bereits beendet …

Schwere Verletzung überschattet Derbysieg –

Christian Markwort 28.09.2017 …

Lisa-Marie Jarzembowski

Die schwere Verletzung von Lisa-Marie Jarzembowski (am Ball) überschattete den Arster Derbysieg. (frei)

Bei einer Karambolage weit weg von Tor und Ball kollidierte Arstens beste Werferin Lisa-Marie Jarzembowski mit einer Gegenspielerin. Beide Frauen stürzten zu Boden, Jarzembowski landete unten – und die Gegnerin fiel unglücklich auf das Knie der TuS-Angreiferin. Der laute Schmerzensschrei sei sämtlichen Umstehenden direkt in die Knochen gefahren, erklärte ein sichtlich geschockter TuS-Trainer Torsten Uhlenberg, „anschließend war die voll besetzte Halle mucksmäuschenstill“.

Lisa-Marie Jarzembowski

Sofort wurde die Spielerin ins Krankenhaus gefahren, nach ersten Erkenntnissen soll es sich um eine schwere Fraktur im Oberschenkel handeln, befürchtet wird zudem ein Kreuzbandriss im Knie. „Damit ist die Saison für Lisa gelaufen“, teilte Uhlenberg mit, „das ist für uns natürlich ein schwerer Rückschlag, da unser Kader ohnehin  schon sehr klein ist.“ Bis zu der  Verletzung der Arsterin war diese in einem überaus ausgeglichenen Lokalderby die beste Werferin ihrer Mannschaft, mit ihren sieben Toren trug Jarzembowski maßgeblich zum knappen Erfolg bei.

Während sich beide Angriffsreihen über die vollen 60 Minuten unermüdlich ein Duell auf Augenhöhe lieferten, konnten sich sowohl die Abwehrspielerinnen als auch alle eingesetzten Torfrauen beider Teams nur selten erfolgreich in Szenen setzen. „Wir hätten unsere vielen Tempogegenstöße deutlich ruhiger und konsequenter zu Ende führen müssen“, bemängelte Arstens Trainer, der (gemeinsam mit Marc Albers) erst seit wenigen Tagen als Nachfolger für  Svenja Schultz im Amt ist. „Wir befinden uns derzeit noch in einem Findungsprozess“, so Uhlenberg, „da kommt diese schlimme Verletzung von Lisa natürlich zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt für uns alle.“

Bei den Gästen präsentierte sich Kapitänin Lisa Becker (acht Tore) als beste Werferin, bei Arsten überzeugte neben Lisa-Marie Jarzembowski vor allen Dingen die A-Juniorin Nathalie Meinke (4/2), die nach dem Ausfall der Top-Angreiferin nun deutlich mehr Spielzeit bekommen werde, wie Uhlenberg erläuterte. Gleiches gelte auch für die Arster Nachwuchshoffnung Janna Meyer, die ebenfalls nun stärker gefordert sei, wie der Trainer betonte.

Nachdem Arstens Pia Frank mit ihrem Treffer zum 11:6 für Arsten den höchsten Abstand zweier in etwa gleich starker Teams erzielt hatte (13.), stellten Lisa Becker und Theresa Mähr binnen weniger Minuten den Anschluss her, kurz vor der Pause gelang Melina Frank der Ausgleich (27.). Anschließend gingen die Gäste sogar durch Jana Kießling erstmals in Führung, die allerdings Sekunden vor der Halbzeitsirene von Stefanie Segieth und Nathlie Meinke wieder zugunsten der Gastgeberinnen gedreht wurde. Arstens Kapitänin Christin Meyer eröffnete den Torreigen in der zweiten Hälfte und läutete eine temporeiche Halbzeit ein, in der beide Teams Handball auf hohem Niveau präsentierten. Als Jarzembowski zum 28:24 traf (54.), stellten die Gäste während einer letzten Auszeit  auf eingangs beschriebene Manndeckung um und trafen im Anschluss gleich dreimal in Folge.

Mit ihrem letzten Treffer legte dann allerdings erneut Jarzembowski den Grundstein für den knappen Erfolg, der angesichts der schlimmen Szenen danach allerdings nur noch von marginaler Bedeutung war. „Wir wünschen Lisa alles Gute“, ließ Hastedts verhinderter Trainer Niko Wachowiak ausrichten, für den TuS Komet Arsten kommt nun die vierwöchige Spielpause gerade zur rechten Zeit: „Wir müssen zunächst den Schock verdauen“, konstatierte Torsten Uhlenberg, „danach werden wir die Mannschaft neu zusammenstellen und hoffen, dass Lisas Verletzung vielleicht doch nicht ganz so gravierend ist und sie bald wieder für uns spielen kann.“

TuS Komet Arsten: Malin Kahle; Jarzembowski (7), Segieth (3), Meinke (4/2), Frank (1), Dieckmann, Groen (3), Koch (2), Meyer (4), Fenja Schultz (4), Meyer, Mirja Kahle (1), Kasch.

SG HC Bremen/Hastedt: Loeffler, Theresa Mähr (4/1), Kelm (3), Hagedorn (2), Marlena Mähr, Frank (3), Lagemann (3/2), Lisa Becker (8), Burmeister, Kießling (2), Annika Becker, Abeldt, Brünjes (2), Ahlers (1).

2019-08-21T08:08:48+01:0029. September 2017|

24.09.17 – Weibliche C Jugend überrennt Phoenix und qualifiziert sich damit für die Oberliga

Unsere weibliche C Jugend siegt mit 35-18 gegen HSG Phoenix Bassum-Twistringen und führt damit die Tabelle der Vorrunde Oberliga Mitte mit 11:1 Punkten und einem Torverhältnis von +92 Toren an. Mit diesem Ergebnis qualifzieren sich unsere Mädels für die Oberliga und dürfen sich nach den Herbstferien auf eine neue Herausforderung freuen. Die Freude war entsprechend groß, … und damit kann das Abendteuer Oberliga beginnen …

Das Spiel gegen Phoenix begann nur kurz verhalten und man merkte den Respekt gegenüber den beiden großgewachsenen Trofrauen des Gegeners an… Bis zur 10 Min. – beim Stand von 5-4 – hielt der Gegener aus Phoenix noch gut mit, doch danach spielten sich die Arsterinnen in einen Rausch und führten zur Halbzeit mit 17-9.

Die 2. Halbzeit wurde ähnlich souverän gestaltet, so dass am Ende gegen den bis dato punktgleichen Gegner ein auch in der Höhe verdienter Sieg von 35-18 heraussprang…

Weiter so Mädels, es macht wirklich viel Spaß Euch zuzusehen und wir freuen uns auf eine tolle Restsasion mit Euch! Und einen Glückwunsch vor allem auch an das Trainerteam Dirk und Marc, die die Mädels so richtig in Schwung bringen.

Kader: Mara Oelckers, Anik Kriewitz (4), Julia Zedowitz (1), Felina Stehmeier (2), Lea Brandt (1), Laura Lampe (4), Melissa Korn (2), Laura Henniger (2), Dalia Gielow (4), Jule Seebeck (5), Azra Ückaleler (3) und Mia Albers (7)

 

 

2017-09-25T13:31:49+01:0025. September 2017|

21.09.17 – 1. Damen – Sieg in Stade zum Abschied von Svenja Schultz … Bericht WK

Svenja Schultz verlässt Arsten …

Erster Saisonsieg zum Abschied …

Christian Markwort 21.09.2017 –

Bremen. Beim Spiel in der Handball-Landesliga der Frauen zwischen dem VfL Stade II und dem TuS Komet Arsten lagen Freud und Leid eng beieinander: Zum einen freute sich das Team aus Arsten um Trainerin Svenja Schultz nach dem 23:20 (12:10)-Auswärtssieg darüber, mit den ersten beiden Zählern endlich in der Liga angekommen zu sein – auf der anderen Seite herrschte viel Wehmut, weil Svenja Schultz aus beruflichen Gründen kürzer treten und die Verantwortung für die Mannschaft ab sofort in die Hände des Duos Torsten Uhlenberg und Marc Albers übertragen wird. „Es hat Spaß gemacht, dabei zu sein“, versicherte Schultz, „umso trauriger bin ich jetzt, dass es erst mal mein letztes Spiel gewesen ist und ich in Zukunft genau schauen muss, inwieweit ich das Team noch unterstützen kann.“

Insgesamt zeigte sich die Trainerin zufrieden mit dem Auftritt ihres Teams, das die ersten beiden Punkte so lange herbei gesehnt hatte und sich in Stade letztlich auch verdient durchsetzen konnte. „Nachdem wir zu Beginn ein paar Schwierigkeiten in der Deckung hatten, stellten wir nach 15 Minuten die Abwehr etwas um, sodass Stefanie Segieth das Zepter der Hintenmitte übernommen hat“, erklärte Schultz. Nachdem die Gastgeberinnen in der ersten Spielphase deutlich stärker und dazu auch noch überaus effektiv im Torabschluss waren, stabilisierte Segieth die Defensive und Arsten drehte einen Vier-Tore-Rückstand binnen kurzer Zeit in eine eigene Führung.

Bis zur Pause ließ sich das Team den Vorsprung nicht mehr nehmen, nach Wiederbeginn drehte zwar zunächst Stades Rückraumspielerin Laura Klintworth ordentlich auf und die Führung mit drei Treffern in Folge wieder zu ihren Gunsten. Doch als die Staderinnen  etwa Mitte der zweiten Hälfte gleich zwei Strafwürfe hintereinander nicht an der überragend gut aufgelegten TuS-Torfrau Malin Kahle vorbeibringen konnten, zogen die Bremer Gäste erst erneut gleich – und dann Tor um Tor davon. „Was Steffi und Mirja Kahle hinten in der Abwehr rausholten, setzten Chrissi Meyer, Julia Groen und vor allem die junge Nathalie Meinke im Angriff  super um“, sagte Svenja Schultz. Sie habe zum Abschied „eine tolle mannschaftliche Leistung“ geschenkt bekommen, in der sich alle miteingebracht hätten und welche letztlich zum „verdienten Sieg für uns“ geführt habe. Ausschlaggebend für die ersten beiden Arster Saisonpunkte war mutmaßlich eine Zwei-Minuten-Strafe für Stades Swenja Schlüter beim Stand von 18:18, der nur wenige Sekunden später auch noch Stades Lara Ebeling auf die Strafbank folgen musste. In einer spektakulären Schlussphase begegneten sich beide Teams  auf Augenhöhe, letztlich sicherte sich Arsten durch zwei späte Treffer von Julia Groen und Christin Meyer den Erfolg.

TuS Komet Arsten: Malin Kahle; Jarzembowski (2), Segieth (1), Frank, Dieckmann, Groen (4), Koch, Meyer (5/1), Lasch, Mirja Kahle (1), Fenja Schultz (2), Meinke (8/3).

2019-08-21T08:08:49+01:0021. September 2017|

21.09.17 – Komet Arsten rockt Cuxhaven … Bericht WK …

 Weibliche und männliche Jugend kehren mit drei Titeln im Sand zurück

Komet Arsten rockt Cuxhaven

Christian Markwort 21.09.2017

Handball Komet Arsten Beachsieger

Für den Handball-Nachwuchs des TuS Komet Arsten verliefen die jüngsten Auftritt in Cuxhaven bestens. Die Beachhandballer kehrten mit drei Titel nach Bremen zurück.  (frei)

Der TuS Komet Arsten, der mit insgesamt acht Teams und über 90 Kindern in fünf Jahrgängen startete, schnitt auch in diesem Jahr meisterhaft ab: Aus einem Teilnehmerfeld von über 100 Mannschaften konnten die Kometen aus Arsten erneut drei Mal den Titel „Niedersachsen-Meister im Beachhandball“ für sich beanspruchen und präsentierten sich erneut erstaunlich dominant im Sand. Sowohl die männliche C-Jugend als auch die weibliche D- und C-Jugend spielten sich mit einer makellosen Bilanz bis zum Turniersieg durch.

Die männlichen C-Jugend der „Flying Monkeys“, die in Kooperation mit dem HC Bremen in die neue Saison startet, bestritten eine äußerst souveräne Vorrunde. Kaum ein Treffer wurde „einfach“ erzielt, sämtliche Angriffe wurden stattdessen mit schön herausgespielten Spielzügen und doppelten Punkten abgeschlossen. Im Endspiel setzten sich die „Flying Monkeys“ gegen „Red-White-Dynamite“ der HSG Delmenhorst mit 2:0 durch.

Der weibliche Nachwuchs aus Arsten stand den Jungen in nichts nach und trat ähnlich souverän auf. Als Gruppenerster setzten sich die C-Juniorinnen als Team „Ohana Arsten“ bis zum Finale ebenfalls ohne Halbzeitverlust durch und hatten es im Finale mit den „Flamingo Guurls“ vom HV Lüneburg zu tun. Das Endspiel ging glatt mit 2:0 an „Ohana Arsten“. Im Endspiel der weiblichen D-Jugend bezwangen die „Beach-Bananen“ aus Arsten die „TV Vampires“ vom TV Oyten in zwei sehr einseitigen Halbzeiten und fuhren damit den dritten Turniersieg nach 2015 und 2016 ein. „Das ist wirklich einzigartig in der Bremer Jugendhandball-Geschichte“, sagte TuS-Trainerin Marina Albers.

Die „Beach-Kometen“ der männlichen Arster D-Junioren verloren das Halbfinale gegen die Jungen aus Schwanewede/Neuenkirchen denkbar knapp mit jeweils einem Punkt Unterschied –  durften sich im Nachhinein allerdings über den Sieg gegen die „Bietsch Balla“ aus Verden um Platz drei freuen. Damit landete schließlich auch das fünfte Arster Beach Team auf dem Podium.

2019-08-21T08:08:49+01:0021. September 2017|

21.09.17 – Weibliche C Jugend – Verdientes Remis im Spitzenspiel gegen Oyten … Bericht WK

Arster C-Jugend spielt 17:17  –

Verdientes Remis im Spitzenspiel …

Christian Markwort 21.09.2017 …

Arsten erwischte den besseren Start und erspielte sich über eine sichere Abwehr – mit einer gewohnt starken Torfrau Mara  Oelckers – sowie über ein schnelles Angriffsspiel bis zur 13. Minute einen 7:3-Vorsprung heraus. Nach dem Seitenwechsel war den Gastgeberinnen deutlich anzumerken, dass sie noch nicht häufig gegen eine derart defensive Deckung gespielt hatten. Obwohl Mia Albers (9 Tore) an zwölf der insgesamt 17 Arster Tore direkt beteiligt war, taten sich ihre Mitspielerinnen im Angriff ungleich schwerer. Zum Schlussphase wurde es turbulent. Nachdem Oyten in der 45. Minuten erstmalig in Führung ging, hielten die Gäste diesen Vorsprung nur bis zur letzten Minute. Dann allerdings traf Laura Lampe –  die über ein Doppelspielrecht den Weg aus Harpstedt nach Arsten gefunden hatte – mit einem fulminanten Wurf aus dem Rückraum zum umjubelten Ausgleich.

TuS: Mara Oelckers, Anik Kriewitz (1), Julia Zedowitz (1), Felina Stehmeier, Lea Brandt, Laura Lampe (4), Melissa Korn, Laura Henniger, Dalia Gielow, Jule Seebeck (2), Azra Ückaleler und Mia Albers (9).

2017-09-21T08:54:29+01:0021. September 2017|

10.09.17 – Weibliche C1 rettet durch einen Last Minute Treffer durch Laura Lampe einen Punkt im Spitzenspiel gegen Oyten

Laura Lampe rettet das Unentschieden im Spitzenspiel der WC

Das Spitzenspiel der Vorrunde zur Oberliga der weiblichen C Jugend zwischen den Handballerinnen vom TuS Komet Arsten und TV Oyten hielt  was es versprach und konnte an Spannung kaum überboten werden.

Die Gastgeberinnen aus Arsten erwischten hierbei den besseren Start und spielten sich über eine sichere Abwehr – mit einer dahinter erneut stark haltenden Torfrau – sowie über  ein schnelles Angriffsspiel bis zur 13. Min einen 7-3 Vorsprung heraus. Bis zum 10-7 ging es auf beiden Seiten munter weiter bis Komet Arsten trotz Überzahl Situation 2 Gegentore in Folge hinnehmen musste. Dennoch nahmen die Arsterinnen eine, wenn auch knappe, Führung mit in die Pause (HZ 10:9).

Nach dem Seitenwechsel verlief die Partie ausgeglichen hin und her und man merkte Arsten an, dass sie noch nicht oft gegen eine derart defensive Deckung gespielt hatten. Obwohl Mia Albers sich immer wieder sehr gut durchsetzten konnte und an insgesamt 12 der 17 Tore direkt beteiligt war, tat sich Arsten im Angriff dennoch schwer. Trotz einer guten Abwehr, kam der Arster Nachwuchs nicht ins Gegenstoßverhalten und ließ viel Kraft im Positionsspiel. Die Schlussphase gestaltete sich dann aber äußerst spannend und turbulent. Nachdem die Oytenerinnen in der 45. Minuten erstmalig in Führung gingen, hielten die diesen Vorsprung bis zur letzten Minute. Laura Lampe, die über eine Doppelspielrecht den Weg aus Harpstedt nach Arsten fand, nahm sich 13 Sekunden vor Schluss ein Herz und erzielte mit ihrem Wurf aus der Rückraum Mitte den ersehnten und viel umjubelnden Ausgleich. Die gut gefüllte Halle stand Kopf und freute sich riesig über dem verdienten Punktgewinn. Beide Trainerteams waren sich einig, dass dies ein wichtiger Schritt in Richtung Oberliga war und würden sich auf ein erneutes Duell in der Oberliga freuen.

Kader: Mara Oelckers, Anik Kriewitz (1), Julia Zedowitz (1), Felina Stehmeier, Lea Brandt, Laura Lampe (4), Melissa Korn, Laura Henniger, Dalia Gielow, Jule Seebeck (2), Azra Ückaleler und Mia Albers (9)

 

 

 

2017-09-20T11:17:42+01:0014. September 2017|

09.09.17 – 1. Damen startet mit 2 Niederlagen in die Saison… Bericht WK

Arstens Handballerinnen stecken im Tabellenkeller der Landesliga –

Verpatzter Saisonstart …

Christian Markwort 14.09.2017 …

Dabei hatte es in den ersten 30 Minuten noch nach einem guten Tag für Arsten ausgesehen. Nach einer relativ ausgeglichenen Anfangsphase mit ständig wechselnden Führungen lagen die Gäste zwar zunächst mit zwei Treffern in Front (19.). Nachdem Svenja Schultz ihre Abwehr während einer Auszeit kurz neu justiert und ihr Team den ausgleich erzielen konnte, brachte Pia Frank ihr Team wieder in Führung – die Arsten bis zur Halbzeit sogar auf vier Tore ausbauen konnte. Doch praktisch mit dem Wiederanpfiff lief bei den Gastgeberinnen offensiv so gut wie nichts mehr zusammen. Zunächst gelang Janna Meyer zwar das 17:12, im Anschluss allerdings traf Arsten nichts mehr und die Gäste dafür beinahe aus jeder Lage. Als Silke Stecher per Siebenmeter schließlich zum 19:19-Ausgleich traf (46.), schien der Spiel-) Faden der Arsterinnen irreparabel zerrissen. Binnen 90 Sekunden mussten gleich zwei TuS-Spielerinnen eine Zwei-Minuten-Strafe abbrummen, die Gäste nutzten die Überzahl, um in Führung zu gehen, und gaben diese bis zur Schlusssirene auch nicht wieder her. „Eine ärgerliche Niederlage“, erklärte die enttäuschte TuS-Trainerin, „diese leidige sechs-minütige Unterzahlphase ließ uns einbrechen.“

TuS Komet Arsten: Malin Kahle; Gatzka, Brockhoff, Jarzembowski (5), Segieth, Frank (3), J. Meyer (1), Groen (1), Bentje Schultz (1), C. Meyer, Fenja Schultz, Meinke (7/4), Mirja Kahle (2).

2017-09-14T19:28:06+01:0014. September 2017|

02.09.17 – 1. weibliche A Jugend siegt deutlich zum Auftakt der Saison – Bericht WK

Nathalie Meinke führt Arsten zum Sieg …

Gunnar Schäfer 07.09.2017 –

Es war zu merken, dass eine Reihe von Spielerinnen der Mannschaft von Trainer Torsten Uhlenberg schon im Damenteam Erfahrungen gesammelt hatten. Vor allem Nathalie Meinke trieb ihre Mitspielerinnen immer wieder an. Allerdings ließen die Gäste in der ersten Halbzeit noch zu viele Chancen ungenutzt liegen. Dadurch gingen die Kometen nur mit einer 14:12-Führung in die Pause.

Nachdem Wiederanpfiff steigerte sich die Uhlenberg-Sieben deutlich. Die Angriffe wurden nun konsequenter vorgetragen. Dadurch baute der Gast seine Führung von 20:14 durch Nathalie Meinke (41.) auf 24:16 (46.) innerhalb von fünf Minuten ebenfalls durch Nathalie Meinke deutlich aus. Oldenburg ließ nun etwas die Köpfe hängen und die Südbremerinnen bauten ihren Vorsprung nun kontinuierlich aus.

 TuS-Tore: N. Meinke (10/2), Gatzka (5/1), Bachmann (2), Meyer (6), Zurkuhle (2), M. Meinke (1), Schultz (5), Brockhoff (2).

2017-09-10T08:32:27+01:007. September 2017|

02.09.17 – 1. Damen starte mit einer Niederlage in die neue Saison … Bericht WK

Handballerinnen der SG Findorff besiegen den TuS Komet Arsten mit 39:35 –

Tor-Festival zum Auftakt der Landesliga …

Christian Markwort 07.09.2017

„In der ersten Hälfte haben wir quasi ohne Abwehr gespielt“, ärgerte sich Gästetrainerin Svenja Schultz. Und auch SG-Trainerin Corinna Wannmacher betonte, „dass wir ganz schnell die richtige Balance zwischen Abwehr und Angriff finden müssen“.

Während die Gastgeberinnen zu Beginn der Partie sofort hellwach waren, fanden die Gäste um Top-Torschützin Lisa-Marie Jarzembowski (16 Tore) zunächst nur schwer in ihren gewohnten Rhythmus. „Die erste Halbzeit haben wir komplett verschlafen“, bemängelte Schultz, „wir haben mit lediglich 50 Prozent gespielt.“ Da sich beide Teams allerdings offensiv ordentlich austobten, erlebten die etwa 100 Besucher ein wahres Torfestival, bei dem sich neben den einzelnen Torschützinnen allerdings nur die eingesetzten Torhüterinnen mit vielen guten Paraden auszeichnen konnten.

Bis etwa Mitte der ersten Halbzeit wogte die Partie noch ausgeglichen hin und her, Findorff gelang es zunächst nur, sich regelmäßig bis auf ein Tor abzusetzen. Die Arsterinnen spielten zwar mit großem körperlichem Einsatz, allerdings fanden sie kaum ein Mittel gegen die technisch besser eingestellten Gastgeberinnen. Dieser Vorteil schlug sich bis zum Pausentee auch deutlich in Zahlen nieder – mit sieben Toren in Front unterstrichen die Findorfferinnen bei der Pausensirene ihre großen Ambitionen.

In der zweiten Hälfte zeigten die Gäste schließlich, dass sie auch gut Handball spielen können. Tor um Tor verkürzten sie den Rückstand, endlich funktionierte zugleich auch die Abwehrarbeit. Während vorne Arstens Wirbelwind Fenja Schultz und Lisa-Marie Jarzembowski nun die Findorffer Defensive immer wieder ins Wanken brachten, sicherten die Abwehrspielerinnen das Gehäuse immer besser ab. „Unser größtes Problem war der starke Arster Rückraum“, konstatierte Findorffs neuer Trainerin, „den haben wir kaum in den Griff bekommen.“ Erst nach einer Umstellung im Abwehrverbund präsentierte sich Findorff hinten stabiler, im Angriff dagegen trafen sie weiter kontinuierlich.

„Wir haben noch einige Baustellen, an denen wir dringend arbeiten müssen“, sagte Corinna Wannmacher. Dennoch sprach sie ihren Spielerin „ein großes Kompliment für die Offensivpower“ aus: „39 Tore gegen einen der Mitfavoriten ist schon sehr gut, 35 Tore zu bekommen allerdings überhaupt nicht, schon gar nicht, in eigener Halle.“ Auf der Gegenseite zeigte sich Svenja Schultz „mit der Einstellung in der zweiten Hälfte zufrieden, aber wir müssen in den nächsten Spielen sofort wach sein.“ Die Findorfferinnen seien ein neu zusammengestelltes Team mit vielen talentierten Spielerinnen, so Schultz, „gegen die werden sich auch andere Teams noch schwer tun.“

SG Findorff: Kühne, Preuss; Klein (4), Drost (1), E. Wannmacher (3), Messer (2), Woltemade (8/5), Wiegandt (8/3), Pelz, Fuchs (2), Lemper, Rump (10), Schröder (1)

Arsten: Malin Kahle; Jarzembowski (16/2), Segieth, Meinke (2), Frank (1), Patzka, Groen (3), Koch, Meyer (5), F. Schultz (5/1), Brockhoff (1), Mirja Kahle (2), Kasch

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2019-08-21T08:08:49+01:007. September 2017|

31.08.17 – 1. Damen freut sich auf die anstehende Saison 2017/2018 – Bericht WK

TuS Komet Arsten startet optimistisch –

Aufstieg nicht ausgeschlossen …

Bericht von Christian Markwort 31.08.2017

Bremen. Die Handballerinnen des TuS Komet Arsten spielen in diesem Jahr ihre zweite Saison in der Landesliga Bremen. „Nachdem wir in der letzten Saison den Aufstieg in die Oberliga lediglich um einen Platz verpasst haben, sind wir gespannt, wohin die Reise in diesem Jahr geht“, sagt TuS-Trainerin Svenja Schultz. „Wir wollen uns auf jeden Fall im Vergleich zum letzten Jahr noch steigern“, gibt sie die Marschroute aus.

Das Team nahm Anfang Juli die Saisonvorbereitung auf, neben dem Grundlagentraining ging es dabei vor allem darum, die Lücken zu schließen und einige neue Gesichter zu integrieren. Neben Friederieke Folda (berufliche Gründe) muss die Trainerin noch fünf weitere Spielerinnen ersetzen. Michaela Stahlkopf und Josephine Mücke wechselten zu mAufsteiger SV Werder Bremen II und Laura Lienesch begann in diesem Jahr mit ihrer Selbstständigkeit als Hundephysiotherapeutin – und beendete ihre Karriere. Auch Melina Rieger hat sich vom Team verabschiedet – allerdings wird sie Anfang kommenden Jahres, nach ihrem sechsmonatigen Aufenthalt in London, wieder einsteigen. Die traurigste Nachricht traf Schultz und ihr Team jedoch anm letzten Spieltag der abgelaufenen Spielzeit: Liesa Twachtmann bekam nach ihrer erneuten Schulter-OP vom Arzt die Anweisung ,nicht mehr auf das Feld zurückkehren. „Viele Jahre besetzte sie bei uns die Kreisposition und wurde zu einer festen Größe der Mannschaft“, zeigt sich die Trainerin betrübt, „nicht nur spielerisch, sondern auch menschlich wird sie und sehr fehlen.“ Umso größer ist in Arsten die Freude, drei neue Spielerinnen begrüßen zu können. Lara Kasch und Wiebke Koch (beide vorher SG Buntentor/Neustadt) sowie Außenspielerin Pia Frank (Werder Bremen) ergänzen den Kader, dazu stoßen noch die beiden A-Juniorinnen Nathalie und Mirja Meinke.

„Die Vorbereitung schweißte das Team zusammen“, versichert Svenja Schultz, „und in den Vorbereitungsspielen sind wir noch weiter zusammengerückt.“ Die junge Mannschaft um Spielführerin Christin Meyer, hat unter andererem an der ersten Runde des BHV-Pokals teilgenommen. Hier ging das erste Spiel gegen Ligakonkurrent HSG Delmenhorst nach Verlängerung im Sieben-Meter-Werfen verloren, das zweite Spiel gegen den TSV Morsum wurde gewonnen und das letzte Spiel gegen den neuen Oberligisten SV Werder Bremen II ging ebenfalls verloren. „Wir sind mit sieben A-Jugendlichen in das Turnier gestartet“, sagt Schultz, „und haben eine wirklich gute Leistung gezeigt.“ Trotz der Niederlagen sei die Trainerin zufrieden, das Team habe die Spiele „als erweiterte Vorbereitungseinheit“ genutzt. In dieser Woche werde in Arsten beim Training noch einmal alles geben, schließlich steht am kommenden Sonnabend  (17 Uhr) das erste Spiel der Saison gegen den Oberliga-Absteiger SG Findorff an.

TuS Komet Arsten: Lara Kasch, Malin Kahle; Pia Frank, Mirja Meinke, Kira Diekmann, Christin Meyer, Mirja Kahle, Fenja Schultz, Lisa-Marie Jarzembowski, Janna Meyer, Julia Groen, Stefanie Segieth, Nathalie Meinke, Wiebke Koch, Bentje Schultz, Laura Gatzka, Alina Deichsel.

2017-09-01T19:57:36+01:001. September 2017|