Landesliga-Handballerinnen spielen gegen Bremerhaven 26:26

Arsten bangt um Platz zwei

Christian Markwort 14.02.2019 
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Julia Groen kam mit Arsten über ein 26:26 nicht hinaus.

“Mit großem Engagement wollten die Gastgeberinnen um Top-Torschützin Julia Groen (sechs Tore) die desolate Leistung aus dem Hinspiel (Arsten erlitt beim 13:19 in Bremerhaven die bislang höchste Saisonniederlage) mit aller Macht wettmachen, deshalb sei das Remis laut Uhlenberg „zwar ein Fortschritt gewesen, aber man merkte der Mannschaft auch die achtwöchige Wettkampfpause an“.

Die Gäste um ihre treffsicherste Akteurin Lisa Struppe (9/zwei Siebenmeter) legten furios los und lagen frühzeitig mit zwei Toren in Front (6:4/16. Spielminute). In einer ersten Auszeit mahnte Uhlenberg an, konzentrierter zur Sache zu gehen, bei seinen Spielerinnen fanden diese Worte zunächst allerdings nur wenig Gehör, Bremerhaven zog anschließend auf fünf Tore davon (13:8/27.) und hielt diesen Vorsprung bis zur Halbzeitpause. „Beide Torfrauen hatten leider nicht ihren besten Tag“, so Uhlenberg, „und im Spiel nach vorne schlichen sich bei uns immer wieder Flüchtigkeitsfehler ein.“

Nach Wiederbeginn zeigte sich Uhlenberg lediglich mit einer kurzen Phase einverstanden, in der sein Team einen 10:16-Rückstand (32.) in ein 16:16 drehte (40.). In dieser Zeit ragte vor allen Dingen Janna Meyer (3) heraus, die im Verbund mit der unermüdlich rackernden Julia Groen (6) und Steffi Segieth (2) für Hoffnung auf zwei Punkte sorgte. Allerdings ließ das Team die nötige Konzentration missen, nach vielen technischen Fehlern sowie dem einzigen Fehlwurf vom Siebenmeterpunkt durch Nathalie Meinke bestraften die robust agierenden Gäste Arsten mit zwei Treffern zum 24:26-Zwischenstand (59.). Die letzte Auszeit nutzte das Arster Trainerteam, um einen Plan für die verbleibenden 52 Sekunden zu schmieden – und dieser Plan ging Dank zweier Tore von Janna Meyer und Paula Molzahn (fünf Treffer bei sechs Versuchen/beste Saisonleistung) zwar auf. „Das war für uns ein bitterer Punktverlust“, resümierte Uhlenberg, „beim nächsten Spiel in Bremervörde zählt deshalb nur ein Sieg.“

Arsten: Malin Kahle, Kasch; Brockhoff, M. Meinke, Hüneberg, Segieth (2), Groen (6), J. Meyer (2), Molzahn (5), Mirja Kahle (2), Müller (3), C. Meyer (2), N. Meinke (4/4).